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Hersteller: Centauri Production
Vertrieb: dtp Entertainment
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP/Vista / Pentium IV 1,6 GHz / 512 MB RAM (XP) & 1 GB RAM (Vista) / 128 MB Grafikkarte / ca. 2,8 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Offizielle Webseite: www.mementomori-game.de
Im Vorfeld gab es zu 'Memento Mori' gar nicht einmal so viele News und Pressemitteilungen - eigentlich untypisch für 'dtp Entertainment'. Immerhin versorgten sie die deutschen Redaktionen dieser Welt normalerweise lieber mit mehr statt weniger Informationen zu ihren aktuellen Titeln. Das ging dann sogar soweit, dass 'Memento Mori' fast in den Newsmassen der Konkurrenz unterging. War das vielleicht gerechtfertigt? Ist der Titel vielleicht nicht der erhoffte Kracher? Wer’s herausfinden möchte, der findet die Antworten in den nächsten Zeilen.
Trotz eines ausgeklügelten Sicherheitssystems wird über Nacht das Eremitage in Sankt Petersburg um ein Gemälde erleichtert. Doch wurde die Pinselei nicht einfach nur gestohlen, sondern gegen eine sehr hochwertige Fälschung ersetzt. Der Chef der ortsansässigen Polizei, Oberst Ostankovic, fällt über den Umstand des Diebstahls aus allen Wolken, sollte er doch in den nächsten Tagen zu seinem hervorragenden Sicherheitssystem in der altehrwürdigen Galerie ausgezeichnet werden. Immerhin hat er es dort eingeführt. Leider jedoch versagte eben genau das, womit vom Dieb keinerlei Videoaufzeichnungen gemacht werden konnten. Seine Auszeichnung in Gefahr sehend, weiß sich der Oberst nicht anders zu helfen, als inoffiziell zum Tathergang Ermittlungen anzustellen. Somit beauftragt er die junge Interpol-Kommissarin Larisa Ivanova (kurz Lara) und den ehemaligen Kunstfälscher Maxime Durand (kurz Max), den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Was zu Beginn wie ein ganz normaler Diebstahl auszusehen scheint, entpuppt sich mehr und mehr zu etwas immer Größerem. Dabei decken die beiden nicht nur eine mysteriöse Sekte auf, sondern sehen sich zudem mit allerhand zwingenden, zeitkritischen Entscheidungen konfrontiert. Denn einige dutzend Male müsst Ihr Euch, in der Rolle von Lara oder Max, für eine Richtung festlegen, die zwar den Spielablauf selbst nur wenig verändert, das Finale hingegen schon. Alles in Allem warten nicht weniger als acht(!!) verschiedene Endsequenzen auf Euch. Dabei sei gesagt, dass man nichts falsch machen kann. Es gibt keine Sackgassen, jede Entscheidung bringt Euch bis zum Finale, eben nur mit einem anderen Ausgang. Nach vier verschiedenen Spielabschlüssen haben wir jedoch ernüchternd feststellen müssen, dass sich die Endsequenzen nur in den Details unterscheiden, wobei manche jedoch gewichtiger sind als andere. Doch, wir wollen selbstverständlich an dieser Stelle nichts verraten.
Das ist ja in 3D?!
Während der ersten Screenshot-Veröffentlichungen hätte man glatt glauben können, einige Locations wären vorgerendert. Doch weit gefehlt: Vorgerendert sind ausschließlich die stimmigen Filmsequenzen, sämtliche zu bereisenden Orte sind vollständig im Echtzeit-Gewand der dritten Dimension – und das kann sich richtig sehen lassen. Die Details, die Beleuchtung, die genialen Spiegelungen, alles stimmt. Das spiegelt sich jedoch auch in den Hardwareanforderungen wieder. Bei wem der Titel lediglich funktionieren soll, der kann mit den oben genannten Anforderungen für den Rechenknecht getrost auf Ermittlungstour gehen. Soll das Adventure hingegen akkurat aussehen, sollte es schon ein nicht allzu alter Rechenknecht sein. Und bei wem es letzen Endes gar brillant ausschauen und hoch aufgelöst sein soll, der sollte möglichst das Motherboard und die Platinen noch niemals entstaubt haben müssen. Denn dafür benötigt Ihr aktuellere Power. Je nachdem, welche Anforderungen Ihr erfüllen könnt, sieht 'Memento Mori' dennoch durchweg gut aus. Störend sind nur die etwas roboterartigen Animationen, die es hier und da zu sehen gibt. Andere Animationen hingegen sind wieder sehr gelungen. Immerhin wird jede Aktion, die Ihr dem Protagonisten befehlt, mit einer Animation untermalt. Soll Lara beispielsweise zu Beginn Ihr Handy aufladen, dann sieht man, wie sie den Akku in die Steckdose und das andere Ende in ihr Mobiltelefon stöpselt. Echt gelungen!
