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Hersteller: Pendulo Studios
Vertrieb: Crimson Cow
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP (SP2)/Vista/7 / Pentium IV 1,7 GHz / 512 MB RAM (XP) & 1 GB RAM (Vista/7) / 128 MB Grafikkarte / ca. 8 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.runaway3-game.de
2002 war unser Lieblingsgenre am Boden. ‚Runaway: A Road Adventure‘ setzte diesem Trauerdasein überraschenderweise ein jähes Ende und scharrte eine ganze Reihe Fans hinter sich. Erst ganze vier Jahre später kam die langersehnte Fortsetzung, die allerdings so Manchem etwas schlecht aufstieß. Umfang und Qualität des Adventures hatten zwar deutlich zugelegt, doch die Geschichte (ohne etwas davon verraten zu wollen) traf nicht auf jedem Schreibtisch auf helle Begeisterung. Außerdem fertigte man die Gemeinde mit einem offenen Ende ab, welche – bedenkt man bereits die Wartezeit von vier Jahren zwischen Teil eins und zwei – alles andere als erfreut darauf reagierte. Wie lange würde wohl ein weiterer Nachfolger bis zur Veröffentlichung benötigen? Tatsächlich strichen erneut ganze drei Jahre ins Land. Doch Entwickler ‚Pendulo Studios‘ machte sich viel der Kritik spürbar zu Eigen und kreierte den finalen, dritten Part nicht nur mit einer nachvollziehbareren Story, sondern wollte die Geschichte um Brian und Gina auch zu einem würdigen Ende führen. Schauen wir uns also gemeinsam an, ob sie dieses hochgesteckte Ziel erreicht haben.

