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Hersteller: Green Kangaroo
Vertrieb: The Games Company
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP/Vista / Pentium IV 2 GHz / 512 MB RAM / 64 MB Grafikkarte / ca. 450 MB Festplatte
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Offizielle Webseite: www.tell-film.de
Die deutsche Komödie 'Tell' machte im Kino keine allzu gute Figur. Manche Kritiker gingen sogar soweit, den Film als einer der schlechtesten, deutschsprachigen Filme überhaupt zu brandmarken - und das trotz bekannter Besetzung aus dem Reich deutscher Top-Komödianten. Das gleichnamige Adventurespiel ist deutlich an den Streifen angelehnt. Ob das auch so eine miese Figur abgibt? Die nächsten Zeilen verraten’s Euch.

Nach hauchdünner Erläuterung des Szenarios durch den Dichter Friedrich Schiller beobachtet man Wilhelm Tell und seinen besten Freund, den Inuiten-Prinzen Val-Tah, in den schweizerischen Alpen beim Armbrustschießen. Durch ein Versehen trifft einer der abgeschossenen Pfeile ausgerechnet die Krone des Reichsvogts Gessler, der nun gar nicht gut darauf zu sprechen ist. Kurzerhand lässt er den dicken Prinzen aus der Arktis in den Kerker der Burg Enzian werfen, um ihn baldigst hinrichten zu lassen. Tell kommt gerade noch einmal so davon und macht es sich nun zur Aufgabe, seinen Freund schleunigst aus den Fängen des Monarchen zu befreien. Kurzhand gibt er sich als Küchenjunge aus und trifft auf seiner Rettungsaktion die schöne Tochter des Reichsvogts, Sissy, in die sich Tell schnurstracks über beide Ohren verliebt. Damit ist seine Arbeit, den jungen Inuiten zu retten, ausgeweitet: Er muss auch das Herz der jungen Sissy erobern.
Ansprechende Präsentation
Das Abenteuerspiel 'Tell' glänzt von der ersten Minute mit äußerst schick gepixelter Grafik, die einen emsigen Spieler sofort an Titel wie 'Simon the Sorcerer IV' oder 'Everlight' erinnern. Warum auch nicht, nutzt 'Tell' doch die gleiche Programmiergrundlage - sprich die gleiche Engine. Die lässt den Monitor im Grunde niemals zur Ruhe kommen. Trotz vorgerenderter Hintergründe sorgen viele eingebettete Animationen für alles andere als Bewegungslosigkeit: Am Himmel ziehen die Wolken ihre Bahnen, auf dem saftigen Grün gibt es viel Fauna zu bestaunen und die detaillierten Charaktere werfen einen weichen Schatten. Kurzum: Man hat die Schönheit der Alm wahrlich gekonnt eingefangen. Leider jedoch haben die Locations ein kleines Problem: Es gibt nämlich nicht einmal ein volles Dutzend zum Erkunden. Tatsächlich haben wir nicht mehr als sieben Räumlichkeiten gezählt, was auch bedeutet, dass wir Euch mit den hier im Review gezeigten Screenshots nur drei vorenthalten. Auch wenn die richtig gut ausschauen, ist das doch für ein Adventurespiel mehr als dürftig. Ebenso hätte das Abenteuer ein paar mehr Animationen der Personen vertragen können. Übrigens wurden die aus Kostenspargründen nicht von der den originalen Schauspielern gesprochen. Dennoch kann man die deutsche Vertonung durchweg als gelungen bezeichnen.
Bekannte Engine, bekannte Features
Wer den vierten Part von Simon dem Zauberer oder das Abenteuer von Melvin ('Everlight' ) im Regal stehen hat, der wird sich mit der einfachen Steuerung sofort zurecht finden. An der wurde nämlich nichts geändert. So führt ein Doppelklick zum schnellen Verlassen des Screens oder veranlasst Tell zum Sprinten. Außerdem steht jederzeit eine Todo-Liste bereit, die den Spieler ohne Umschweife auf offene Aufgaben aufmerksam macht. Die Tasten „E“, „H“ oder „G“ sorgen darüber hinaus für das Anzeigen wichtiger Hotspots, damit der Bildschirm nicht umständlich durchforstet werden muss. Doch allzu viele Gegenstände wandern ohnehin nicht ins Inventar. Oft werden die Gerätschaften bereits kurz nach der Aufnahme benötigt. Dabei ist es wichtig, ob gewisse Gegenstände überhaupt momentan wichtig sind. Hat Tell für einige Utensilien keinerlei Anwendungsmöglichkeit in petto, können sie auch nicht aufgenommen werden. Oft gehen allerdings das Einpacken eines Objekts und dessen Verwendung direkt Hand in Hand.
Kurz, kürzer, Tell
Zusammenfassend kann man dem Spiel schon einiges abgewinnen. Die ansprechende Grafik und die logischen Rätsel sind immerhin nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite macht die unheimlich kurze Spieldauer das Abenteuer ausschließlich zu einem Titel für Zwischendurch. Selbst die Episoden von Telltale Games' 'Sam & Max' erschienen uns sogar einen Tick länger zu sein und boten vor allem mehr zu besuchende Orte. Unser Fazit kann daher nur zu einem Schluss kommen: Wer ein Adventure sucht, dass er mal wieder ernsthaft durchspielen möchte, ist mit 'Tell' schlecht beraten. Sucht man jedoch mal einen Titel für Zwischendurch oder eine kurzweilige Unterhaltung für die Kinder ab sechs Jahren, kann man durchaus einen Blick riskieren. Zumindest sofern man mit dem Preis einverstanden ist. Denn für ein Abenteuer mit der Länge einer Episode sind knapp 30€ doch etwas zu happig.

[ 21.01.2008 ]

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