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Hersteller: Microids
Vertrieb: rondomedia
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP(SP2)/Vista / Pentium 1,5 GHz / 512 MB RAM (XP) & 1 GB RAM (Vista) / 3D-Grafikkarte 128 MB RAM (Pixelshader 2.0) / ca. 4 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Offizielle Webseite: www.stilllife2.de
Nachdem 'Still Life' im Jahre 2005 das weniger erfolgreiche 'Post Mortem' indirekt fortsetzte, gelangen den Entwicklern von 'Microids' damit gleich zwei Genie-Streiche. Zum Ersten wusste die spannende Handlung, rund um einen erbarmungslosen Mörder, zu gefallen und fand eine große Fan-Gemeinde. Zum Anderen bekam der Plot ein relativ offenes Ende, das den Spieler mit allerhand Fragen zurücklies. Denen sollen nun in 'Still Life II' endlich Antworten folgen. Und, ohne zu viel zu verraten, die Entwickler haben Wort gehalten. Inwiefern sich die Jagd nach den Lösungen auf die vielen Fragen lohnt, soll in diesem Review geklärt werden.

Kleiner Rückblick: Die junge FBI-Agentin Victoria McPherson ist auf der Jagd nach einem bizarren Mörder, der junge Prostituierte grausam abschlachtet. Auch wenn die energische Agentin die Hintergründe nur bedingt aufdecken konnte, gelang es ihr, den Täter auf frischer Tat zu ertappen. In Notwehr blieb ihr keine andere Wahl, als auf den maskierten Mörder das Feuer zu eröffnen, dessen scheinbar lebloser Körper in einen Fluss stürzte, dann jedoch niemals gefunden werden konnte. Mr. Xs Identität konnte niemals geklärt werden. Nach den Geschehnissen kündigte Victoria im Jahre 2005 beim FBI, um sich ganz und gar der Suche nach Mr. X zu widmen. Erst drei Jahre später, ließ sie sich erneut mit dem Federal Bureau of Investigation ein, um einen weiteren Killer - in den Medien nur bekannt als der Ostküstenmörder - das Handwerk zu legen, der bereits eine lange Blutspur hinter sich herzieht. Im Spiel selbst erlebt man nun das Abenteuer nicht nur in der spielerischen Gegenwart des Jahres 2008, sondern versucht, mit sporadischen Sprüngen in die Erinnerungen des Jahres 2005, die klaffenden Lücken zwischen dem ersten und dem zweiten Teil zu schließen. Doch so manche Unkenntnis entspringt weniger den offenen Fragen, sondern schlichtweg dem recht großen zeitlichen Abstand, von nunmehr knapp vier Jahren, die zwischen den Veröffentlichungen von Teil eins und zwei liegen. Aus diesem Grund gestaltet sich ein kurzes Rückblendenvideo, im Stile von „Was bisher geschah“, als bitter nötig, um erneut den roten Faden finden und dort anknüpfen zu können. Im Spielverlauf schlüpft man jedoch nicht ausschließlich in die Rolle der jungen FBI-Agentin Victoria. Stattdessem wird das Abenteuer an zwei Fronten bestritten. Ebenso erlebt man nämlich den Leidensweg der vom Ostküstenmörder entführten Reporterin Paloma Hernandez, die ums Überleben kämpft.
'Still Life' ungleich 'Still Life II'
Jedoch gestaltet sich gerade der Versuch des Anknüpfens als relativ holprig, zu sehr scheinen die beiden Post-Mortem-Sequels nämlich auseinanderzuliegen, wenn es um die spielerische Erfahrung geht. Und das ist nicht darauf zurückzuführen, dass sich der erste Teil noch mit zweidimensionalen, aber richtig schicken, Hintergründen begnügte, während man in der Fortsetzung auf eine 3D-Engine setzt. Viel mehr ist es die Art des Spielens, die den Unterschied ausmacht. Viele Rätselelemente gestalten sich als deutlich zu repetitiv, wie das ständige Untersuchen der einzelnen Tatorte. Das macht zu Beginn, durch das im Gepäck befindliche Ein-Mann(bzw. Frau)-Labor, zwar noch richtig Spaß, ist aber im weiteren Verlauf ermüdend. Tatsächlich ist man zu oft damit beschäftigt, eine Unmenge von Räumen gefühlte ein hundert Mal zu durchforsten, Fingerabdrücke zu nehmen, Blutproben zu vergleichen, Labordaten auszuwerten und natürlich Hotspots zu suchen. Denn eine eingebaute Spielhilfe, welche die wichtigen Punkte einer Location hervorhebt, hat man sich schlichtweg gespart.
Begrenztes und zu unübersichtliches Inventar
Doch das bei weitem schwerwiegendste Manko ist das fummelige Inventarsystem, das sich in die drei Bereiche Handy, Laborausrüstung und Objektinventar gliedert, die recht häufig durchgeschaltet werden müssen. In Letzterem können darüberhinaus nicht unbegrenzt Gegenstände getragen werden. Sämtliche Utensilien belegen einen gewissen Platz im Handgepäck, der nur dadurch wieder freigegeben werden kann, wenn man in den Räumen Schränke oder dergleichen findet, in denen die Sachen zwischengelagert werden dürfen. Realitätsbezogen ergibt das natürlich Sinn, dass ein junges Frauenzimmer keine Schlafzimmer-Matratze und einen riesigen Vorschlaghammer in der Handtasche unterbringen kann, spielerisch ist das nichtsdestotrotz ein gewisser Nervfaktor. Das liegt schlichtweg daran, das Gegenstände nicht irgendwo beliebig abgelegt werden können, sondern eben nur in den wenigen, für diesen Zweck bestimmten Schränke und Kisten. Dadurch entstehen zeitraubende Laufwege, die das ohnehin recht gemächliche Adventure gleich noch träger erscheinen lassen. Denn auch ohne diese Hürde, geht Victoria eher bedacht an die Ermittlungen. Aufgelockert wird diese Ruhe durch einige zeitkritische Rätsel, die bei Misserfolg allerdings den Tod einer Protagonistin zur Folge haben. Beispielsweise schlüpft der Spieler in die Haut der entführten Reporterin Paloma Hernandez, der Gift in die Blutbahn gespritzt wurde, das zum Tode führt, sofern sie sich nicht in einer vorgegebenen Zeit selbst heilt, indem sie das Gegenmittel nicht nur findet, sondern es sich selbst injiziert. Klingt spannend, ist es aber leider nur beim ersten Versuch. Danach sind so manche Passagen dieser Art ausschließlich für Spieler, die ein gesundes Frustpotenzial mitbringen. Immerhin müssen, ähnlich wie bei ‚The Book of Unwritten Tales‘, die Gegenstände erst zwingend angeschaut werden, bevor man mit ihnen interagieren kann. An sich nicht schlimm, jedoch unter Zeitdruck ein störendes Feature.
Durchwachsenes Grafikgerüst – Tolle Movies
Auch wenn Adventures nur selten an vorderster Grafikfront zu finden sind, aber die Optik von 'Still Life II' ist leidglich mittelprächtig. Einige Passagen sehen recht gut aus, an anderen nagt spürbar der Zahn der Zeit. Im Querschnitt haben Spieler dann schon genügend Besseres auf dem Monitor flimmern sehen. Darüber hinaus kann trotz 3D-Engine die Auflösung nicht variiert werden: 1024x768 Bildpunkte – mehr gibt’s nicht. Das ist selbst für Adventure-Verhältnisse vollkommen veraltet. Lediglich an der Kantenglättung und der Schattenqualität kann noch nachjustiert werden. Doch selbst mit „allen Reglern auf Anschlag“ läuft der Titel auf betagten Systemen problemlos, was in gewisser Weise ebenso den angestaubten Stand der verwendeten Technik aufzeigt. Ausgesprochen gut gelungen sind die zahlreichen Zwischensequenzen, die in vorgerenderter Optik beinahe Filmniveau erreichen und den Plot spannend weitererzählen. Inszenierung, musikalische Untermalung, Sprache – hier stimmt alles und zeigt überdeutlich, wohin die Ressourcen des Adventures hauptsächlich geflossen sind.
Spannende Inszenierung in angestaubter Optik
Um ehrlich zu sein, haben wir uns sehr auf die Fortsetzung gefreut. Immerhin wusste der Vorgänger zu fesseln, wenn auch nur im englischen Original, aufgrund schlecht gewählter, deutscher Sprecher. Der Rest war jedoch ausnahmslos gut gemacht. Bei 'Still Life II' scheint es fast andersherum zu sein: Die Sprecher sind gut besetzt, auch wenn in manchen Situationen die Redner scheinbar gewechselt werden („Das wird nicht funktionieren“ spricht Victoria mit anderer Stimme). Dafür krankt der Titel an beinahe allen anderen Ecken und Enden. Die Grafik ist zu durchwachsen, die Suche nach Spuren ermüdet auf Dauer und wiederholt sich zu oft, das Inventar ist zu fummelig und das Adventure an sich zu gemächlich. Lediglich einen Punkt teilen sich sowohl der Vorgänger, als auch der jetzige Nachfolger: die Story. Die ist wendungsreich und, vor allem durch die tragenden Video-Sequenzen, spannend bis zum Schluss. Fazit: Unterm Strich hat uns das erste 'Still Life' besser gefallen - Teil zwei hat uns leicht enttäuscht. Die Fortsetzung ist nur etwas für Fans der Serie, die unbedingt Antworten auf ihre Fragen brauchen. Alle anderen sollten sich unbedingt erst die Demoversion anschauen, bevor die Kaufentscheidung getroffen wird.