Überraschenderweise schauen Fans des Vorgängers zu Beginn ebenso uninformiert aus der Wäsche wie absolute Serien-Neulinge. Denn ‚Runaway III‘, mit dem schmucken Untertitel „A Twist of Fate“, schließt alles andere als nahtlos an das ungeliebte, offene Ende des Vorgängers an. Stattdessen findet man sich auf Brians Beerdigung wieder, mit dem berechtigten Verdacht, etwas verpasst zu haben. Doch Brian ist nicht tot, sondern hat sein Ableben nur für die Justiz vorgetäuscht. Denn er wird vor Gericht des Mordes an General Kordsmeier (Kennern aus dem Prequel bekannt) angeklagt, kann sich aber nicht an den Tathergang erinnern. Selbstverständlich hält die Anwaltschaft seine Amnesie für nichts anderes als eine Taktik, um mit einer Strafmilderung zu rechnen. Aus diesem Grund überstellt man ihn in die Nervenheilanstalt „Happy Dale“, wo überprüft werden soll, wie viel an dem Gedächtnisverlust wirklich dran ist. Doch Brian fühlt sich dort in die Enge getrieben. Scheinbar glaubt niemand an seine Unschuld, womit er einen Ausbruchsversuch startet, der letztlich in seinem vorgetäuschten Tod enden wird. Wie er das nun geschafft hat, wird in spielerischen Rückblenden näher beleuchtet, in dem Ihr erneut in die Hauptrolle Brian Bascos schlüpfen dürft. Aber nicht nur er wird dieses Mal auf Eure Mausbefehle hören, erstmalig in der Serie wird auch Gina durch Eure Hand durch die Locations geleitet. Die versucht nämlich in der Gegenwart Beweise für die Unschuld ihres Freundes zu finden. Aber dem noch nicht genug, auch zwei weitere Personen werden kurzzeitig von Euch übernommen werden. Wer das ist, möchten wir an dieser Stelle aber nicht verraten.
Brian Wer?
Den Machern hinter dem Adventure ist ein kleiner Glücksgriff gelungen. Denn sowohl eingefleischte Fans wie auch Neulinge in der Welt von ‚Runaway‘ können sich gleichermaßen ins Abenteuer stürzen. Kenner erinnern sich natürlich sofort an die vorangegangenen Ereignisse und können Kommentare schnell einordnen. Frischlinge bekommen hingegen in zahllosen Rückblenden und Aussagen ebenfalls den nötigen Wissenstand nach und nach verpasst. Bei einer Wartezeit von drei Jahren, und einer Gesamtlaufzeit der Serie von satten sieben, war diese Vorgehensweise allerdings auch bitter nötig. Denn auch so mancher hartgesottene Fan dürfte nach einer derartigen Zeitspanne so manche Gedächtnislücke aufweisen.
Bombastische Präsentation III - State of the Art 2D
Bereits vor drei Jahren haben wir diese leicht abgeänderte Teilüberschrift verwendet, um kurz und knapp die grafische Wucht zu beschreiben, die dem Spieler entgegen geschmettert wird. Teil zwei konnte damals mit einem beachtlichen, grafischen Sprung vom ohnehin bereits optisch hervorragenden Vorgänger noch mehr beeindrucken. Man schien alles aus der zweiten Dimension herausgeholt zu haben: Die Zwischensequenzen erreichten durch ihre hohe Qualität praktisch Zeichentrickniveau und an den detaillierten Orten schien man sich kaum sattsehen zu können. Aber ‚Runaway III‘ zeigt, es war doch Spielraum nach oben möglich. Besonders begeistert hat uns, dass nun noch deutlicher auf ein interaktives Zeichentrickerlebnis hingearbeitet wurde. Zahllosen Zwischensequenzen sei Dank. Beinahe jede größere Aktion ist mit einem fulminanten Filmchen untermalt. Selbst beim Betrachten der Gegenstände im Inventar läuft eine kleine Animation ab, die den Gegenstand so deutlich wie wohl niemals zuvor unter die Lupe nimmt. Außerdem ist der Detailgrad und die Brillanz der Hintergründe noch einen Tick verfeinert worden. Die Engine unterstützt nun endlich edle Breitbildmonitore – bei einer maximalen Auflösung von 1280x720 Bildpunkten. Alles zusammengenommen zeigt, dass der Aufwand der Entwickler nur eines kann: restlos begeistern.
Sprachausgabe mit Schluckauf
Auch wenn sich Vertreiber ‚Crimson Cow‘ mit dem Budget für die deutsche Vertonung nicht lumpen ließ, so scheint es sporadisch allerdings kleinere Probleme mit der Ausgabe selbiger zu geben. Teile eines gesprochenen Satzes werden, wie bei einer Audio-CD mit Sprung, plötzlich mehrfach wiederholt und machen ein Verstehen schier unmöglich. Wer gern auf Untertitel verzichtet, der wird wohl hier leider nicht um sie herumkommen. Auch wenn der Fehler recht selten auftritt, so ist er bei wichtigen Aussagen ein Garant für das Nicht-Verstehen. Schade, denn ansonsten gibt es an der hervorragenden Eindeutschung absolut nichts zu beanstanden. Wie in den beiden Vorgängern sprechen auch in „A Twist of Fate“ Christian Stark und Jennifer Böttcher die beiden Hauptcharaktere Brian Basco und Gina Timmins. Die Nebendarsteller sind nicht weniger toll vertont. Bis auf den dummen Audio-Fehler also alles ein wahrer Ohrenschmaus! Apropos Ohrenschmaus: Als Sängerin konnte einmal mehr Vera Domínguez gewonnen werden, die bereits im ersten Teil mit ihrer Band „Liquor“ den beliebten Themen-Song sang. Auch in Teil drei stammt unter anderem der namensgebende Titelsong „A Twist of Fate“ aus ihrer Feder und wird von Ihr stimmlich begleitet.
Dieses Mal ohne „Runaway-Syndrom“
2002 erschien nicht nur der erste Part von Brians und Ginas Abenteuer, sondern man prägte in diesem Jahr ebenfalls einen Begriff: das „Runaway-Syndrom“. Dieses war dafür verantwortlich, dass die Entwickler bei den ‚Pendulo Studios‘ entschieden, dass Brian nur die Gegenstände aufnehmen kann, für welche er im Moment einen Verwendungszweck kennt. Das macht zwar logisch durchaus Sinn, war aber für Veteranen mehr als gewöhnungsbedürftig. Da es denen eigentlich im Blut liegt, in den Locations alles einzustecken, was nicht niet- und nagelfest ist. Die spanische Schmiede nutzte jedoch ihre Mechanik leider auch zusätzlich, um die Spielzeit zu strecken. Denn da Brian immer wieder bekannte Orten nach brauchbaren Gegenständen abgrasen musste, streckte das die Dauer vorm Monitor deutlich. In ‚Runaway II‘ entschärfte man dann die Problematik zwar etwas, schaffte sie jedoch nicht ganz ab. Das ist ihnen nun erst mit dem dritten Part geglückt, was den Spielablauf deutlich zugute kommt. Der ist dadurch viel flüssiger, sinnloses redundantes Absuchen der Orte entfällt. Dennoch hat die Grübelkost kein Stück abgenommen. Im Sinne der Vorgänger schwanken die Rätsel zwischen offensichtlich und knackig. Gänzlich neu ist ein eingebautes Hilfssystem, dass vor allem bei harten Nüssen den Spielfluss zusätzlich fördert. Ein spielinterner Anruf bei „Mr. Pendulo“, der als Hausmeister bei den ‚Pendulo Studios‘ tätig ist, hilft ohne Umschweife weiter, ohne jedoch direkt zu verraten, was zu tun ist. Es gibt maximal zwei Hinweise pro Lösung, die sich inhaltlich zwar ähneln, doch erst bei erneuter Nachfrage wird eine Location oder ein Gegenstand offensichtlich gezeigt, mit dem man etwas benutzen muss. Zudem ist das gesamte System kontextbasiert, gibt also so stets den richtigen Hinweis für die jeweilige Situation. Die Denkarbeit wird dadurch zwar erheblich erleichtert, grübeln muss aber dennoch selbst, da die exakte Lösung eben niemals direkt verraten wird. So möchten wir das bitte in Zukunft in jedem Adventure haben!
Bekannte Steuerung mit sinnvollen Verbesserungen
An der Bedienung hat sich zu den Vorgängern nichts grundlegend verändert. Neu hinzugekommen ist nun eine Hotspot-Anzeige, die mittels der zweiten Funktionstaste oder dem Menü aufgerufen werden kann. Leider schaltet die in einen gesonderten Bildschirm, in dem der Protagonist nicht zu steuern ist. Erst nach dem Abschalten der hilfreichen Anzeige kann weitergespielt werden. Das fühlte sich etwas unkomfortabel an. Ähnlich ist es mit dem Sichern der Spielstände, da bei jedem Speichervorgang ein neuer Slot angelegt wird. Umständliches manuelles Löschen ist da leider die Folge. Neu und gut ist die Möglichkeit, mittels Doppelklick nicht nur Locations zu wechseln, sondern auch innerhalb schnell von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Gespräche laufen im bewährten Multiple-Choice ab, hin und wieder kann direkt zwischen zwei Charakteren gewechselt werden.
Das Warten hat sich gelohnt!
Der Vorgänger war zwar ausgezeichnet, doch konnten sich viele Spieler mit einigen Teilen der Story nicht wirklich anfreunden. Um auch Neulingen die Chance zu geben, das Prequel unvoreingenommen zu erleben, verraten wir nur so viel, dass sich die Entwickler sichtlich bemüht haben, mit ‚Runaway III‘ die Story von den ungeliebten Elementen wegzuführen. Allerdings spielt der Vorgänger durch diesen Schritt nur eine geringe Rolle und der Cliffhanger wird praktisch überhaupt nicht fortgeführt. Aber das sind wir bereit, zu verschmerzen. Denn wir finden, dass ‚Runaway – A Twist of Fate‘ der wohl beste Teil der Reihe ist, der uns in den sechs Kapiteln nicht vom Monitor weglassen wollte. Kurz und knapp: Das Warten hat sich echt gelohnt. Ein tolles Adventure!

