| Hersteller:
| Adventuresoft
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| Vertrieb:
| Bomico
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| Steuerung:
| Maus
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| Systemanforderungen:
| Win95/98 / Pentium 75 MHz / 8 MB RAM / ca. 1 MB Festplatte
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| USK:
| Freigegeben ab 12 Jahren
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| Kompatibilität:
| ScummVM / (sonst lauffähig bis Win98SE)
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Nach den großen Erfolgen der beiden Simon-Teile, schuf die Firma 'Adventure Soft' ein neues Epos. Sie schufen Floyd...
Floyd ist ein kleiner Außeridischer, der für das Ministerium für Galaktische Unsicherheit, Abteilung Kornkreise arbeitet. Seine Welt ist Metroprime, wo eine Art Gottheit mit Namen 'Omnibrain' herrscht. Dieses kontrolliert alles, vom kleinsten Nagel bis zur größten Supernova. Nichts entgeht der Kontrolle des Omnibrain. Alle Lebewesen, die in dieser Welt leben, werden auf's Schärfste unterdrückt und kontrolliert. Der kleinste Fehler kann für jeden Bürger den Tod oder eine Persönlichkeitsumstrukturierung auf Cygnus Alpha bedeuten. Kein Bürger wagt es auch nur im Entferntesten, sich dieser Macht entgegen zu setzen.
Floyd ist ein sehr loyaler Bürger, dennoch hat er einen Hang zum Albern und rammt versehentlich eine Weltraumsonde. Als er dann noch versehentlich für einen Rebellen gehalten wird, tritt er seine Reise nach Cygnus-Alpha an, wo er Dolores kennenlernt. Mit ihr gelingt ihm die Flucht aus der Gefängnisfestung und für ihn beginnt von nun an ein Leben als Freiheitskämpfer gegen das Omnibrain.
Die Grafik ist eine Kombination von 3D und 2D-Grafik. In vielerlei Hinsicht wurde der Computer zum Erstellen der einzelnen Locations genutzt, doch ab und zu kam auch das selbst Gepixelte zum Einsatz. Meist glückte die Kombination doch recht gut und so sieht die Grafik doch zumeist wirklich gut aus.
Die Sprachausgabe des Spieles verdient besonderes Lob, denn Floyd wird von der deutschen Synchronisationsstimme Brad Pitts gesprochen und Dolores' Part übernahm Whoopi Goldberg. Darüber hinaus hat die gesamte Sprachausgabe eine sehr hohe Qualität.
'Floyd - Es gibt noch Helden' ist ein recht gutes Adventure. Leider aber wurden viele Chancen verschenkt und so ist gerade der Anfang des Spieles doch recht träge. Man verbringt wirklich sehr viel Zeit des Spieles in Metroprime, muss dort unzählige Rätsel lösen und das wirkt auf Dauer einfach eintönig. Hin und wieder zeichnet sich das Spiel jedoch durch sehr gute Einfälle aus, wie die Flucht von Cygnus-Alpha oder das Stranden auf einem fremden Planeten. Auch die später hinzu kommende Figur des fiesen und sarkastischen Roboters SAM lässt den Motivationsgrad extrem in die Höhe schießen oder die doch recht zahlreichen Zwischensequenzen - welche wirklich überzeugen können. Von den vorhin genannten kleinen Mankos mal abgesehen, sollte man es wirklich einmal gespielt haben, denn die Story und der Witz weiss da zu überzeugen, wo die Rätsel teils etwas missglückten.
[ Klassiker-Test ]
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