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Adventures Unlimited
Hersteller: Sierra
Vertrieb: Sierra
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: DOS 6.0 / 286 12 MHz / ca. 10 MByte Festplatte
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Kompatibilität: ScummVM / DOSBox
Deutsch: Komplett
Die königliche Familie kommt einfach nicht zur Ruhe. Im mittlerweile sechsten Teil gibt es ein Wiederspielen mit Prinz Alexander, der seit Teil drei nichts mehr zu sagen hatte.

Nachdem man an der Seite von Graham nach stundenlanger Grübelarbeit endlich die Familie wieder in die Arme schließen konnte, hatte Prinz Alexander ganz andere Gedanken, als nur in der Freude des Wiedersehens zu schwelgen: Die nebenbei mitbefreite Sklavin Mordacks war nämlich eine verschleppte Prinzessin vom weit entfernten Land der grünen Inseln. Eben diese Weiblichkeit, mit Namen Cassima, hat es dem Prinzen angetan und so sehr er es auch versucht, er kann sie einfach nicht vergessen.
Als er eines Tages im Thronsaal über seinen Kummer grübelt, beginnt plötzlich der Spiegel ein Eigenleben zu entwickeln und zeigt dem Prinzen, wonach er sich so verzehrt. Zu seiner Freude scheint die junge Prinzessin gleiche Gefühle für Alexander zu hegen. Da es mit dieser Gewissheit für den Mann kein Halten mehr gibt, ist da nur verständlich. Also schnappt er sich eine Mannschaft und segelt geschlagene drei Monate über die Meere der Welt, bis er eines Tages das ersehnte Ziel in seinem Fernrohr erspäht: Das Land der grünen Inseln. Doch kaum nähert er sich einer der Inseln, verdunkelt sich schlagartig die See und ein zerstörerisches Gewitter zieht auf, welches das Schiff zum Kentern bringt. Allein und verlassen erwacht der Prinz als scheinbar einziger Überlebender am Strand und genau hier beginnt das Abenteuer.
Tonreich und Handgemalt
Erneut erstrahlen die Locations ähnlich schick wie im Vorgänger mit 256-VGA-Farben. Besonders stechen die neuen Cut-Scenes, beispielsweise in Form des gelungenen Intros, hervor. Mit der - für damalige Verhältnisse - sehr anschaulichen Render-Grafik werden sogar kleine Kamerafahrten geboten. Insgesamt sehr schick, doch kommen diese erst in der CD-Fassung richtig zu Geltung, mit zahlreichen weiteren Zwischensequenzen. Doch der ganzen Pracht zum Trotz erreicht Teil sechs nicht ganz den Charme des Vorgängers, obwohl natürlich viel Oldschool-Grafik für's Auge geboten wird. Sound und Musik kamen ebenso in 'Kings Quest V' einen Tick besser zur Geltung. Obwohl dasselbe Musiksystem Verwendung fand, wirken die Melodien und Kompositionen ein ganzes Stück synthetischer - zumindest in der Diskettenversion. Die Fassung für die runde Silberscheibe wurde noch einmal ordentlich aufpoliert und bietet einen verbesserten Soundtrack und durchgehend, englische Sprachausgabe. Komplett deutsch gibt es übrigens lediglich die Floppy-Variante.
Denksportaufgaben
Rätsel gibt es Sierra-typisch zuhauf. Das Programm bietet viele Freiheiten, doch müssen trotzdem gewisse Aufgaben chronologisch exakt gelöst werden, auch wenn das Programm andere Variationen zulässt. Ansonsten endet man schnell in Sackgassen, aus denen nur ein erneutes Laden die Rettung bedeutet. Es gibt zwar in 'Kings Quest VI' wörtwörtlich "Viele Wege nach Rom", doch sollte man sich für einen entscheiden, um Alexanders Liebe am Ende in die Armen schließen zu können. Speichern sollte dabei generell einem Sierra-Spieler im Blut liegen, denn ganz nach dem Motto: "Wie der Vater so der Sohn" rennt Alexander wie sein Daddy blind in jedes nur denkbare Verderben oder kann, wie bereits angemerkt, Gegenstände völlig falsch verwenden.
Steuerung
Wer mit der Maussteuerung des direkten Vorgängers klar kam, dem sollten sich auch hier keine Probleme in den Weg stellen. Bis auf wenige - hauptsächlich grafische - Änderungen ist alles wie man es seit Grahams letzter Reise gewohnt war. Erneut kann man mit der rechten Maustaste die einzelnen Aktionen wie "Nehmen" oder "Benutzen" durchschalten oder kann diese mit einer Mausbewegung zum oberen Bildrand direkt auswählen. Nützlich: Mit höherer Performance als die der verlangten Mindestanforderung, kann die Geschwindigkeit ganz annehmbar hochgeschraubt werden, bis Alexander selbst dem kleinen Muck alle Rekorde abspenstig machen dürfte. Sehr nützlich, denn Alexander geht von Haus aus mehr gemächlich ins Abenteuer.
Fazit
Nach Beendigung der langen Reise, rund um Herz der Prinzessin Cassima, hinterlässt 'Kings Quest VI' einen fast durchweg positiven Eindruck. Vor allem in Sachen Fantasie schien Roberta Williams vor Inspirationen von Märchen und Mythen nur so zu strotzen. Einzig und allein die Tatsache des anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades macht einem Adventurier das Leben schwer. Wieviel Zeit wir alleine in den Katakomben verbracht haben, traut man sich kaum jemanden zu erzählen und zu allem Überfluss darf man das Ganze noch einmal antreten, wenn man vor dem Betreten einen wichtigen Gegenstand nicht im Gepäck hatte. Hier hält die Sierra-Politik der anspruchsvollen Spiele die Zügel doch etwas zu straff. Nichtsdestotrotz ein gutes Adventure, das aber aufgrund der Schwierigkeit und der ingesamt drei verschiedenen möglichen Schlusssequenzen lange an den Monitor fesseln kann.

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