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16.02.2010
Hersteller: Telltale Games
Vertrieb: Telltale Games
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: WinXP/Vista (kein Vista64!) / Prozessor 2 GHz / 512 MB RAM / 64 MB 3D-Grafikkarte / ca. 350 MB Festplatte [pro Episode]
USK: -
Offizielle Webseite: www.telltalegames.com/wallaceandgromit
Episode I | Episode II | Episode III | Episode IV

Nachdem sich die Fangemeinde stetig fragt, was nun eigentlich aus der immer noch offenen Geschichte der drei 'Bone'-Brüder geworden ist, veröffentlichen die Mannen des amerikanischen Entwicklers 'Telltale Games' die nunmehr vierte Serie. Für die hat man die englische Kult-Comedy 'Wallace & Gromit' auserkoren, die sich mit ihrem Witz und Charme hervorragend in die Reihe der bisher veröffentlichten Adventures einreihen soll. Mit 'Strong Bad’s Game for Attractive People' hatte man bereits die Wii-Gemeinde - neben der obligatorischen Version für den PC – bedacht. Wallace und sein treuer Hund Gromit treiben stattdessen demnächst auf dem Xbox-360-Live-Arcade-Marktplatz ihr Unwesen.
Episode I : Fright of the Bumblebees
Der Tag beginnt wie jeder Tag: Pünktlich erwacht der schräge Erfinder Wallace und wird von seinen zahllosen technischen Erfindungen, allesamt bedient von seinem treuen Hund Gromit, nicht nur eingekleidet, sondern bekommt auch ein ordentliches Frühstück serviert. Jedoch trübt sich der eigentlich schöne Morgen, als die Post geöffnet wird und mal wieder nichts anderes als offene Rechnungen zu begleichen sind. Doch Wallace hat eine neue Apparatur erfunden, mit der Honig im großen Stil hergestellt werden kann. Die soll ihn aus der finanziellen Patsche befreien. Großes Manko: Leider sind seine Erfindungen bisher mehr schlecht als recht geglückt, was ihm nicht gerade viel Vertrauen der umliegenden Kundschaft einbringt. Dennoch bekommt er einen Auftrag über satte 250 Liter Honig … die er unmöglich decken kann. Trotzdem nimmt er das Angebot an, über die Formalitäten kann man sich ja schließlich auch nach Vertragsabschluss noch genügend Gedanken machen. Eine Lösung muss also flott her, immerhin ist der Liefertermin bereits einen Tag darauf. Die Lösung findet sich schneller als gedacht, als die täglichen Prospekte studiert werden: ein Wachstumsbeschleuniger². Mit dem züchtet er dann zwar riesige Blüten und kann somit mit seinen Bienen den Auftrag locker erfüllen – dumm nur, dass der Wirkstoff auch auf die fliegenden Honigsammler übergeht, was die ebenso übermäßig wachsen lässt. Eine Stadt im Terror … im Bienenterror, denn die Hummeln haben nichts Besseres vor, als den kleinen Ort kräftig aufzumischen. Und da Wallace die Suppe eingebrockt hat, muss sie wohl oder übel Gromit ausbaden. Immerhin ist er der eigentliche Kopf, der hinter dem Erfolg seines Herrchens steckt.
Einzigartiger Stil – beinahe 1:1 getroffen
Wer die TV-Auftritte des Kult-Duos kennt und mag, der wird sich hier sofort wohlfühlen. Denn die 'Telltale'-Schmiede hat sehr gekonnt den typischen Knetfiguren-Stil in die Welt der Polygone überführt. Teilweise sieht das sogar derart echt aus, dass man sich gar in eine TV-Folge versetzt fühlt. Bei XBox-360-Besitzern wird sich dieses Gefühl sicherlich deutlich schneller einstellen, immerhin sitzt man beim Spielen an der Konsole bereits vor dem heimischen Fernseher. Doch ob PC oder XBox 360: Es sind die gelungenen und vielseitigen Animationen, die dafür Hauptsorge tragen, dass dieses authentische Flair erreicht wird. Denn wie bereits bei 'Sam & Max' haben sich die talentierten Macher gerade für die fließenden Bewegungsabläufe ins Zeug gelegt. In Sachen Musik hat man sich einmal mehr an den hauseigenen Komponisten Jared Emerson-Johnson gewandt. Den Spieler erwartet nicht nur ein toller Soundtrack, der zum Teil sogar mit echten Instrumenten gespielt wurde, sondern auch ein Wiederhören mit bekannten Melodien.
Originaler Cast
