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Hersteller: Westwood Studios
Vertrieb: Virgin Interactive
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Systemanforderungen: MS-DOS 5.0 / 386 DX2 16 MHz Prozessor / 640 KB RAM / 16-Bit VGA-Grafikkarte / ca. 4 MB Festplatte
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Kompatibilität: ScummVM / DOSBox
Deutsch: Komplett (Disk) / Untertitel (CD)
Nachdem die Firma 'Westwood Associates' im Jahre 1992 an 'Virgin Interactive' weiterverkauft wurde, standen dem Team endlich durch den neuen Eigentümer völlig neue finanzielle Mittel zur Verfügung, was auch eine Neutaufung der Schmiede in 'Westwood Studios' zur Folge hatte. Noch im selben Jahr erschien dann der erste Teil der 'The Legend of Kyrandia'-Reihe, welches im eigenes dafür erdachten Universum "Fables & Fiends" angesiedelt war. Dass es sich hier um das erste Adventure der Mannen überhaupt handelte, ist dem Titel kaum anzumerken und stieg damit nicht zu Unrecht zu einem wahren Klassiker auf. Für diesen Test haben wir uns übrigens für die ein Jahr später erschienene CD-ROM-Fassung entschieden, um dem Klassiker in seiner schönsten Form gerecht zu werden.
Kyrandia ist im Aufruhr: Nachdem der geisteskranke Hofnarr Malcolm mittels eines starken Zaubers ganze 13 Jahre weggesperrt werden konnte, hat er es nun geschafft, sich irgendwie von diesen magischen Fesseln zu befreien. Auf Rache aus, tötet er den König des Landes und bringt das Kyragem unter seine Kontrolle - die Quelle aller Magie Kyrandias. Dass in Folge dessen alle anderen Magier ihrer Kräfte beraubt werden, ist obendrein für den Hofnarren die Chance, etwaige Gegenspieler direkt auszuschalten. Der oberste Zauberer Kallak ahnt dies bereits und schreibt in aller Eile einen Brief an seinen Enkel Brandon, der zu ihm auf dem Weg ist. Als der aber letztlich eintrifft, ist alles längst zu spät und Malcolm hinterlässt ihm nur seinen versteinerten Großvater in seinem Baumhaus. Plötzlich formt sich eine Gestalt aus den Rinden des hölzernen Gemachs und offenbart Brandon, dass nur er Malcolm nun noch aufhalten könne. Denn er sei der Auserwählte, der seit seiner Geburt auf diesen Tag warte. Etwas verwirrt, warum gerade er erwählt sein solle, macht sich Brandon dennoch umgehend auf den Weg zu den verbliebenen Magiern, um dem verrückten Hofnarren die Stirn zu bieten. Doch bevor er das tun kann, muss er erst vier Teile eines Amuletts finden, ohne das er sonst gegen Malcolm keine Chance hat.
Ein Kyragem sie zu knechten …
Das Adventure versteht es gekonnt eine sehr tolle Ausgangsbasis zu schaffen und den Bösewicht die notwendige Gewichtung zu geben. So spürt man als Spieler sehr deutlich, welche Gefahr von dem Hofnarren ausgeht und weshalb es so notwendig ist, dem schleunigst wieder das Licht auszublasen. Allerdings sinkt nach der schicken Einführung diese Bedrohung deutlich ab und bis auf das Finale treffen wir Malcolm nur noch dann, wenn der versucht, uns Steine in den Weg zu legen. Warum der Kasperkopf allerdings den jungen Brandon in aller Seelenruhe seine Fähigkeiten ausbauen lässt, ist nicht unbedingt nachvollziehbar. Aber sei's drum, das Adventure funktioniert ansonsten ziemlich gut und konfrontiert uns mit bekannter Genre-Kost. Lediglich das Multiple-Choice-Verfahren hat uns gefehlt. Gespräche laufen nämlich vollkommen selbstständig ab und geizen gern mal mit informativen Inhalt. In der CD-ROM-Version, die diesem Test zugrunde liegt, wurden die Dialoge allerdings solide vertont, wenn leider auch nur in englischer Sprache. Für Nicht-Engländer bietet sich jedoch die Möglichkeit, deutsche Untertitel einblenden zu lassen, womit es ungeachtet dessen keinerlei Verständnisprobleme geben sollte.