Tolle Akustik mit einer Ausnahme …
Die Sprachausgabe kann sich durchweg hören lassen. Wie, während der Synchronisationsarbeiten, bekannt wurde, konnte Vertreiber 'dtp Entertainment' Sänger Dero, aus der Band 'Oomph!', für die Eindeutschung verpflichten. Auch wenn er keine spielbare Rolle spricht, lieh er seine Stimme Andre, dem Bruder von Max, der – wie Sophia Hapgood in 'Indiana Jones IV' – ständig an Max‘ Seite ist und mit ihm zusammen das Abenteuer bestreitet. Darüber hinaus schlüpft Ihr wechselnd in die Rolle der jungen Lara. Sind auch sämtliche Redner gut bis sehr gut besetzt, so ist es beinahe ironisch, dass gerade Deros Stimme so ganz und gar nicht in die hochkarätige Sprecherriege passt. Falsch betont und beinahe emotionslos liest der alteingesessene Sänger seine Texte ab. Schade, denn so verpufft die eigentlich sehr gute PR-Aktion. Aber, seine schwachen sprachlichen Leistungen trüben keinesfalls den Spielspaß. Immerhin ist 'Memento Mori' bis zum letzten Bit im Grunde recht spannend und bietet neben den bereits erwähnten Entscheidungsmomenten auch überaschende Wendungen der Geschichte. Die musikalische Seite zeigt sich gut proportioniert und besticht mit einem ansprechenden Soundtrack und angenehmen Melodien.
Leichter Grübelspaß
Wer mal wieder eine echte Herausforderung im Genre der Abenteuerspiele sucht, der muss leider weitersuchen. Die Rätsel in 'Memento Mori' sind zwar komplett logisch und absolut nachvollziehbar, doch auch ziemlich leicht. Einen richtigen Durchhänger haben somit Anfänger und Neueinsteiger nicht zu befürchten. Fortgeschrittene und Experten werden sich an der einen oder anderen Stelle unterfordert fühlen. Vor allem die Dialogrätsel sind im Grunde irgendwie sinnfrei, dabei funktionieren die Gespräche grundlegend sehr einfach: Ein lachender Smiley bejaht oder unterstützt die Aussage des Gegenübers, ein trauriger Smiley löst das Gegenteil aus und ein Fragezeichen-Symbol stellt eine Frage zum Thema. Aufgrund dieses Umstandes, stets nur zwischen drei Symboliken zu wählen, versucht man sich einfach bei jedem Charakter in allen drei Antwortmöglichkeiten – eine führt stets zum Erfolg. Auch bereits besprochene Sachen können wieder und wieder gefragt werden und werden eins zu eins noch einmal und im gleichen Wortlaut beantwortet. Obendrein sind manche Dialoge durch das System der drei Symbole schwer zu führen. Stellt der Gesprächspartner Lara oder Max eine Frage, dann liegt das Anklickbare wohl auf der Hand. Aber was ist, wenn der gar keine Frage stellt, sondern eine schlichte Aussage macht? Das kommt nämlich immer wieder einmal vor und da wussten wir in diesem Moment nicht wirklich, welches Symbol hier zu betätigen war – da half lediglich probieren.
Unterm Strich …
… ist 'Memento Mori' ein sehr gutes und spannendes Adventure geworden. Anfänglich erinnert die Geschichte zwar etwas an den Film 'Sakrileg', doch geht der Titel danach in eine eigene Richtung und hat die eine oder andere Überraschung parat. Die Grafik glänzt von der Wertung gut bis sehr gut und setzt, nach dem ähnlich schicken 'Treasure Island', neue Maßstabe im dreidimensionalen Bereich bei Adventurespielen. Schade fanden wir’s lediglich, dass Dero nicht ganz mit seinen Sprecherkollegen mithalten konnte. Bei der Installation des Spieles schaufeln sich notorische Weiter-Weiter-Fertig-Anwender die Demoversion des Rollenspieles 'Drakensang' ebenfalls auf die Festplatte. Gar keine Wahlmöglichkeit bietet die Routine übrigens für die zahlreichen Trailer, die auf der DVD zu finden sind. Denn die nehmen rund 230 Megabyte zusätzlich ein. Das hätte man mit einem Startmenü für den Autostart lösen können, das die Filmchen bei Bedarf direkt von der Schillerscheibe abspielt, denn die muss ohnehin im Laufwerk verbleiben. Aber ein solches Startmenü hat leider nicht den Weg auf den Datenträger gefunden, womit bei jedem Einlegen der DVD wieder und wieder das Setup versucht, den Dienst anzutreten. So etwas muss heutzutage nicht mehr sein, finden wir. Aber weg von der Installation und zurück zum eigentlichen Spiel: Denn unser Fazit ist sehr positiv. Aufgrund der wenigen Makel raten wir Euch, auf jeden Fall zuzugreifen und sich diesen spannenden Titel nicht entgehen zu lassen! Einmal mehr haben die Mannen von 'dtp Entertainment' nämlich aufs richtige Pferd gesetzt!