Und noch ein Grund für Fans zu jubeln. Denn in dieser und den kommenden drei Episoden sind durchweg die originalen, englischen Sprecher zu hören. Erstmalig gibt’s für deutsche Rätselfreunde von Haus aus Untertitel in der hiesigen Landessprache. Die Übersetzungen sind zwar nicht immer ganz glücklich gelöst, doch dass sich überhaupt deutsche Texte im Original befinden, ist für Nicht-Engländer sicherlich ein großer Vorteil. Wer jedoch keinen der zahllosen Gags verpassen will, sollte trotzdem mehr als Englisch-Grundkenntnisse mitbringen. Ein schickes Gimmick, wie wir finden, ist die Tatsache, dass andere Charaktere von sich aus versuchen, den Protagonisten anzusprechen, sobald der sich ihnen nähert. Serientypisch ist der Humor aber niemals zu überzogen. Stattdessen regen die vielen Pleiten, Pech und Pannen doch eher zum Schmunzeln als zum laut Loslachen an. Beinahe ebenso zum Schmunzeln sind die Rätsel - zumindest für Fortgeschrittene. Denn die sind einen ganzen Deut zu leicht. Selten sollte es jedenfalls in der Gamerschaft nicht vorkommen, dass die Folge am Stück durchgespielt werden wird. Das rätselt sich zwar dann angenehm flüssig, ein paar Grübelmomente hätten wir uns jedoch schon gewünscht. Völlige Neulinge, die mit Adventures noch wenig vertraut sind, können nicht nur jederzeit die Hotspots optisch hervorheben lassen, sondern zusätzlich auf eine Rätselhilfe zurückgreifen, die dann in einer gewünschten Frequenz – nie, selten oder häufig – in das Spielgeschehen eingeworfen wird. Das äußert sich in zusätzlichen Kommentaren von Wallace oder umherstehenden Passanten. Vor allem beim Spielen mit Gromit tritt Letzteres auf, da der coole Vierbeiner nicht sprechen kann. Nichtsdestotrotz kann man an seiner sehr gelungenen Mimik oft mehr herauslesen als Tausend Worte sagen könnten.
Hakelige Steuerung
Überrascht waren wir von der neuartigen Steuerung, die leider recht „konsolig“ ausgefallen ist. Man kann die Aktionen am PC zwar noch immer per Maus steuern, doch bewegen lassen sich die Charaktere nun nur noch per Tastatur. Zumindest sofern man kein XBox-360-Gamepad herumliegen hat. Da alle Episoden zusätzlich für die Konsole von 'Microsoft' zu haben sein werden, kann auch am PC mit dem Pad gerätselt werden. Erschreckend fanden wir nur, dass dies zuweilen komfortabler erschien, als sich mit dem Mix aus Nager und Tastatur abzumühen. Immerhin kann man sich mit einem Gamepad bequem zurücklehnen und hat alle notwendigen Tasten direkt zur Hand, während man beim Spiel mit der Maus immer wieder direkt vor den PC huschen muss, um die entsprechenden Bewegungstasten zu betätigen oder das Inventar aufzurufen. Wieso die Steuerung derart unkomfortabel, für ein Adventure, gelöst wurde, bleibt uns schleierhaft. Da man ohnehin nicht viele Locations bereist, wäre ein simples Wegfindungssystem sicherlich vorteilhafter gewesen, um damit die Episode auch ausschließlich mit der Maus bedienen zu können. Dies ist nicht nur eine vertane Chance, sondern ärgerlich zugleich. Da hilft auch der Umstand nicht, dass die Position des Protagonisten beim Anklicken eines Hotspots keine Rolle spielt.
Guter Einstieg!
Leider müssen wir zugeben, dass wir uns erstmalig durch diese Episode so richtig mit Wallace und Gromit bekannt gemacht haben. Die TV-Debüts sind größtenteils an uns vorrübergegangen. Doch das kann man auch als das sprichwörtliche Glück im Unglück ansehen: Immerhin zeigt dieser Umstand, dass ein Vorwissen der Serie sicherlich hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich ist. Beide Parteien können an diesem Adventurehappen ihren Spaß haben. Um ehrlich zu sein, hat uns der nicht nur neugierig, sondern sogar Lust auf mehr gemacht. Unser Fazit daher, sofern man mit der gewöhnungsbedürftigen Steuerung leben kann: In unseren Augen für Fans ein Pflichtkauf, aber auch die Gemeinde, der Wallace und Gromit bisher nichts zu sagen hatte, sollte unbedingt mal reinschnuppern.