Märchenhaft schöne Optik
Sobald das Intro auf dem Bildschirm erscheint, kommt man nicht umhin zu bemerken, wie viel Mühe sich die Macher mit der Präsentation gegeben haben. 'The Legend of Kyrandia' sieht wirklich gut aus, stellenweise sogar sehr gut. Die VGA-Farbpalette durfte mit ihren 256 Farben jedenfalls ordentlich die Muskeln spielen lassen. Allerdings schwankt die Qualität ein wenig, was vor allem daran liegt, dass ein überwiegender Teil des Adventures aus Wäldern und Höhlen besteht. Die sind zwar nett anzusehen, doch hat man sich nach einiger Zeit schon ziemlich sattgesehen. Überhaupt wäre weniger Laufarbeit durch das Gehölz begrüßenswert gewesen. Selbst später im Spiel kann es notwendig sein, einen Großteil des Weges wieder zurücklaufen zu müssen. Denn für manche Rätsel benötigt Brandon Edelsteine. Diese werden allerdings zufällig in den Wäldern verteilt und das Spiel erklärt eigentlich niemals, warum plötzlich Diamanten oder Rubine in den Wäldern Kyrandias herumliegen und vor allem, wo diese überhaupt herkommen. Gerade diese Rätselkost streckt das Abenteuer nicht unbedingt auf die angenehmste Art. Dass die Wälder zwar wie ein Labyrinth aufgebaut sind, aber niemals so komplex werden, dass man sich gar eine eigene Karte anfertigen muss, entkräftet glücklicherweise diesen Kritikpunkt ein wenig. Zusätzlich kann in den Optionen Brandons Schrittgeschwindigkeit deutlich erhöht werden, woraufhin sich vor allem längere Trips behaglicher gestalten lassen.
Inventar mit Gewöhnungsbedarf
Woran man sich tatsächlich gewöhnen muss, ist die Mechanik, die hinter dem Inventar steckt: Während andere Genre-Vertreter wie die von 'LucasArts' oder 'Sierra' keinerlei Probleme haben, ihren Protagonisten ultratiefe Taschen zu verpassen, so dass die schier unbegrenzt Gegenstände darin verschwinden lassen können, gehen die 'Westwood Studios' einen komplett anderen Weg. Brandon stehen im Inventar 10 Gegenstände zur Verfügung – nicht mehr und auch nicht weniger. Adventuretypisch füllen sich die Taschen natürlich recht schnell, weshalb hier auf ein interessantes System gesetzt wird: Brandon kann nämlich jederzeit und überall Gegenstände in den Locations ablegen. Allerdings ist das nicht nur ein nettes Gimmick, sondern davon wird sehr häufig gebraucht gemacht. Der Spieler hinter dem Monitor muss sich allerdings selbstständig merken, wo er dieses oder jenes Utensil gebunkert hatte – das Adventure nimmt ihm das jedenfalls nicht ab. Man kann sich natürlich darüber streiten, aber grundsätzlich ist das Inventar-System in 'The Legend of Kyrandia' so einfach nicht optimal gelöst und das nachträgliche Wiedereinsacken der Gegenstände entpuppt letztlich nur wieder als zusätzliche Laufarbeit.
Mehr wäre mehr
Die Rätselkost ist grundlegend ganz solide, fügt sich gut ins Spielgeschehen an sich, fühlt sich aber bei weitem nicht so an wie es bei der Konkurrenz der Fall war. Objektbeschreibungen sucht man nämlich leider vergeblich, was die Knobelarbeit in der Art und Weise erschwert, dass man die Interaktionselemente eben erst einmal finden muss. Das Aufnahmen von Gegenständen ist derweil nicht ganz so ellegant umgesetzt: Brandon nimmt die nämlich nicht direkt auf, sondern wir klicken auf das Objekt, das nun zum Mauszeiger wird und legen es selbstständig im Inventar ab. Brandon rührt während dieser Prozedur allerdings keinen Finger, womit das irgendwie losgelöst vom Spiel wirkt. Warum die 'Westwood Studios' hier keine Animationen eingebaut haben, wie es in vielen anderen Adventures eben die Norm ist, finden wir doch recht schade. Überhaupt haben es abseits der Ingame-Zwischensequenzen nur wenige Bewegtbilder in das Adventure geschafft. Bei einem so ansehnlichen Titel wäre unserer Meinung nach ein wenig mehr Animation durchaus eine Bereicherung gewesen. Zudem gibt es nicht wenige Bildschirmtode zu beklagen, die allerdings niemals ans Unfaire grenzen.
Unser Fazit: Das Wandern ist des Brandons Lust
Die 'Westwood Studios' machen mindestens genau so viel richtig wie unrichtig: Die schöne Grafik und die generelle Atmosphäre sind zweifelsohne erhaben, doch unterm Strich fällt vor allem die überschwängliche Lauferei einfach zu sehr ins Gewicht und streckt das Adventure beinahe unangenehm. Schuld daran ist unserer Meinung nach das undurchdachte Inventarsystem: Zehn Gegenstände sind einfach zu wenig und durch das Ablegen der Objekte in den Locations muss man viel zu oft erneut die Beine in die Hand nehmen, um zurückzulaufen, um diese wieder einzusacken. Auch, dass so wenig erklärt wird, ist schade: Wieso beispielsweise zufällig allerhand Diamanten in den Wäldern zu finden sind und wo die überhaupt herkommen oder was aus der königlichen Armee geworden ist, lässt uns nur unwissend mit den Schultern zucken. Zusammengefasst scheint 'The Legend of Kyrandia' wie ein unreifes Obst zu sein: Man sieht, was daraus hätte werden können, doch in diesem Zustand fehlt schlicht der letzte Schliff. Schmecken tut's aber dennoch und letztlich ist Brandons Kampf gegen Malcolm völlig zurecht ein Klassiker, den man kennen sollte.

[ Klassiker-Test _ 14.03.2016 ]
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