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Kolumne 53
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Klassiker-Review
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Retro-Kolumne über Spieleklassiker aller Plattformen
(bislang 12 Parts)


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(beendet - 2 Parts)


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Rein subjektiv die für uns besten 25 Abenteuerspiele
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(Anleitung im FAQ)


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Emuliert MS-DOS und alle Adventures, welche dieses voraussetzen
(Anleitung im FAQ)


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(Anleitung im FAQ)

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08.04.2017


'Thimbleweed Park'
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30.03.2017


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15.03.2017


'Syberia II'
Kostenlos
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07.03.2017


'The Secret of
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Comic by
Paco Vink
(re-upload)
02.03.2017


'Syberia III'
Trailer
[Stream]
09.02.2017


'Thimbleweed Park'
Preview-Version
im Video
[Stream]
07.02.2017
Hersteller: 3d-io
Vertrieb: Deep Silver / Braingame
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win 2000/XP/Vista / Prozessor IV 1,5 GHz / 512 MB RAM (Win 2000/XP) & 1 GB RAM (Vista) / 128 MB Grafikkarte (kein Onboard) / ca. 3,5 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Offizielle Webseite: www.perry-rhodan-game.de
Space-Operas gibt und gab es eine ganze Menge. Doch nur die wenigsten haben es in die Köpfe der Menschen und damit zu Erfolg gebracht. Durch George Lucas nahmen wir teil am Krieg der Sterne oder dank Gene Roddenberry am Kampf der Föderation für Frieden in den weiten des Alls. Doch, das sind im Vergleich zur deutschen Opera 'Perry Rhodan' Jungspunde. Denn Teilhaben an der schier grenzenlosen Geschichte können Leser durch die Comics bereits seit den frühen 1960igern. In den nunmehr fast 50 Jahren seines Bestehens hat es die Erfolgsserie zur uneingeschränkt größten SciFi-Serie überhaupt geschafft. Nicht weniger als knapp zweieinhalb tausend Hefte konnten bislang erworben werden, die den Leser an die Seite des gleichnamigen Helden Perry Rhodan stellt, einem unsterblichen Retter der Menschheit …
Zur Geschichte: Nachdem der zweite Weltkrieg im Jahre 1945 und damit das Morden ein Ende fand, teilten sich die beiden Supermächte Amerika und Sowjetunion nur widerwillig den Globus. Ein jahrzehntelanges, beispielloses Aufrüsten begann und der Eintritt in das Atomzeitalter. Die Welt stand vor dem dritten Weltkrieg und der Bedrohung, alles Leben durch Atomwaffen vom Antlitz der Erde zu fegen. Es dauerte nicht lang, bis das Wettrüsten auch die Weiten des Alls erreichte. Soweit, so bekannt. Doch bei der ersten, bemannten Mondlandung war nicht Neil Armstrong, sondern Major Perry Rhodan an Bord der Raumfähre, der auf der erdabgewandten Seite das Wrack eines notgelandeten, arkonoidischen Raumschiffs entdeckte. Diese, mit den Menschen verwandte, Rasse war technisch weitaus fortgeschrittener als die Menschheit seinerzeit. Dennoch verwehrte Perry den Amerikanern diese Technologie, würden sie die doch ohnehin nur für kriegerische Zwecke verwenden wollen. Er tritt aus dem Staatsdienst aus und errichtet in der Wüste Gobi einen neuen, neutralen Staat, genannt die „Dritte Macht“. Und tatsächlich schafft er es, die Menschheit zu einen, und gründet auf dem Fundament seines Staates die Hauptstadt der vereinten Menschheit: Terrania. Bei einer späteren Mission in der Milchstraße trifft er auf die Superintelligenz ES, die ihn bereits seit seiner Geburt als Auserwählter im Auge hatte, das Erbe der Arkonoiden anzutreten und der Galaxis Frieden zu bringen. Aus diesem Grunde erhält er einen Zellaktivator, der Perry die relative Unsterblichkeit schenkt, die ihn zwar immun gegen das Altern oder Krankheit, doch nicht immun gegen beispielsweise Schusswaffen macht. Durch demokratische Wahlen wird er außerdem das Oberhaupt des Planeten Erde, dessen Bewohner sich von nun an Terraner nennen.
'Perry Rhodan' - The Adventure
4934 n. Christus, die Hauptstadt Terrania wird ohne Vorwarnung von einer unbekannten Rasse angegriffen und Perrys engste Vertraute Mondra Diamond entführt. Sowohl auf den Angriff, als auch auf die Entführung des Frauenzimmers kann sich niemand so wirklich einen Reim machen. Aus diesem Grund sieht der Resident Rodan Handlungsbedarf. Doch ihm scheinen die Hände gebunden, da man zu seinem eigenen Schutz eine Ausgangs- und Kommunikationssperre verhängt hat. Doch er kann keinesfalls warten, bis sich die Wogen geglättet haben. Mondra benötigt seine Hilfe. Seine Nachforschungen ergeben dabei recht schnell, dass das alles scheinbar in Zusammenhang mit der toten Rasse Illochim steht. Was genau das heißt, liegt nun an Euch herauszufinden.
