| Hersteller:
| Ocean
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| Vertrieb:
| Ocean
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| Steuerung:
| Maus
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| Systemanforderungen:
| DOS 3.0 / 286 10 MHz / 512 KB RAM / ca. 4 MB Festplatte
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| USK:
| -
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| Kompatibilität:
| DOSBox
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Steven Spielberg wollte mit seinem Film "Hook" das Abenteuer von Peter Pan im Nimmerland erzählen. In der Hauptrolle fungierte Robin Williams, der seine Rolle einfach ausgezeichnet verkörperte. Leider aber ging dieser Versuch, den Spielberg hier machte, dennoch stark in die Hose. Denn "Hook" war nicht von besonders hohem Erfolg gekrönt und zum allerersten Mal verweigerten die Fans ein Werk des Meisters ... Was aber beim Film schief ging, kann ja das Spiel wieder wett machen.
Peter wird zu Weihnachten von Verwandten nach England eingeladen. Als er aber des nachts von einer Feier zurückkehrt sind seine beiden Kinder verschwunden. An der Kinderzimmertür findet er einen Brief, auf welchem steht, dass er seine Kinder nur dann retten kann, wenn er zurück ins Nimmerland und damit zu Captain Hook kommt. Captain Wer? Dem Ganzen noch lange nicht trauend, doch in Sorge um seine Kinder, erscheint ihm eine Elfe, die ihn kurzhand mit ins Nimmerland nimmt, woraufhin er sich in einer Märchenwelt wiederfindet. Im Laufe des Spieles findet er immer mehr über sich und seine Vergangenheit heraus und entdeckt, dass er selbst der Peter Pan ist, der einst das Nimmerland verlies und Hook um eine Hand kürzer machte. In Nimmerland stehen ihm so ziemlich alle bekannten Aktionen zu Verfügung, die man schon von bekannten Adventures kennt. Als kleine Hilfe steht die Elfe Tinkerbeel stets mit Rat und Tat zur Seite, welche immer um den Helden herum schwirrt und eben sehr hilfreiche Tips gibt, wenn der mal nicht so recht weiter weiß.
Was zuerst auffällt ist die überaus gelungene Grafik, denn die kann sich wirklich sehen lassen. Sie ist sichtlich an "Monkey Island" orientiert und im Großen und Ganzen sehr gelungen, ebenso wie die Animationen von Tinkerbell, Peter und sonstigen bewegten Objekten. Die Steuerung ist sehr schnell erlernt und bietet statt Verben fünf unterschiedliche Aktions-Icons. Jedoch ist der Inventar bei mehreren Objekten recht unübersichtlich, da immer nur vier gleichzeitig angezeigt werden können. Dass das Lösen von Rätseln dadurch erschwert wird, ist klar - jedoch ist das Spiel recht logisch aufgebaut, so dass dies nicht allzu sehr zur Last fällt. Als besonderen Bonus beim Lösen vom schweren Rätseln, beginnt der im Inventar abgebildete Captain Hook zu knurren. Ein nettes Feature, wie wir meinen, da auch auf Kinogänger noch genügend Rätsel warten.
Abschließend kann man das Adventure 'Hook' als sehr gelungen bezeichnen. Es verbindet den Flair des Filmes einzigartig mit dem eines Abenteuerspiels, so dass auch Nicht-Kinogängern das Erlebnis nicht vorbehalten bleibt. Großartiger Klassiker!
[ Klassiker-Test ]