[ 18.11.2009 ]

Kommentare

okawango: Ja, ich muss die Technik auch loben. Hier ist viel geschehen.
Das Hilfesystem, das praktischerweise auf die F1-Taste gelegt wurde, hat mir sehr gut gefallen. So habe ich die F1-Taste das eine oder andere Mal gerne in Anspruch genommen.
Was mir jedoch weniger gefiel, war, dass die Hotspot-Taste auf F2 gelegt wurde. Hier hatte sich eigentlich in den Adventures die Space-Taste etabliert. Sicherlich ist das Geschmackssache.
Eine sehr praktische Neuerung ist die "Spielfortschritt"-Funktion (bei diesem Spiel auf F3). Hat man das Spiel eine Weile nicht gespielt, ist es ja oft so, dass man sich nicht mehr daran erinnert, wie weit man eigentlich gerade war. Das kann man sich mithilfe der Speilfortschritt-Taste erklären lassen. Sehr gute Funktion.
Auch kann man am Anfang des Spiels ein Avatar auswählen. Dadurch ist das Spielen des Adventures von mehreren Personen in einem Haushalt möglich, ohne dass sich die Spielstände in die Quere kommen.
Was die Auflösung angeht, habe ich viel Positives darüber gelesen, doch konnte ich diese Erfahrung leider nicht persönlich machen. Bei meinem 22" Monitor wird das Spiel mit einem 4cm Rahmen angezeigt. Sämtliche andere Auflösungen funktionieren einfach nicht, obwohl ich die Systemanforderungen bei weitem erfülle. Hier wird sicher noch ein Bug-Fix kommen.
Zusammegefasst kann man also sagen, dass Runaway 3 technisch auf dem höchsten Stand ist.
(19.11.2009, 11:23 Uhr)

