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Kolumne 08: Games Convention 2003 in Leipzig
Wie oft haben wir schon die Amerikaner mit ihrer 'E3' oder die Engländer mit der 'ECTS' beneidet. Immer waren diese einschneidenden Events weit entfernt, dass eine Anreise nur mit einen erheblichen Aufwand an Zeit und Geld vonstatten ging. So konnte es keinesfalls weitergehen und so entstand die 'Games Convention', welche zum ersten Male vor einem Jahr die Pforten öffnete. Da man anscheinend gleich Nägel mit Köpfen machen wollte, wurde das deutsche Gamers-Event exakt auf das gleiche Datum gelegt wie die 'ECTS' in London. Es gab also einen direkten Machtkampf beider Messen, aber durch die perfekte Planung und einiger mehr Messehighlights durch exklusive Entwickler gewann die - damals noch brandneue - 'Games Convention'. Auch diese Jahr öffnete diese wieder die Pforten auf dem Leipziger Messegelände und hatte einen doppelt so guten Start als die Messe im Vorjahr.
Blechlawinen wohin das Auge schaute... (ich sollte wirklich mal meine Scheibe putzen)
Am Samstag, den 23. August 2003 ging es auch bei uns los, zum Messe-Event des Jahres zu fahren. Mit nur rund 60 km Entfernung dürften wir einen der nahesten Sitze der freien Presse zur 'Games Convention' besitzen. Also benötigten wir keine riesige Planung für die Fahrt zur Messe. Leider aber brauchten wir satte 3 Stunden. Sicherlich hätte man sich vor Antritt der Reise einmal den Verkehrsfunk zu Gemüte führen sollen, denn dann hätten wir von einem sehr schweren Autounfall auf der A9 Wind bekommen und hätten den daraus resultierenden rund 10 km langen Stau umfahren. Da dem aber nicht so war, mussten auch wir stehen. Dennoch war der Stau nicht vollkommen uninteressant, denn man erkannte meist deutlich, wer zum deutschen Gamers-Event des Jahres fahren wollte. Da sah man Clans und sonstige Gamer, die sehr unschwer an ihren T-Shirts zu erkennen waren. Nach langer Wartezeit, zahlreichen Stop-and-Go's, Frustmomenten und noch einer Wartezeit später fuhren wir dann endlich auf dem Parkplatz der Messe ein. Mit 5€ pro Parkplatz erkannte man schnell, dass man richtig war. Ja, das sind eben Messe-Preise.

Vom Parkplatz war der Weg zur Messe recht unschwer zu finden, man musste einfach nur den vielen Menschen folgen und stand im Nu vor einem Meer von Fahnen, welche im Wind mit dem Logo der Convention wehten, und auch der Eingangshalle. Kurz vor Eintritt gab es an speziellen Ständen Arm-Bänder, die mit drei verschiedenen Farben ohne Umschweife das Alter eines jeden Besuchers "sichtbar" machten. Grün bekamen Kindern, blau Jugendliche ab 16 Jahren und das rote Band gab's für alle ab 18. Wir überlegten die ganze Zeit, ob wir uns nicht den Spaß machen wollten, ein grünes Band zu nehmen... Die Bändchen hatten viel mehr Bedeutung als es erst den Anschein hatte, denn auf der ganzen Messe gab es zahlreiche Locations, die man nur mithilfe eines Bändchen bestimmter Farbe betreten durfte. Extremen Ansturm gab es vor allem auf die Produkte, die nur für Spieler ab 18 Jahren freigegeben wurden. Dort hätte man bei dem ein oder anderem Stand recht lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, um hinein zu kommen - und alles nur, um letzten Endes in einem sehr kleinen Raum zu stehen, aneinandergequetscht wie Hühner im Stall, und dort etwas Blutspritzer betrachten zu dürfen.
Die Eingangshalle zum Event des Jahres: Die Games Convention 2003
Doch kaum auf der Messe hielt ich natürlich Ausschau nach für uns interessanten Adventures jedweder Art. Vor allem aber natürlich nach dem dritten Teil der genialen Baphomets-Fluch-Reihe von 'Revolution Software'. Recht schnell fand ich den interessant gestalteten Stand vom deutschen Publisher 'THQ'. Dieser war aufgebaut wie eine Art Iglu mit vier Ausgängen an jeder Seite. Im Zentrum des Zeltes suchte ich allerdings vergebens nach dem kommenden Adventure-Highlight. Doch dann fand ich außerhalb des Zeltes drei Monitore, auf denen bekannte Bilder von Nico flimmerten. Enttäuschend war leider, dass - wenn man sich umschaute - an allen nur erdenklichen Ständen ein riesiger Andrang herrschte. Gerade Samstags musste man zahlreiche Minuten in Kauf nehmen, um mal für fünf Minuten das Pad in den Händen halten zu dürfen. Jedoch reichten die interessierten User an 'Baphomets Fluch III' gerade aus, um die drei Monitor-Plätze zu besetzen. Das fand ich schon etwas enttäuschend. Andererseits hatte ich dadurch kaum Wartezeit und konnte schon nach wenigen Minuten das Gamepad in der Hand halten und das Spiel kurz antesten.