[ 14.11.2008 ]

Kommentare

okawango: Guter bis sehr guter Thriller mit einer Rätseldichte wie Berlin-München.

Zuallererst möchte ich ganz besonders darauf hinweisen, dass für dieses Spiel ein etwas neuerer PC benötigt wird. Mir zumindest wurden meine Grenzen ganz klar und deutlich aufgezeigt.
Sobald ich eine etwas höhere Auflösung wählte, fingen an die Figuren Breakdance zu machen, wenn sie sich bewegten. Betonung auf "break".
Wass soll's, hab' dann kurzer Hand alle - wirklich ALLE - Einstellungen auf Minimumm gesetzt, ausser der Auflösung, die ich auf phantastische 1680x1050 stellte. Das Spiel sah sehr gut aus; ich gehe davon aus, dass das Spiel mit einem besseren System noch besser aussieht.
Aber das ist eben das Problem bei 3D. Ich wette, dieselbe Grafik hätte mein PC in 2D ohne Probleme bewältigt.

Nun gut. Einige Dinge haben mir im Spiel sehr gut gefallen. Z.B., wenn man an den Computer ging, konnte man sogar beim lesen einer eMail das Scrollrädchen benutzen. Einfach nur ein Detail, aber gut dass daran gedacht wurde. Auch war die Steuerung trotz der von Adventure-Fans oft kritisierten 3D recht gut ausgefallen.
Das Spiel fängt spannend an, schwächelt etwas in dem Hauptteil. Erst gegen Ende gibt es einige Höhepunkte.
Die Variationen am Ende sind interessant. Es gibt mehrere mögliche in Abhängigkeit davon, WIE man bestimmte Rätsel gelöst hat.
Im Gegensatz zu vielen anderen Adventures hat dieses Spiel allerdings kaum Wiederspielpotential.
(02.12.2008, 23:39 Uhr)

Lamar: awwwwwwwwwwwwwww menno, die Läden sollen machen, dat die dat Spiel endlich auf 19,99 € runter setzen

Jetzt warte ich nämlich bis ich es für nen 20er kriege, müsste ja bald soweit sein :-))

So Blonde ist ja auch schon ne zeitland für nen 20er erhältlich, aber dafür habe ich 40 € hin geblättert. :-((
Wenn man net warten kann :-((

Aber bei Memento Mori warte ich jetzt, und wenn ich jeden Tag alle Läden ab telefoniere, und frage wieviel dat Spiel kostet. .-))

Die Kunst des Mordens 2 (Der Marionetten Spieler) habe ich direkt am ersten Tag gekauft, für 29,90 €, das Spiel ist voll den Preis wert.