[ 13.05.2009 ]

Kommentare

Anonymous: Wer den ersten Teil gespielt hat wird vom 2. Teil enttäuscht sein. Hat absolut nichts mit dem ersten Teil zutun. Ist ein eigenes Spiel. Als Nachfolger
nicht so der Bringer. Warte jetzt sehnlichst auf Black Mirror 2.
(06.09.2009, 19:59 Uhr)

Christian: Also ich persönlich war begeistert. Viel besser als Teil 1. Hat einen richtig hineingezogen und war auch nicht so brutalst linear wie Teil 1. Muss es etwas mit Teil 1 zu tun haben? Kommen doch genügend Charaktere von Teil 1 vor?! Also ich für meinen Teil war positiv überrascht. Klar kann man über die Optik streiten. Aber ingesamt war das Spiele Erlebnis einfach viel intensiver! Top Titel!
(21.01.2010, 18:31 Uhr)

Jan: Ich sehe es wie Anonymous:
Der zweite Teil enttäuscht und ich habe nun nach knapp der Hälfte des Spiels keine Lust mehr, es weiter zu spielen. So eine Unlust kam bei Teil 1 NIE auf (nicht mal bei dem doofen Plätzenback-Rätsel).
Sehr sehr schade...die Programmierer hätten eigentlich "nur" an den Vorgänger anknüpfen müssen. Das Feature, wo zu Gustav (so hieß doch der Onkel??) umgeschaltet wurde, hätte unbedingt beibehalten werden müssen. Gerade die grau-in-grau-Szenarien haben viel an Atmosphäre gespendet.
(08.03.2010, 20:45 Uhr)

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