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Hersteller: Alcachofa Soft
Vertrieb: Crimson Cow
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP/Vista / Prozessor 1,0 GHz / 512 MB RAM / 64 MB Grafikkarte / ca. 5 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.theabbey-game.de
Mit dem Kirchen-Thriller 'The Abbey' wollte sich Emilio de Paz einen Traum verwirklichen, den er seit der Gründung seiner Firma 'Alcachofa Soft' im Jahre 1995 unentwegt vor Augen hatte. Leider jedoch stand das Spiel seit dem Release unter einem schlechten Stern. Massive Probleme machten das Durchrätseln schier unmöglich, woraufhin Vertreiber 'Crimson Cow' gar beschließen musste, einen Verkaufs- und Produktionsstop des Titels anzuordnen. Seitdem arbeitete man fieberhaft an einer Lösung, die sich im Patch Version 1.1 wiederspiegelte. Der wiederrum ist nun in der im Handel erhältlichen Version, in Form der „Second Edition“, bereits enthalten. Wir wollten der jahrelangen Arbeit von Emilio de Paz und seinem Team jedenfalls gerecht werden, weshalb wir beschlossen haben, eben diese fehlerbereinigte Version 1.1 diesem Test zugrunde zu legen.

In einer alten Abtei kommt es zu einem bedauerlichen Zwischenfall: Ein junger Geistlicher kommt dabei ums Leben. Auch wenn die Geschehnisse wie ein Unfall ausgesehen haben, möchte man den Vorfall genauestens untersucht wissen. Aus diesem Grund lädt man den ehemaligen Berater des Königshofes, Leonardo De Toledo, ein, sich dieser Angelegenheit anzunehmen. Doch bereits dessen Anreise wird von einem Attentat überschattet, dem er und sein junger Novize Bruno nur knapp mit dem Leben entkommen können. Was den Verdacht natürlich erhärtet, dass der tote Geistliche nicht durch einen Unfall verstarb. Jedoch kaum in der Abtei angekommen, stapeln sich die Hürden der Bürokratie vor Leonardo turmhoch auf, die seine Ermittlungen deutlich erschweren. Nur mit seinem wachen Verstand setzt er sich über diese Hindernisse hinweg und deckt eine Verschwörung auf, die niemand in dieser Form erwartet hätte. Obendrein drohen weitere Morde die Situation eskalieren zu lassen. Wer wird der Nächste sein und vor allem: Warum?
Die Welt endet an der Mauer
Bei der Ermittlungstour kommt man jedoch nicht viel herum in der Welt. Tatsächlich verbringt man das gesamte Abenteuer innerhalb der Mauern der Abtei und sieht dabei nicht mehr als rund 20 Locations zu verschiedensten Tageszeiten. Immer an Leonardos Seite ist dabei sein junger Novize Bruno, der leider als wohl unnützlichster Sidekick beschrieben werden muss. Außer, dass er immer vor Ort ist, hat er nicht viele Aufgaben. Selbst die Dialoge mit ihm sind kurz und wiederholen sich häufig. Hätte man Bruno weggelassen, würde sich das Abenteuer nur unwesentlich verändern. Wir möchten nicht in der Wunde bohren, sind aber der Meinung, dass man deutlich mehr aus dem jungen Novizen hätte machen können. Wohin die Ressourcen geflossen sind, sieht man jedoch auf den ersten Blick. Denn grafisch toppt das Adventure so manchen Zeichentrickfilm. Der genutzte Cell-Shading-Look sieht absolut edel aus und lässt selbst Konkurrenten wie 'Goin‘ Downtown' hinter sich, das ebenfalls auf einen ähnlichen Look gesetzt hatte. Da ist es jedoch uns etwas unverständlich, dass man beim Design der Spiel-Verpackung ganz gegenteilig auf realistische Grafiken gesetzt hat.
Am Anfang war das Wort