Wahnsinns Präsentation!
Ohne zu lange um den heißen Brei zu reden: 'Perry Rhodan' kann man zweifellos zu einem der schönsten Adventure-Titel überhaupt zählen. Die grafische Präsentation ist absolut auf dem Stand der Dinge und zeigt sogar noch besser als beispielsweise 'Runaway II' was man aus 2D-Locations herausholen kann. Nicht nur, dass sämtliche Örtlichkeiten und Videosequenzen mit einer Auflösung von 1280x1024 protzen, werten genutzte Effekte das Gesehene noch einmal zusätzlich auf. So gibt’s durch das Nutzen einer zuschaltbaren Shadowmap extrem qualitative Schatten, die absolut korrekt auf die vorgerenderte, zweidimensionale Umgebung geworfen werden. Mit mehrfach skalierbarem Anti-Aliasing macht man zudem unschönen Kanten den Gar aus. Selbst die Beleuchtung der Texturen lässt sich in zwei Stufen regeln. Doch solche 3D-Effekte benötigen auch eine Grafikkarte, die das leisten können muss. Eine Geforce 6600GT oder eine ATI 9600XT muss es demnach laut Hersteller unbedingt sein, wenn man den Titel in seiner ganzen, wirklich bahnbrechenden, Pracht bestaunen möchte. Wir finden das beinahe zu schwach. Wer alle Regler am Limit sehen will, dem empfehlen wir daher eine schnellere Grafikkarte, wie eine Geforce 7600GT oder ein vergleichbares ATI-Pendant. Übrigens: Besitzer einer Onboard-Grafikkarte müssen den Kaufpreis leider anderweitig investieren. Denn diese Systeme werden nicht unterstützt. Doch nicht nur die Grafik zählt, auch der Sound muss stimmen. Hier hat Entwickler '3d-io' gleichen Aufwand betrieben und liefert eine ebenbürtige, hohe Qualität. Tatsächlich sind die Sprachsamples, Ton-Effekte und Musikstücke absolut lupenrein und in reinster Hörspielqualität. Vor allem die Sprecher wurden sehr gut gewählt. Jede Stimme passt wie die „Faust aufs Auge“ zu dem jeweiligen Charakter und weiß gekonnt, auch Emotionen dem Spieler näher zu bringen. Die Präsentation ist, schlicht und ergreifend, einfach klasse!
Anderes Universum, andere Sitten
Obwohl mit 'Perry Rhodan' ein reinrassiges, klassisches – wenn auch hoch modernes – Adventure auf den Spieler wartet, gibt es im Perryversum Dinge, die anders umgesetzt sind als man es gewohnt ist. Bereits vorweg gesagt, stellt dies jedoch keine Hürde dar. Die wichtigste Neuerung, im Gegensatz zur gewohnten Abenteuerreise, ist die Tatsache, dass man nicht nur Gegenstände im Inventar bunkern kann, sondern auch Gedanken und Ziele. Mit denen kann dann ebenso wie mit den eigentlichen Utensilien hantiert werden, um sie mit anderen Gegenständen oder Personen zu kombinieren. Das hat dann unterschiedliche Auswirkungen. Wenn Perry beispielsweise das Abbild von seiner vermissten Freundin Mondra Diamond auf einen anderen Charakter zieht, fragt er sein Gegenüber nach dieser aus. So funktionieren übrigens sämtliche Dialoge in 'Perry Rhodan'. Multiple-Choice-Dialoge gibt es nicht. Sobald ein Gedanke oder Gegenstand mit einem NPC verwendet wurde, werden automatisch sämtliche Themeninhalte durchgefragt. Nicht weniger neu ist eine eingebaute Vorschaufunktion der angrenzenden Location. Berührt man einen Ausgang mit dem Mauszeiger, wird – sofern dieser Ort bereits besucht wurde – eine kleine Bildschirmknipserei dieses Ortes eingeblendet. Das erleichtert die Orientierung nicht unwesentlich, zumal man sich hier und da schon einmal verlaufen kann. Manche Areale, wie beispielsweise die Universität, sind doch recht weitläufig und können beim Erstbesuch schon mal leicht verwirren. Ist man dann aber etwas durch die Gegend gestreift, sollte die Orientierung an sich aber keinerlei Probleme mehr darstellen. Keinerlei Probleme verursachen auch die Rätsel. Die sind hervorragend durchdacht und wirkten beim Test nicht ein einziges Mal aufgesetzt oder wurden „missbraucht“, um die Spielzeit künstlich zu verlängern. Allesamt sehr logisch und wie aus einem Guss.
Wow! 'Perry Rhodan – The Adventure' ist ein absoluter Leckerbissen!
Wir haben uns davor mit dem Perryversum überhaupt nicht beschäftigt und sind alleine durch die grandiose Umsetzung des Adventures absolut auf den Geschmack gekommen. Trotz unseres fehlenden Vorwissens, konnten wir die Rahmenhandlung, die sehr spannend inszeniert wurde, und der Welt an sich sehr gut folgen. Das liegt vor allem an der sehr guten Arbeit des Entwicklers. Natürlich gibt es zahllose Informationen, die man dem Spieler am Liebsten nahe bringen würde, doch '3d-io' hat das perfekt auf das Nötigste komprimiert, so dass man als Neuling auch nicht von der Informationsflut erschlagen wird. Aufgefallen sind uns lediglich die gerade noch moderaten Ladezeiten und die Tatsache, dass man nur eine sehr begrenzte Anzahl von Spielständen anlegen kann. Aber wir wollen keine Erbsenzähler sein, die nach Kräften das Haar in der Suppe suchen. 'Perry Rhodan – The Adventure' ist ein Hit, Punkt. Das Adventure muss man schlichtweg haben – und das gilt sowohl für Rookie-Astronauten wie auch für eingefleischte Fans der Saga!!

