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Hersteller: Mindfield Games
Vertrieb: Mindfield Games
Steuerung: Maus / Gamepad
Systemanforderungen: Win 7/8/10 (nur 64-Bit) / Intel Core-i3 3,3 GHz oder AMD Phenom II X4 3,0 GHz / 4 GB RAM / Nvidia GTX650 oder AMD Radeon HD 7870 / ca. 8 GB Festplatte
USK: -
Offizielle Webseite: www.pollengame.com
Deutsch: Untertitel
Als große Science-Fiction-Fans konnte uns nichts und niemand davon abhalten, hier direkt zuzuschlagen. Screenshots ließen bereits im Vorfeld unsere Augen leuchten, versprachen die doch eine atmosphärische Glanzleistung. Und wir wurden nicht enttäuscht. Das waren wir letztlich nur von der Spielzeit: Ganz nach dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ ist der Trip in 'P·O·L·L·E·N' bereits nach rund drei Stunden an seinem Ende erreicht. Lohnen die sich dann wenigstens? Finden wir's gemeinsam heraus …

Das Adventure wartet nicht lange, um uns mit einer interessanten Tatsache zu konfrontieren. Wir befinden uns nämlich in einer alternativen Zeitlinie, in der das Attentat auf John F. Kennedy zwar stattfand, aber nicht von Erfolg gekrönt war und sich aufgrunddessen die Beziehung der Supermächte völlig anders entwickelte. Die Ost- und Westseite verbündeten sich sogar in ihrem wissenschaftlichen Bestreben, teilten gar sämtliche Patente. 1970 machte sich ein Konglomerat aus verschiedenen Unternehmen eben das zu nutze und schuf im Rahmen dieser Bemühungen den Mega-Konzern „RAMA Industries“. Der hatte nur ein einziges Ziel: Das Erforschen und Ausbeuten fremder Planeten. So erreichten die Mannen bereits 1992 den Jupiter-Mond Europa, bei dem allerdings ein schwerer Unfall 200 Wissenschaftler in den Tod riss und nur ein einziger Überlebenden überhaupt mit Ach und Krach den Weg zurück zum blauen Planeten fand. Nur ein Jahr später gelingt „RAMA Industries“ dann aber eine bahnbrechende Entdeckung auf dem Saturn-Mond Titan, auf dem sogleich eine Forschungsbasis errichtet wird – genannt „Basis M“. Allerdings kommt es erneut zu Problemen, weshalb der Mega-Konzern einen fähigen Wissenschaftler entsendet, um sich ein Bild der Lage zu machen und einen weiteren Vorfall wie auf dem Saturn-Trabanten Europa zu verhindern. Auf der „Basis M“ angekommen, empfangen wir zwar noch vereinzelte Funkübertragungen der ansässigen Kollegen, doch finden wir niemanden mehr vor, als wir endlich unseren Fuß in die Anlage setzen. Recht schnell stellt sich heraus, die Kollegen sind mit etwas in Kontakt getreten …
Allein in den Weiten des Alls
Während wir durch die Basis in unserem schweren Raumanzug stampfen, sind diverse Audio-Logs und Notizen die einzigen Helferlein, mit denen wir uns als Spieler die Geschehnisse zusammenreimen können. Da man buchstäblich alles aufnehmen, inspizieren und durch die Gegend werfen kann, fühlt sich der Besuch überraschend plastisch an. Es ist zweifelsohne äußerst interessant, sich nach und nach in der Einrichtung fortzubewegen. Dabei steht uns jedoch nicht von Anfang an frei, in sämtliche Areale vorzudringen. Den Weg müssen wir uns erst langsam selbst bahnen, Maschinen aktivieren oder Türmechanismen kurzschließen. Trotz komplexer Technik wird vom Spieler allerdings kein Astronauten-Wissen verlangt. Die Rätsel sind sogar denkbar einfach und halten kaum auf. Die wahre Herausforderung ist indes das Finden relevanter Gegenstände. Da wir – wie bereits erwähnt – alles aufnehmen und betrachten können, ist nicht unbedingt direkt klar, was aus diesem Wust an Utensilien nun tatsächlich für unsere Reise relevant ist. Glücklicherweise greift uns der Titel hier etwas unter die Arme: Alle interessanten Objekte werden deutlich hervorgehoben, wichtiges Zeug steckt unser namenloser Protagonist gleichmal ungefragt ein.
Tolle Optik, die ihren Preis hat
In den maximalen Details pegelt die grafische Qualität von 'P·O·L·L·E·N' ständig zwischen „sehr gut“ und „bombastisch“ hin und her. Die Weltraumstation sieht aber nicht nur ungemein schick aus, sondern bietet obendrein einen nachvollziehbaren Aufbau der Anlage. Das fördert die Atmosphäre und letztlich nehmen wir als Laie dem Spiel es zu jeder Zeit ab, dass das uns auf eine entfernte Weltraumstation schickt. Schade ist leider nur, dass der anfängliche Aufenthalt auf der Titan-Oberfläche zwar optisch ebenso ansehnlich ist, leider aber gleichzeitig auch den einzigen Trip außerhalb überhaupt darstellt. Da wäre sicher mehr machbar gewesen. Ganz ähnlich sieht es mit der Performance aus: So schön 'P·O·L·L·E·N' nämlich ausschauen mag, die Entwickler hätten wahrlich mehr Arbeit in etwaige Optimierungen stecken können. Obwohl wir bereits eine gepatchte Version spielten, benötigt man für das Adventure in den höheren Einstellungen zwingend einen potenten PC der oberen Leistungsklasse. Und selbst mit dem läuft es dann nicht richtig rund. Wo hier die Rechenkraft versickert, ist jedenfalls trotz der wunderschönen Optik nicht unbedingt verständlich, haben wir doch bereits genreübergreifend Besseres zu sehen bekommen - ohne einen derartigen Leistungshunger. In diesem Punkt müssen die Entwickler also unbedingt noch ein wenig Nacharbeit leisten.
