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Hersteller: Wizarbox
Vertrieb: Anaconda
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win 2000/XP/Vista / Prozessor 1,6 GHz / 512 MB RAM / 64 MB Grafikkarte / ca. 3 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.soblonde.de
Wer kennt sie nicht – die Klischees über Blondinen? Die sind mindestens so bekannt wie die über Ostfriesen und auch eben gleicher Unsinn. Doch gerade auf genau diesem Klischee baut das Adventure 'So Blonde' auf. Eine junge, blonde, verwöhnte und völlig unselbstständige Dame, die plötzlich umdenken muss und dabei erfährt, dass doch mehr in ihr steckt als sie selbst jemals für möglich gehalten hat.
Eine Kreuzfahrt die ist lustig, eine Kreuzfahrt die ist schön. Doch der Spaß hört spätestens dann auf, wenn man unfreiwillig über Bord geht. So ergeht es zumindest der jungen Blondine Sunny Blonde, die bei einem Unwetter versehentlich ins kühle Nass stürzt und an eine merkwürdige Insel gespült wird, auf der anscheinend der Fortschritt noch nicht eingezogen ist. Keine Telefone, keine Wellness-Clubs und vor allem keine Shopping-Malls: Der Albtraum für die klischeebehaftete Blondine, die sämtlichen Vorurteilen leider alle Ehre macht. Denn selbst nach stundenlanger Spielzeit rafft es das junge Blondchen nicht, dass die Insel sich exorbitant von der Welt unterscheidet, aus der sie stammt. Was zu Beginn noch sympathisch aufgefasst werden könnte, geht einem spätestens im zweiten, der insgesamt vier Kapitel, mächtig auf die Nerven. Doch alles hat einmal ein Ende und im Laufe der ausgiebigen Reise - kreuz und quer über die Insel - lernt sie selbstständiger zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Das kann sie auch richtig gut gebrauchen, denn die schöne Idylle der Insel täuscht. Die nette Inselbevölkerung wird nämlich von einem skrupellosen Piraten namens One Eye unterjocht, der die Bewohner in regelmäßigen Abständen für ihn in einer Mine schufften lässt. Wonach lässt er dort buddeln? Warum ist die Insel von der Außenwelt scheinbar abgeschnitten? Und warum ist sie technologisch so verdammt rückständig? Das sind die Fragen, welchen Ihr als Sunny Blonde auf den Grund gehen müsst – und nebenbei widersetzt Ihr Euch noch dem gefürchteten One Eye. Bereits zu Beginn trifft Sunny auf einen tierischen Begleiter, eine Art Nasenbär mit Känguru-Ambitionen, der ihr in Notlagen wieder aus der Patsche hilft (man schlüpft dann in seine Rolle) und an dem ebenfalls mehr dran zu sein scheint, als man zu Beginn erahnt. Jedoch möchten wir hier nicht zu viel verraten. Lediglich noch, dass man auch die Rolle von Juan Grant, dem ansässigen Bürgermeister, zweimal kurzzeitig verkörpert. Den Hauptanteil erlebt man aber an der Seite von Sunny Blonde.
Gewöhnungsbedürftiges Interface
Zugegeben, an die Steuerung des Adventures muss man sich erst ein wenig gewöhnen. Klickt man einen Gegenstand mit der linken Maustaste an, ist automatisch die Aktion „Betrachten“ ausgewählt, in einigen Fällen auch „Benutzen“ oder „Nehmen“. In vielen Situationen jedoch muss man nach dem Berühren eines Gegenstandes die rechte Maustaste betätigen, damit weitere Optionen wie „Sprechen“, „Nehmen“ oder „Benutzen“ freigeschalten werden. Unsinnigerweise befindet sich in diesem Sub-Menü auch noch einmal die Option zum Betrachten eines Gegenstandes, was letzten Endes irgendwie doppelt gemoppelt wirkt. Warum wird das vollständige Menü nicht immer gleich vollständig dargestellt? An dem Punkt, sich diese Frage zu stellen, wird man sicherlich beim Rätseln nicht vorbeikommen. Dies gilt auch für die Landkarte der Insel, die man nach rund einer Stunde im Gepäck hat. Die ist nämlich schlichtweg völlig sinnlos. Man erwartet zwangsläufig, dass man die Örtlichkeiten nun direkt auf dieser anwählen kann, um die Laufwege zu verkürzen. Dem ist jedoch nicht so. Man kann sie betrachten und das war’s dann auch schon. Bei dem vielen Hin und Her, quer über die Insel, sehnt man sich diese Option spätestens in Kapitel 3 und 4 sehnlichst herbei, wo das Geflitze durch die Locations schon beinahe zu viel des Guten ist. Vor allem aufgrund der Ladezeiten. Es kann nicht sein, dass man mehrere Gigabyte Arbeitsspeicher besitzt und der Rechner sich nicht den kleinsten Bit des eben noch besuchten Ortes merkt. Was den Spieler dann zwangsläufig dazu verdonnert, die im Schnitt rund vier, fünf Sekunden Ladezeit pro Räumlichkeit in Kauf zu nehmen. Aufgrund Sunnys Reiselust von einem Teil der Insel zum nächsten fallen selbst diese wenigen Sekunden auf Dauer sehr stark auf. Veräppelt fühlt man sich spätestens dann, wenn man in die Rolle von Juan schlüpft. Der kann nämlich direkt zwischen den Zielorten wechseln. Was bitte soll das?
Hotspots ohne Ende