okawango: So und nun kommen wir zur Story...
Es ist heutzutage viel schwieriger geworden ein Adventure zu Rezensieren. Hat man früher in erster Linie den Inhalt des Spiels bewerten, müssen heutzutage Grafik, Steuerung, Musik, Vertonung, technische Neuerungen/Verbesserungen, Ergonomie usw. usf. mit berücksichtigt werden. All diese Punkte haben natürlich ihre eigene Gewichtung. So kommt es oft vor, dass ein Adventure in diversen Genresites mit 90% oder 87% usw. bewertet werden, doch nachdem man das Spiel gespielt hat, ist man trotzdem bitter enttäuscht.
Ich bin der Meinung, dass die in meinem ersten Thread erwähnten Neuerungen, technische Erweiterungen zwar sehr gut und lobenswert sind, aber trotzdem eine Voraussetzung sein sollten.
Ein Adventure wird kein Adventure durch die hervorragende Technik, sondern vor allem durch die Story.
Dass ein Adventure technisch auf dem neuesten Stand ist, ist - bei allen fliegenden Untertassen - Voraussetzung; ich kanns nicht oft genug sagen.

Die Story war absolut unbefriedigend. Vor allem gab es viel zu wenig Locations. Der Spielumfang war viel zu kurz. Im nu hat man das Spiel durch.
Wer meine Rezension zum zweiten Teil gelesen hat, weiß wie begeistert ich vom zweiten Teil war, und wie ich das Ende des zweiten Teils verteidigt hatte. Wenn man schon Runaway 2 so beendet, dann hat man gefälligst auch eine vernünftige Fortsetzung zu schreiben. Eine kurze Rückblende ist einfach zu wenig. Somit bekommen alle, die das Ende des zweiten Teils kritisiert haben völlig recht.
Als Runaway-Fan bin ich wirklich einfach nur verärgert und sehr enttäuscht von dieser Fortsetzung, die auch noch der letzte Teil der Reihe ist. Meine Erwartungen wurden bei Weitem nicht erfüllt. Nicht annähernd. Nicht eine Sekunde wurde eine Spannung aufgebaut. Wie kann man nur eine so gute Geschichte so beenden.
Was ist mit Sushi, was ist mit all dem Geld passiert, viele Freunde aus dem ersten und zweiten Teil wurden einfach überhaupt nicht berücksichtigt.

Ganz klar, DAS war kein Adventure.
(19.11.2009, 11:56 Uhr)

Lamar: Auch von meiner Seite, wie ich es schon in einen News Bericht geschrieben hatte, auch mir war das Spiel viel zu kurz, es waren zwar reichlich geile tolle Videos und Film Sequenzen vorhanden, nur hat man im Endeffekt nix beim spielen davon.

Es hätte zum Abschluss der Triologie richtig krachen müssen, und mindestens noch weitere 5-6 Kapitel vorhanden sein müssen.

Das Spiel selbst finde ich Spitze, bis auf kleinere Mängel die bei mir aufgetreten sind, wie z.B. doppelt und dreifach wiederholte Sätze, im 2 Kapitel hat bei mir eine Zeit lang im Menu Kapitel 4 gestanden, Im Bereich Armee Lager ging das Spiel bei mir nicht weiter als der Oberst telefoniert hatte, dort hätte es automatisch zurück zu Gina bringen sollen, geschah aber net, da mußte ich das Kapitel nochmal spielen, dann hat es geklappt.

Abstürze oder fehlerhafte Grafik hatte ich nicht, und der Spielfluss war sauber und Top, allerdings wie gesagt viel zu kurz. Viele Details wurden jedoch nicht genug ausgeführt, der 3 Teil hätte hier auch als eigenständiges Adventure stehen können, und nicht als ein 3 Teil einer Triologie.

Da will man wirklich hoffen, das es doch noch einen weiteren Teil geben wird, nach dem Sprung aus dem Fenster (lol)

Und obendrein habe ich noch net mal die Limitierte Herz Auflage bekommen, obwohl ich mir die Füße platt gelaufen habe. :-((

@ Okawango, ein Adventure war das schon, und auch ein sehr gut , aber viel viel viel zu kurzes Adventure !
(19.11.2009, 14:18 Uhr)

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