Wenn ich nicht immer so gierig wäre auf Adventure`s hätte ich einige Spiele wesentlich günstiger bekommen. :-((
(19.02.2009, 10:58 Uhr)

BruderVerdruss: .
Naja....das ging ja schnell. Das Durchspielen meine ich. Gemessen hab ichs nicht, aber viel mehr als 10-12 Stunden dürften es nicht gewesen sein. Vermutlich wäre es noch schneller gewesen, wenn die Benutzerführung etwas sorgfältiger gearbeitet gewesen wäre.
Ich fand es zwar lobenswert, dass "unwichtige" Hotspots nach dem Ansehen deaktiviert wurden, aber konsequent wurde das Prinzip leider nicht durchgehalten.
Manche Spots verschwanden nie, obwohl sie nutzlos waren; andere waren schon zu frühen Zeitpunkten aktiv, ohne einen Sinn zu ergeben. Das führt doch schon mal zu leichten Frustrationen, wenn man der Spielmechanik vertraut und sich den Kopf zermartert, wozu die Objekte wohl dienen könnten.
Mindestens zwei böse Sackgassen gab es auch (ich vermute mal Scriptfehler, da reproduzierbar).
Petersburg: Wenn man nach dem Verlassen der Bibliothek nicht zur Miliz geht, sondern direkt zum Zimmer der Tante, kann man dieses nicht mehr verlassen. Die Exit-Spots werden zwar angezeigt, funktionieren aber nicht.
Gleiches in Finnland im Kloster. Wer nach dem ersten Betreten des Klosterhofes nicht das Gästezimmer aufsucht, sondern die Gegend erkundet und in den Garten wandert hängt in derselben Falle. Rien ne va plus.
In beiden Fällen gings nur mit Reload wieder weiter.
Zum Glück waren diese beiden Sackgassen aber nicht tragisch, da das Autosaving recht fleissig ist und längere Wiederholungen verhindert.

.... Fts. folgt
(13.04.2009, 12:48 Uhr)

BruderVerdruss: Fts. .....

Überhaupt scheint mir die Questlogik ein bisschen wackelig gewesen zu sein. Viele Anschau-Aktionen musste ich mehrfach ausführen, bis das Spiel "bemerkt" hat, dass seinem Bediener etwas "aufgefallen" ist. Beispielsweise die Sache mit den Beweisfotos.
Ansonsten gabs technisch nichts auszusetzen. Gut, die Sprecher waren durchwachsen. Wie schon im Review erwähnt sollten Sänger wohl eher singen als Spiele vertonen. Vielleicht können sie das besser. Der Sprecher von Andr war wirklich ein grandioser Griff ins Klo der Synchronisationsgeschichte.
Dafür waren die Grafiken aber rundherum gelungen. Und der Sound auch. Da haben die Entwickler wirklich saubere Arbeit geleistet.
Die Story war auch spanndend bis zum Schluss und ich konnte richtig schon mitfiebern, wie das abenteuer wohl enden wird. Auch wenn ich die Erklärung für die Seltsamkeiten unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen fand. Aus den letzten 5 Minuten hätte man durchaus mehr machen können.
Insgesamt hat sich das Spiel aber gelohnt.
Auch wenn ich immer noch nicht drauf gekommen bin, wovon die verschiedenen Enden eigentlich abhängig sein sollen. Hinweise innerhalb des Spiels hab ich nicht gefunden. Vermutlich soll das Geschwafel in der Asylum-Zelle die entsprechenden Hinweise geben, aber das ist mir einfach zu vage.
Mein Fazit daher:
Gemessen an der guten Grafik, dem schönen Sound, der spannenden Geschichte und den nicht zu schweren Rätseln ist Memento Mori ein gutes Spiel; für Einsteiger und Gelegenheitsspieler sowieso.
So long
BruderVerdruss
(13.04.2009, 12:48 Uhr)

Lamar: So und ich habe nun heute endlich mein Memento Mori bekommen :-))

Gestern bei E Bay 15 Euro Sofort Kauf, und heute schon da.
Bin gerade noch NIKOPOL am spielen, werde ich aber wohl heute mit fertig, und dann geht es endlich an MEMENTO Mori.

