| Hersteller:
| LucasArts
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| Vertrieb:
| THQ
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| Steuerung:
| Tastatur & Maus
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| Systemanforderungen:
| Win 98/2000/ME / Pentium II 200 MHz / 32 MB RAM / 3D-Grafikkarte 4 MB RAM / ab 75 MB Festplatte
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| USK:
| Freigegeben ab 12 Jahren
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| Offizielle Webseite:
| -
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| Kompatibilität:
| GOG / VirtualPC / VMWare
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| Deutsch:
| Komplett
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Hier ist er nun also, der langerwartete fünfte Teil der bekannten und sehr erfolgreichen Indiana Jones-Serie. Indy ist wieder da, aber in einem komplett neuem Outfit. Die Abenteuer werden nämlich nun nicht mehr in 2D erfolgen, sondern in 3D.
Sechs Jahre sind nun schon vergangen, seit Indy das Schicksal von Atlantis lüftete. Der zweite Weltkrieg ist vorbei und das Dritte Reich gefallen. Doch nach dieser Bedrohung kommt es nun zum Ost-West-Konflikt, dem "Kalten Krieg". Die westliche Welt hat allerdings noch eine einzige Chance ... Indiana Jones.
Das fünfte Abenteuer beginnt in Utah, wo Indy von einer alten Bekannten um Hilfe gebeten wird: Sophia Hapgood - welche noch aus "Indiana Jones IV" bekannt sein sollte. Diese ist mittlerweile Agentin beim CIA und bittet Indy, die Bestandteile einer uralten und tödlichen Maschine zu finden. Der Sage nach, ist diese Maschine in der Lage, ein Tor zu einer anderen und finsteren Dimension zu erschaffen. Allerdings ist Indy nicht allein auf der Suche nach diesen Bestandteilen, denn der russische KGB sucht auch schon wie wild auf dem ganzen Globus nach den Teilen, damit sie endlich ihren Erzfeind, die USA, in die Knie zwingen können. Indy bleibt also keine Wahl. Er muß die Teile vor den Russen finden ... Wie von den Indiana-Jones-Filmen und -Spielen gewohnt, kommt Indy wieder in der Welt herum, um die Bestandteile der "Höllen-Maschine" zu finden. Unteranderem führt seine Suche ihn nach Mexiko, in ein Schiffswrack, nach Kassachstan und sogar nach Babylon, wo die russischen Agenten den Turm zu Babel nach der Maschine durchstöbern. Während seiner unerbittlichen Suche trifft Indy seinen Gegenspieler, den Physiker Gennadi Volodnikov. Dieser ist geradezu bessesen von dem Willen, die Maschine in Gang zu bekommen.
Nebst diesen ganzen Geschehnissen, kommt natürlich auch Indy Lieblingswaffe zum Einsatz: die Peitsche - und das häufiger als je zuvor. Sie wird allerdings nicht die einzige Waffe in diesem Spiel sein, denn es kommen neben der Pistole auch Maschinenpistole und sogar eine Panzerfaust als Schießprügel in Frage, um den Russen den Gar auszumachen.
Das Spiel errinnert sehr stark an "Tomb Raider", allerdings wurde von "LucasArts" zugesichert, daß "Indy V" viel anspruchsvoller ist, und daß vorallem die Grafik-Engine weiter entwickelt sein soll.
Die Grafik-Engine war für Zeit nicht von schlechten Eltern und im Großen und Ganzen sogar noch sehr schnell. Dies zeigt sich vorallem bei der Gondelfahrt alá "Indiana Jones II". Die Animationen sind auch sehr gut gelungen und realistisch, aber auch träge und langsam - kein Vergleich zur vollbusigen Konkurrenz. Die Rätsel beschränken sich auf das Einsammlen von Gegenständen, das Öffnen von Geheimtüren und das logische Kombinieren. Meist sind diese aber auch nicht allzu schwer.
Nach 'Indy IV' warteten die Fans sehensüchtig auf eine Fortsetzung der beliebten Reihe um den Archäologen. Leider aber warteten die Meisten auf ein Point'n'Click-Comeback und so wurden viele Fans wohl bitter enttäuscht, die mit einem Tomb-Raider-Verschnitt nichts anfangen können. Dennoch kann das Spiel wirklich Spass machen, da es zudem noch sehr lang ist. Man erlebt auch viele Szenen, die denen aus den bekannten Filmen nachempfunden sind. Es gibt daher wirklich viele interessante Dinge zu entdecken. Es mag kein Meilenstein der Geschichte sein, aber ein ganz gutes Spiel.
[ Klassiker-Test ]