[ 07.05.2008 ]

Kommentare

BruderVerdruss: .
Als langjähriger Fan der Heftromanserie war es eigentlich schon klar, dass ich mir das Spiel kaufen würde.
Habs dann endlich auch getan und flugs auf dem heimischen PC installiert.
Technisch gabs keinerlei Probleme und auch die im Bericht genannten "wenigen" Speicherplätze stellten keinerlei Hürde dar, da man im Spiel weder sterben noch sich in einer fatalen Sackgasse verrennen kann.
Gut - aber gar nicht unbedingt notwendig - war die Schnellspeicherfunktion.
Leider gibt es im ganzen Spiel keine Übersichtskarte. Und das obwohl sich die Spielfigur Perry unzählige Schuhsohlen ablaufen muss, um durch die einzelnen Lokationen zu kommen und die Aufgaben zu lösen.
Ein besserer Titel wäre gewesen: "Renn, Perry, renn!"
Eine wirklich hilfreiche Idee ist die Vorschau auf den nächsten Raum, wenn der Mauszeiger auf einem Durchgang steht. Der Wiedererkennungswert des eingeblendeten Bildchens ist doch recht hoch um bekannte Orte wiederzufinden.
Apropos Einblendungen. Da haben meines Erachtens nach die Entwickler geschlampt.
Dadurch, dass an verschiedenen Stellen im Spiel fremde Schriften und kryptische Codes entziffert/eingesetzt werden müssen bleibt nichts anderes übrig als auf die altbewährte Methode mit Block und Bleistift zurückzugreifen. Es ist eigentlich eine Sünde im Zeitalter hochmoderner Rechner, dass das Spiel es nicht erlaubt beim Abklappern von ausserirdischen Alphabettafeln die Übersetzungstabelle einzublenden. Das hat Sierra schon vor 20 Jahren in SpaceQuest 1 besser hinbekommen (falls sich noch jemand an den Decoderring aus der Cornflakes-Schachtel bei Monolith-Burger's erinnert).