[ 08.04.2009 ]

Episode II : The Last Resort
Endlich Urlaub – wer freut sich nicht auf die freien Tage im Jahr, die auch noch bezahlt werden. Leider ist dem lieben Wetter das herzlichst egal, ob man nun sonnige Arbeitstage oder verregnete Urlaubstage bekommt. Und eben genau so ergeht es in der zweiten Episode von Telltales ‚Wallace & Gromit‘ nicht nur den beiden Titelhelden, sondern auch der halben Nachbarschaft. Die freien Tage sind endlich da, man möchte zum Strand düsen, aber das Wetter macht einem einen Strich durch die Rechnung. Doch Wallace hat eine zündelnde Idee: Wenn er nicht zum Strand bei Sonnenschein fahren kann, dann müssen eben die Sonne und der Strand zu ihm kommen. Flugs ist ein Sonnenschirm, ein Baustrahler als Pseudo-Sonne, sowie Sand im Überfluss in den Keller geschafft und gleich noch die halbe Nachbarschaft eingeladen. Die jedoch sehen nur teils den Gönner Wallace, der jedem einen schönen Urlaub verschaffen will. Stattdessen hat jeder sein eigenes kleines Wehwehchen, um das sich der Hausherr kümmern muss. Einer der Hauptverantwortlichen für den ganzen Unmut scheint der gemeine Duncan McBiscuit zu sein, der so manche Mitsonnenden nicht nur ärgert, sondern, als kurz das Licht bei einem freundlichen Beisammensein ausgeht, hinterrücks umgehauen wird. Und damit ist der gutgemeinte Ausflug zum Beinahe-Strand für Wallace und Gromit allerspätestens vorbei, die sich nun als Ermittler betätigen müssen.
Gut gelungen die Zweite!
Die zweite Episode macht erneut so ziemlich alles richtig, was man richtig machen kann – zumindest bis auf den wieder viel zu leichten Schwierigkeitsgrad. Die Geschichte ist witzig und relativ wendungsreich, der Humor einmal mehr große Klasse. Leider bekommt man jedoch kaum echte neue Locations zu Gesicht. Bis auf das Wohnzimmer, zu dem in Episode eins der Zugang verwehrt wurde, ist nichts wirklich Neues dabei. Nun ja, fast nichts Neues: Die beiden gemeinen Köter von Wallace‘ Nachbarin Miss Flitt sind die geheimen Stars des zweiten Adventurehappens und wie von ‚Telltale Games‘ bereits gewöhnt, mit viel Liebe zum Detail animiert. Überhaupt sind die Bewegungsabläufe einmal mehr ganz, ganz große Klasse. Die vielen Zwischensequenzen in der Ingame-Optik schaffen auch hier wieder locker die Qualität der TV-Auftritte. Unser Fazit: Wer Episode eins mochte, kann blind zugreifen! Wer sich noch nicht an Hund und Herrchen herangetraut hat, dem können wir einmal mehr ganz dringend empfehlen, das nachzuholen!

[ 12.06.2009 ]

Episode III : Muzzled
Das schlechte Wetter, das in der Vorfolge einen Strand in Wallace‘ Keller vonnöten machte, hat seine Spuren hinterlassen und die ortansässige Hundepension dem Erdboden gleich gemacht. Die ehemals dort hausenden Hunde nutzen die neu erworbene Freiheit und treiben in dem kleinen Örtchen eine Menge Schabernack. So kann das natürlich nicht weitgehen. Also bietet sich der frisch eingereiste Monty Muzzle an, eine Benefizkirmes zu veranstalten, damit die hüttenlosen Hunde bald wieder ein Dach über dem Kopf haben. Monty verspricht, dass sämtliche Erlöse ausschließlich in den Wiederaufbau der Pension investiert werden. Doch bereits nach wenigen Sekunden ist klar: Der Geschäftsmann führt etwas im Schilde und gibt nur vor, ein Wohltäter zu sein. Was genau dahinter steckt, das erfahrt Ihr in der dritten Episode von ‚Wallace & Gromit‘.
"Kannst Du mir mal zur Hand gehen, Gromit?"
Während in den beiden Vorfolgen der Hund Gromit zwar spielerische Debüts gab, bestritt man dennoch das Adventure bislang überwiegend mit seinem Herrchen Wallace. ‚Telltale Games‘ ist mit ‚Muzzled‘ jedoch buchstäblich auf den Hund gekommen. Denn die überwiegende Spielzeit seid Ihr in der Haut des Vierbeiners unterwegs und auch das Schicksal seiner Artgenossen ist ein wichtiger Bestandteil dieses Adventureparts. Neue Locations gibt es leider nur wenige: Neben dem obligatorischen Haus, was dieses Mal nicht überall betreten werden kann, findet sich lediglich noch der Jahrmarkt im Orte-Repertoire. Damit wirkt die Episode relativ wenig umfangreich. Das tut der Qualität selbst natürlich keinerlei Abbruch. Die ist von gewohnt gelungenem Niveau und am Ende kann man sich buchstäblich auf eine Überraschung gefasst machen. Daher unser Fazit: Wer die beiden Vorauftritte fleißig durchrätselt hat, der kommt ganz klar auch nicht um Folge drei herum!