Spärliche Musik und durchwachsene Sprecher
In einem guten Science-Fiction-Film gehört ein passender Soundtrack einfach dazu, die Stimmungen und Eindrücke möglichst mit einem gewissen Flair des Unbekannten zu belegen. 'P·O·L·L·E·N' setzt derweil Musik äußerst spärlich ein und verlässt sich beinahe komplett auf die Immersion der fremden Weltraumstation. Das ist mutig und funktioniert zum großen Teil sogar ganz gut, doch gerade gegen Ende hätte einfach mehr kommen müssen. Die bislang ausschließlich englischen Sprecher sind obendrein recht durchwachsen. Man scheint nicht unbedingt auf Profis zurückgegriffen zu haben. Manche der Audio-Logs klingen mit gutem Willen durchschnittlich, was die Begabungen der Redner angeht. Da nur sehr wenig gesprochenes Wort zu hören ist, konnten wir aber größtenteils darüber hinwegsehen. Die deutschen Untertitel sind davon unberührt ordentlich übersetzt. Handschriftliche Notizen, die überall aufgenommen werden können, haben unverständlicherweise keine abbekommen, sind in ihrer Wichtigkeit aber nicht zwingend erforderlich, um die recht übersichtliche Handlung zu verstehen. Trotzdem: Wenn dann sollte man immer alles untertiteln, da es sonst nur wenig Sinn für nicht-englischsprechende Gamer macht.
Jetzt und dann
Das interessanteste Spielelement ist die Möglichkeit einer Zeitreise, die bereits nach wenigen Minuten zur Verfügung steht. Als wir nämlich die Kleidung eines der verschwundenen Kollegen inspizieren, geht’s ab in die Zukunft. Dort ist die Anlage bereits weitestgehend ohne Strom und man schleicht mit Taschenlampe bewaffnet durch die dunklen Gänge – atmosphärisch sehr gelungen. Die Besuche in der Zukunft sind obendrein nicht nur für die Geschichte interessant. Gefundene Gegenstände können nämlich ebenfalls aufgenommen und zurück in die Vergangenheit (bzw. Gegenwart) mitgenommen werden. Grundsätzlich wird der Wechsel der Zeiten allerdings hauptsächlich genutzt, um neue Areale zu erreichen. Kommen wir in der Gegenwart an einer bestimmten Stelle nicht weiter, springen wir einfach in die Zukunft, wo der Weg zugänglich ist und springen hinter dem Hindernis an anderer Stelle wieder zurück. Rätsel über die Zeitebenen hinaus, in denen wir in der Gegenwart Dinge ändern, die dann in der Zukunft entsprechend angepasst sind, gibt es allerdings nicht – vielleicht eine verpasste Chance.
In der Kürze liegt die Würze
Ankreiden kann man dem Ego-Adventure wahrlich nur die Länge. Nach drei Stunden ist der Spuk im Durchschnitt bereits vorbei und wir raten daher von einem Kauf zum Neupreis, der mit knapp 23€ zu Buche schlägt, ab. Vergessen sollte man den Titel aber auf keinen Fall! Sobald der mal für die Hälfte zu haben ist, sollten vor allem Sci-Fi-Fans nicht lange überlegen und zuschlagen. Noch gar nichts gesagt haben wir derweil zur Funktion, das Adventure in der virtuellen Realität anzugehen. Besitzer der VR-Brille 'Orculus Rift' können nämlich bereits wortwörtlich zum Saturn-Mond Titan reisen. Andere Möglichkeiten werden zwar bislang noch nicht unterstützt, folgen aber sicher noch. Wir konnten's aufgrund mangelnder Hardware leider nicht testen, haben allerdings bereits an vielen Stellen vernommen, dass das Erlebnis ein ganz besonderes ist. In unseren Augen natürlich nicht unverständlich, protzt der Titel doch bereits im klassischen Monitor-Spiel mit prachtvoller Grafik und einem recht ordentlichen Körpergefühl. Schauen wir nämlich nach unten, sehen wir die Ränder des Astronautenhelms, der beim Betrachten von Gegenständen unscharf wird, um zu simulieren, wie sich der Fokus unseres Auges auf das Utensil konzentriert. Aber VR hin oder her: Die überschaubare Kürze des Titels und die vertanen Chancen verhindern leider den Schritt zu einem möglichen Hit. Chancen – wie beispielsweise ein erneuter Besuch der Titan-Oberfläche, Interaktion mit Gesprächspartnern oder Rätsel auf verschiedenen Zeitebenen – wurden schlichtweg vertan und vor allem das Finale hat uns nicht überzeugt. Bei 'P·O·L·L·E·N' ist einfach der Weg das Ziel. Sobald der Preis halbiert wurde, sollte sich bereits das Zuschlagen lohnen. Außer man ist wirklich ein total ausgehungerter SciFi-Fan, der es nicht abwarten kann, neues Futter zu bekommen. Für Grafikpuristen ist in jedem Fall ein aktueller PC unter dem Schreibtisch anzuraten!

[ 07.05.2016 ]

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