Was den Zeichentricklook jedoch etwas trübt, sind die sehr asynchronen Lippenbewegungen. Da kommt es gar vor, dass Leonardo seinen Mund, mitten im Dialog, nicht mehr bewegt. Da hat man so viel Arbeit in diese bombastische Präsentation gesteckt und scheitert dann an so einer Kleinigkeit. Schade! Dafür finden sich in der deutschen Sprachausgabe keinerlei Kritikpunkte. Die Vertonung ist nicht nur superb und auf sehr hohem Niveau, sondern bietet auch die deutsche Stimme von Liam Neeson, Bernd Rumpf, in der Rolle von Leornado De Toledo. Doch der ganz besondere Ohrenschmaus ist der orchestrale Soundtrack, komponiert von Emilio De Paz persönlich und gespielt vom Prager Symphonieorchester. Denn der bietet eine Qualität, die buchstäblich umhaut. In den Zwischensequenzen passend für jedes dahin flimmernde Bild und im eigentlichen Spiel dezent im Hintergrund. Wie man es auch dreht und wendet. Was aus den Lautsprechern an unsere Ohrmuschel drang war schlichtweg absolute Oberklasse.
Steuerung & Rätsel
Leonardo wird, wie gewohnt, sehr komfortabel durch die einzelnen Locations gewiesen, jedoch nur im gemächlichen Marsch. Wer’s schneller haben möchte, der kann mittels Doppelklick jeden Raum prompt verlassen oder durch Druck auf die Taste „M“ eine Übersichtskarte aufrufen, mit der sämtliche Ziele direkt angeklickt werden können. Letztere lässt sich allerdings nur außerhalb von Gebäuden anwählen. Innerhalb ist die Funktion deaktiviert, was uns nicht allzu verständlich war. Ebenso die Tatsache, dass bei Gesprächen auch bereits besprochene Dinge oft nicht aus der Multiple-Choice-Auswahl verschwinden und stets erneut wählbar bleiben. Die Rätselkost überzeugt nur in Ansätzen. Das liegt schlichtweg daran, dass es – für ein Adventure – deutlich zu wenige Denksportaufgaben zu lösen gibt. Darüberhinaus sind die zum großen Teil auch noch recht schlapp geraten und hauen in punkto Innovation keinen mehr vom Hocker. Das Inventar ist zu allem Überfluss sehr unpraktisch gewählt. Denn sämtliche Gegenstände werden in mehreren Reihen und Spalten, ähnlich einer mathematischen Matrix, scheinbar planlos abgelegt, so dass man stetig suchen muss, in welchen Slot nun genau das eben eingesackte Utensil verschwunden ist.
Es werde installiert?
Als wir die ersten Bilder von 'The Abbey' zu Gesicht bekamen, konnten wir oft unsere Vorfreude kaum bremsen. Das Adventure sah einfach nur zu gut aus. Was dann aber letzten Endes mit dem Titel gemacht wurde, ernüchtert uns doch etwas. Grafisch ist das Spiel selbstredend immer noch eine absolute Augenweide, doch aufgrund der wenigen Locations, verbunden mit den schwachen Rätseln, schlich sich beim Test-Rätseln das ein oder andere Mal fast etwas Langeweile ein. Gerade in den ersten Kapiteln passiert einfach zu wenig, um den Spieler bei Abenteuerlaune zu halten. Richtig interessant wird’s dann erst in den letzteren Kapiteln, bis es schlussendlich zur großen und sehr ausufernden Enthüllung am Ende kommt. Unser Fazit: 'The Abbey' bietet eine wirklich gut durchdachte Geschichte, die vor allem Spieler, die Wert auf gerade diesen Aspekt legen, einen Kauf wert sein sollte. Wer jedoch eine Herausforderung für seine grauen Zellen sucht, wird nur in Ansätzen seinen Spaß finden.

[ 20.08.2008 ]

Kommentare

Lamar: Recht gut das Spiel, wobei mich die vielen Dialog Szenen mit der Zeit bissl genervt haben. Ich will viele Rätsel und wenig gerede. Hier wird sehr viel geredet und naja... die Rätsel sind auch vorhanden aber es könnten halt mehr sein :-))

Erinnert mich sehr an den Film "Der Name der Rose" das Spiel. Viele paralelen vorhanden.

Es gibt bessere Advenures, aber "The Abbey" lässt sich auch gut spielen. Grafik und Sprachausgabe sind natürlich Top.
(15.10.2008, 22:42 Uhr)

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