[ 14.08.2009 ]

Episode IV : The Bogey Man
Kaum zu glauben, aber Wallace hat es im Finale der letzten Episode doch tatsächlich geschafft, Fräulein Flitter ausversehen(?!) einen Heiratsantrag zu machen. Dumm nur, dass er die Gemeinschaft einer Ehe nicht wirklich anstrebt. Also muss eine Lösung aus der Misere gefunden werden. Und wie es sich für eine Folge von ‚Wallace & Gromit‘ gehört, befindet sich die direkt vor der Nase. Denn ein mögliches Ehelichen der alleinlebenden Frau von nebenan muss erst deren Tante absegnen. Den Segen gibt’s aber nicht, wenn der mögliche Göttergatte dem ortsansässigen Golfclub angehört. Was nun gemacht werden muss, ist natürlich klar: Mitglied werden. Gesagt, getan – doch Polizeimeister Dibbins möchte den Laden kurz darauf schließen, da dem immerhin nicht einmal ein eigener Golfplatz gehört. Das heißt, eigentlich schon. Nur sind die Besitzdokumente im Laufe der Jahre verschollen und sollen sich irgendwo in den Gemäuern befinden. Aber auch das Auffinden dieser erweist sich nicht als Glücksfall, aber wir möchten nichts verraten.
Alles wird gut!
Dass sich obligatorisch letzten Endes natürlich alles zum Guten wendet, muss Fans der Serie nicht verraten werden. Aber bis dahin winkt noch ein letztes Mal ordentlich Grübelkost. Denn zum Auffinden der Besitzdokumente des Golfclubs müssen auf Zetteln verfasste Phrasen verstanden und richtig interpretiert werden. Da kommt dem nicht-englischen Spieler erneut die von Haus aus beigelegten, deutschen Untertitel zugute. Uns hat die letzte Episode des lustigen Duos einmal mehr an den Bildschirm geholt und bis zur letzten Sekunde köstlich unterhalten. Episode vier ist wieder sein Geld wert!

[ 14.08.2009 ]
Fazit:
Unserer Meinung nach ist ‚Wallace & Gromit‘ die erste Serie von ‚Telltale Games‘ bei der das Episodensystem einfach wie die Faust aufs Auge passt. Sicher liegt das auch an dem Umstand, dass es eine reelle TV-Serie gibt. Und tatsächlich hat man stets das Gefühl, eben eine von denen auf seinen Monitor zu bekommen. Wir waren zu Beginn keine Fans, da wir schlichtweg noch nicht wirklich viel mit Wallace und seinem cleveren Hund zu tun hatten. Aber mit dieser Staffel hat man uns gezeigt, dass wir da eine echte Bildungslücke hatten. Die Qualität der einzelnen Episoden ist durchgehend beinahe identisch hoch. Das Recyceln der Orte ist zwar Telltale-typisch wieder drin, doch aufgrund des TV-Serienursprungs zu verschmerzen – vor allem für Fans. Nicht entgehen lassen!

Kommentare

Todesreiter: Macht Telltale jetzt den gleichen (in meinen Augen...) Fehler wie Lucas Arts damals bei MI4 und gibt die Maussteuerung der Figuren auf, um das Spiel "Konsolen-Gerechter" zu machen??? Meiner Meinung nach ein gewaltiger Schritt nach hinten :-/
(06.05.2009, 13:42 Uhr)

SchwarzerKarter: Tja, an den MonkeyIsland4 Konsolen-Murkx dachte ich auch zu Beginn der W&G-demo aufm PC. Aber ganz so schlimm wars dann doch nicht. Ist halt mal wieder etwas anderes. ;)
(06.05.2009, 19:18 Uhr)

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