Dem Spiel ist eine Hilfsfunktion beigelegt, mit derer man sämtliche, benannten Objekte und Ausgänge anzeigen kann. Hier hat der Entwickler sehr stark auf Masse gesetzt, denn praktisch jeder Ort strotzt nur so vor Objekten, die es zu betrachten, zu nehmen oder zu benutzen gilt. Da merkt man, dass niemand anderer als Steve Ince für die Story und die gesprochenen Worte zuständig war. Der hat ja bereits in Revolution Softwares 'Baphomets Fluch'-Reihe jedem Objekt tonnenweise Informationen beigefügt, die der Protagonist beim Untersuchen dem Spieler nahe bringt. Ab und zu wird man außerdem vor die Aufgabe gestellt, kleine Mini-Spiele zu lösen. Da die aber abgebrochen werden können, ohne dass dies Auswirkungen hätte, und in keinerlei Zusammenhang mit dem eigentlichen Abenteuer stehen, kann man diese im Grunde auch völlig vernachlässigen. Die Gespräche sind recht zahlreich ausgefallen, was den Titel insgesamt sehr dialoglastig macht. Wer lieber schnell zum Punkt kommen will, findet hier keine Erfüllung. Uns hat’s jedenfalls gefreut. Zumal die Worte auch superb vertont worden sind. Hier wurde die Messlatte der deutschen Vertonung erneut ein Stück weiter angehoben. Nicht nur, dass jede Figur die perfekt passende Stimme bekommen hat, sondern auch die Qualität, in Form von Betonungen und Emotionen, sind ganz klar mit das Beste, was uns bislang zu Ohren gekommen ist. Dabei hat man auch ein Wiederhören mit bekannten Stimmen aus der TV-Serie 'King of Queens' oder anderen Adventuretiteln. Beispielsweise wird Juan Grant von Christian Stark gesprochen, der bereits Brian Basco in den beiden Runaway-Umsetzungen seine Stimme lieh. Heldin Sunny Blonde ist hierbei eine Klasse für sich, gesprochen von Gabrielle Pietermann. Anfangs fast unpassend, gewöhnt man sich immer mehr an ihre Stimme und versteht letzten Endes, warum die Wahl auf ihre akustischen Fähigkeiten fiel. Sie trifft genau die richtige Tonlage, für das anfangs naive Dummchen, das im Laufe des Abenteuers an Reife gewinnt. Schade fanden wir nur, dass so gut wie keine Lippenbewegungen im Adventure selbst zu sehen sind. Um von diesem Punkt spürbar abzulenken, gibt es nicht abschaltbare Untertitel, die wie in Sierras 'Leissure Larry' ein kleines Bildchen abbilden, das den momentanen Gesichtsausdruck widerspiegelt. Die Figuren wären für diese Art der Animation ohnehin sichtlich zu klein, sieht man diese zumeist doch nur aus einer größeren Entfernung.
Ein wahrer Augenschmaus!
Eines der Hauptaugenmerke, im wahrsten Sinne des Wortes, ist jedoch die wunderschöne Grafik im feinsten Zeichentrickstil. Animiert wirkt das sogar noch ansehnlicher als es unsere Screenshots erahnen lassen. Die Atmosphäre stimmt schlichtweg von Anfang an. Später im Spiel erlebt man einen Großteil der Insel auch noch bei Nacht, wo wir uns fast nicht satt sehen konnten. Freunde dieses Grafikstils werden jedenfalls nicht eine Sekunde enttäuscht. Seit 'Runaway II' sah kein Adventure im Zeichentricklook so perfekt aus. Ein wahrer Augenschmaus! Zwischensequenzen gibt es übrigens auch, die werden jedoch wie ein Comic abgespielt und bieten nur wenig Bewegtes fürs Auge. Nach einmaligem Durchspielen können diese obendrein jederzeit, im dann erst frei geschalteten Bonus-Menü, direkt abgespielt werden.
'So Blonde' hat eindeutige Stärken, doch auch eindeutige Schwächen …
Das Positive an 'So Blonde' ist zweifelsfrei die nahezu perfekte Atmosphäre, ermöglicht durch die bildschöne Grafik und die tadellose deutsche Vertonung. Schwächen sehen wir unter anderem beim Rätseldesign. Die Grübeleien an sich sind zwar logisch und gut eingebaut worden, doch die schiere Unmenge an Hotspots in jeder Location machen das Spiel fast nur mit der Hilfsfunktion, die diese per Tastendruck anzeigen, ordentlich spielbar. Ansonsten verkommt das Adventure zum langwierigen Absuchen der Orte. Das Interface, was die weiteren Optionen erst durch Druck auf die rechte Maustaste freischaltet, fanden wir eher hinderlich. Ebenso schwach ist die praktisch nutzlose Karte, die man als Schnellreisesystem hätte nutzen können. Vor allem diese Funktion hätte uns beim Meckern den Wind aus den Segeln genommen. So etwas muss doch bei den internen Beta-Tests auffallen?! Was übrig bleibt ist ein solider Titel, der uns trotz der Kritikpunkte mächtig Spaß gemacht hat, doch selbst mit den insgesamt vier verschiedenen Endsequenzen nur unbefriedigend aufgelöst wird. Empfehlenswert vor allem für Freunde von Dialogen und tonnenweise Rätselkost – ganz im Sinne klassischer Adventures der 1990iger Jahre!

[ 20.05.2008 ]

Kommentare

Tom G.: Sieht echt vielversprechend aus...
Schade das diese neuartigen Adventures auf meinem PC nicht laufen...
(29.05.2008, 16:45 Uhr)

Lamar: Von der Optik her ein absolut geniales Adventure, und auch von der Rätselkost her.
Was mich tierisch nervt sind die "Lade Bildschirme" zwischen den Szene Wechseln, wobei ich schon die Karte abgeschaltet habe.

Aber ein toll gemachtes Adventure, da jibbet nix. Andere Empfehlungen - Jack Keane - und Runaway 1 & 2.
(08.07.2008, 17:12 Uhr)

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