Fazit kommt wenn ich es gespielt habe. !
(19.05.2009, 16:37 Uhr)

Lamar: Ich haben fertig ! :-))

So jetzt gebe ich mal meinen Senf zu Memento Mori ab.
Dieses Spiel trifft meinen Geschmack absolut !
Ich werde beim spielen sofort in Adventure Klassiker wie Baphomets Fluch, Geheimakte 1&2 und einige andere Adventure Spiele hinein versetzt.

Ich habe nen flotten und guten PC und kann die besten Einstellungen aus dem Spiel Memento Mori heraus holen.

Ich finde dieses Spiel wunderschön gemacht, mit sehr vielen besuchbaren Orten, und top Grafik. Dieses Spiel ist auf jeden fall besser als so manch anderes Adventure, und ich kann da mitreden, da ich eine 3 stellige Zahl an Adventure`s besitze !

2-3 kleine Kritik Punkte hätte ich allerdings auch.
1.) Aus den Figuren im "nahmodus" wurde nicht das beste heraus geholt, die Gesichter scheinen irgendwie oft zu unreal und eckig, die Gesichtszüge gehen nicht richtig mit. Es bewegt sich nur der Mund und manchmal die Augen Partie.
2. Die Sprachausgabe kann man gerade noch so ertragen von einigen Figuren, wobei mir die Stimme von MAX und LARA recht gut gefällt. Aber einige Figuren wären besser stumm geblieben :-))
3. Manche Aktionen sind einfach zu sehr in die Länge gezogen um das Spiel zu verlängern. Vor allem am Anfang die Sache mit dem Handy und PC.
Büro, Wohnung, Büro, Aufzug hoch und runter, wieder Wohnung, wieder Büro etc etc etc...

Alles in allem finde ich Memento Mori jedoch absolut grandios und gelungen.
Handlung vorhanden, Spiellänge voll ok, schöne Videos, klare tolle Grafik, und ich habe dieses Adventure zum vollen Schnäppchen Preis bekommen, 15 Euro Sofortkauf (incl Versand) bei E Bay, einmal gespielt :-)
Was will man mehr ? Im Laden kostet es ja noch 40 Euro.

Noch !!!!!!!!

Wenn man auf Adventure steht so wie ich, sollte man dieses Spiel jedenfalls in seine Sammlung aufnehmen.
(29.05.2009, 12:19 Uhr)

Jan: Jetzt habe ich "Memento Mori" beendet. Irgendwie bin ich schon ein wenig enttäuscht, denn Adventure-Seiten sprachen von einem unheimlich fesselnden Abenteuererlebnis. Sicher war die Story über den Spielverlauf hinweg relativ interessant. Vom Hocker hat sie mich aber nicht gehauen.
Des Weiteren fand ich das Ende absurd. Apropos Ende:
*Spoileran*
Es soll ja laut Packung 8 verschiedene Enden geben. Bei mir springt Max aus dem Fenster, denn Lara kommt bei ihrem Rettungsversuch einen Schritt zu spät. Was haben denn andere Spieler für Enden erlebt, bzw. was habe ich "falsch" gemacht, dass ich Max nicht vor seinem fast Tod-bringenden Sprung retten konnte?

Fazit: Ein durchwachsenes Abenteuer, welches aber rätseltechnisch große Schwächen offenbart hat. Alle Rätselnüsse konnte ich innerhalb weniger Sekunden/Minuten knacken. Der Schwierigkeitsgrad liegt daher auf dem Niveau kinderleicht. Und wenn dem passionierten Adventurespieler alle Dinge so in den Schoß fallen, wie bei Memento Mori, so bleibt der Rätselspaß einfach auf der Strecke.
Ich werte mit 6/10, die gerade so durch die schönen Zwischensequenzen und exzellenten Sprecher erreicht werden.
(25.02.2011, 23:57 Uhr)

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