Gleiches gilt m. E. für das Luftschachtlabyrinth. Millimeterpapier und Lineal hätten besser zu Uralt-Spielen gepasst. Im Jahr Dreitausendirgendwas kann man doch whl erwarten, dass ein technisches Spielzeug auch noch zu orten ist, wenn es hinter Wänden verborgen dahinsegelt.
Auch ansonsten klaffen in der Geschichte Lücken, größer als der Abstand zwischen zwei Galaxien. Der Konflikt zwischen den beiden Handlungssträngen (Suche nach Mondra einerseits und Herausfinden was mit den Aliens los ist andererseits) kommt mir ein wenig verzettelt vor.

Fts. folgt....
(17.08.2008, 10:09 Uhr)

BruderVerdruss: Fts.....

Oft weiss man als Spieler nicht mehr, was man eigentlich tun soll (trotz rudimentärer Jourmal-Funktion) und auch die Motivation zu bestimmten Handlungen ist nicht unbedingt ersichtlich.
Da half oft einfach nur stupides Ausprobieren und Gegenständekombinieren.
Die Inventargegenstände werden zwar oftmals mit (zu) vielen pseudotechnischen Begriffen erklärt, aber diese Erklärungen sind keine sonderlich große Hilfe. Ähnliches gilt auch für eine Vielzahl von Unterhaltungen mit NPC's.
Besonders misslungen fand ich die ermüdenden Wiederholungen des immer gleichen Textes, wenn Perry krampfhaft versucht einen Raum nach brauchbarem Inhalt abzusuchen (was aber glücklicherweise immer mit der Leertaste abgebrochen werden kann).
Ohne die einblendbaren Hotspots wären sowieso etliche Rätsel unüberwindlich gewesen, ausser man sucht Pixel für Pixel den Bildschirm ab.
Besser wäre es sowieso gewesen, wenn bereits angesehene Items oder Einrichtungsgegenstände, die nicht zum Spielfortgang beitragen und nur Ambiente darstellen, nach dem ersten Betrachten ausgeblendet worden wären (in der Art wie es beispielsweise bei " Black Mirror" der Fall war).
So steht man als Spieler verunsichert vor jeder Menge Anklickpunkten und weiss nicht, ob das jeweilige Objekt nicht doch noch irgendwann wieder gebraucht werden könnte.
Der einzige Anhaltspunkt ist darin zu sehen, dass man zu "abgearbeiteten" Lokationen im Regelfall nicht mehr zurückkommt.
Auch wenn sich das alles bisher ein bisschen negativ anhört: Perry Rhodan - the Adventure ist kein schlechtes Spiel.
Es hat Spass gemacht es zu spielen, der optische Eindruck ist schlichtweg Klasse und
auch Geräuschkulisse und Stimmen können sich hören lassen.
Auch der rote Faden (die Suche nach Mondra), der sich durch die Handlung zieht trägt viel zum Spielspass bei.
Ein Wort noch zur Steuerung an sich. Irgendwie hat es sich doch als Quasi-Standard eingebürgert, dass man mit der linken Maustaste herumläuft und Aktionen ausführt, während die rechte Maustaste fürs Betrachten von Objekten zuständig ist.
Diese Belegung hätte hier auch gut getan. Im derzeitigen Zustand ist es schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Allerdings hilft ein Rechtsklick auf Türen doch ungemein beim Rennen durch die vielen Flure und Räume.
So long
BruderVerdruss
(17.08.2008, 10:09 Uhr)

BruderVerdruss: Nachtrag:
Hab oben einen Fehler drin. Monolith-Burger und Decoderring waren selbsterständlich in SpaceQuest 3...nicht SQ 1.
Uuups....man(n) wird alt...
(17.08.2008, 10:47 Uhr)

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Script by Alex