Das geladene Szenario war die Szene, bei welcher Nico auf den toten Hacker in seinem Apartment trifft. Die zu spielende englische Version lief auf einer PS2 und glänzte mit toller Grafik und ebenso flüssigen Animationen. Die Steuerung ging recht einfach von der Hand und schon nach rund einer Minute hatte man Nico vollständig im Griff. In der Wohnung des toten Hackers wanderte ich etwas umher und genoss die wirklich gelungenen Lichteffekte. Sehr negativ fielen aber die unendlich langen Ladezeiten zwischen den Locations auf, bei welchem man eine ganze Weile vor einem schwarzen Bildschirm saß und schon vermutete, das Game wäre abgestürzt. Von der englischen Sprachausgabe konnte man aufgrund des Lärmes rundherum nichts verstehen, dennoch konnte man sich die meisten Rätsel denken und recht schnell lösen. Dann kam die - mittlerweile bekannte - Szene mit dem weiblichen Attentäter. Hier waren wirklich Relflexe gefragt, da man nur rund 20 Millisekunden Zeit hatte, um einen bestimmten Knopf auf dem Pad zu betätigen, damit die Nico die Pfanne greift und sich mit dieser verteidigt. Trotz der 3D-Grafik hat man aber gemerkt, dass man nicht Tomb-Raider spielt, sondern eben den dritten Teil einer reinen Adventure-Reihe. Es hieß Gegenstände aufzusammeln und diese zu benutzen. Als ich mich dann nach kurzer Zeit bis auf die Straße der Stadt gespielt hatte und ich mich schon auf lange Strecken zu laufen einstellte, wurde ich auch hier angenehm überrascht. Wie in einem 2D-Adventure konnte man sich sehr gut orientieren, Gespräche mit Passanten führen oder Dinge benutzen. Als ich unten auf der Straße eine Mülltonne sah und diese öffnete, fühlte ich, wie ich in eine Erwartungshaltung verfiel und dachte, eine Katze würde herausspringen, wie im ersten Teil der Reihe. Ich kann wirklich guten Gewissens sagen, dass ich nicht eine Sekunde das Gefühl hatte, einen Lara-Croft-Ableger zu spielen, obwohl ich ein Pad in der Hand hielt.
Nach dem Kauf der Karten ging's die Treppe hinauf zu den Messehallen
Unsere Erkundungstour quer durch die Messe ging weiter und so war überall wirklich ohrenbetäubende laute Musik und echte Stimmung angesagt. Fast jeder stand hielt die Massen auf seine Art in Stimmung. Besonders begehrt waren natürlich alle Dinge, die irgendwie kostenlos zu ergattern waren. Aus diesem Grund hatte fast jeder größere Stand ein Gewinnspiel oder warf T-Shirts und komplette Spiele in die Menge. Dass dies bei so vielen Teenies nicht immer sauber vonstatten geht, war zu erwarten. So konnte man beim Big-Ben-Stand beobachten, wie sich zwei Jugendliche um ein Haar um ein kostenloses Wernerspiel halb die Köpfe einschlugen.

Am Ubi-Soft-Stand angekommen konnte man auch das - seitens der großen Myst-Gemeinde - heiß erwartete 'Uru - Ages beyond Myst' anspielen, welches zu Beginn der Entwicklung noch unter dem Namen 'Myst Online' bekannt geworden war. Bei diesem Myst-Abenteuer der etwas anderen Art sieht man sich selbst aus der Third-Person-Ansicht und muss so durch die weiten der Welten streifen, dort Rätsel lösen und fremde Maschinen verstehen. Zu Beginn musste man nur seinen Charakter erschaffen und schon konnte es los gehen. Die 3D- Grafik konnte vollends überzeugen und hatte eine sogar noch bessere Qualität als das sehr gelungene 'realMYST'. Diese ist auch hier sehr detailliert und man könnte fast vergessen, dass es sich um Echtzeit-3D-Grafiken handelte. Sehr auffallend war auch, dass der Wechsel in eine völlig echtzeitberechnete 3D-Welt ohne Verluste funktioniert hat. Man stößt immer noch auf sehr interessante, komplexe und vor allem fremdartige Bauwerke, die es zu erkunden gilt. Die Steuerung konnte als Mix aus Tastatur und Maus überzeugen. Auch hier gab es im Grunde kaum Spieler, die sich für das Spiel interessierten.
'Chrome' glänzte mit unheimlich realistischer 3D-Grafik
Am recht ernüchternden GameStar-/GamePro-Stand stand Gunnar Lott von 'GamePro' und Florian Stangl von 'GameStar' mit ihren - eher unbekannteren - Kollegen Rede und Antwort. Es wurden Fragestunden abgehalten, bei dem die Besucher Fragen an die Readakteure stellen konnten. Dies immer in Abwechslung mit dem sehr bekannten und ebenso beliebten 'Raumschiff GameStar' und den Highlights aus der PC- und Konsolenwelt. Es war ein nicht gerade großer Stand und man hätte sich vielleicht etwas mehr erwartet. Dennoch waren die Ausführungen recht interessant und ironisch. Auch das 'KGN' (Krawall Gaming Network) war mit einem Stand vertreten und warf von oben kostenlose Shirts in die Massen, die sich doch recht zahlreich davor versammelt hatten.

Auf der 'Games Convention 2003' wurde vor allem das Thema 'State-of-the-Art'sehr groß geschrieben. Bis auf sehr wenige Ausnahmen konnte man sich gar nicht an den vielen Grafikhighlights satt sehen. Fast jedes Spiel protzte nur so mit den (grafischen) Muskeln. Vor allem aber bei der Live-Vorführung des 3D-Shooters 'Halo 2' kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus, was heute schon grafisch in Echtzeit machbar ist. Gestört hat mich persönlich sehr, dass man auf der ganzen Messe PCs mit der Hand abzählen konnte. Es waren fast nur Konsolen - angefangen von X-Box, aufgehört bei Nintendos Gamecube - vertreten und einen sehr großen Anteil der Spiele konnte man auch nur auf diesen spielen. Gerade bei diversen 3D-Shootern grübelte ich immer wieder herum, wie man ein Spiel dieser Art überhaupt mit einem Gamepad spielen kann. Nicht wenige Male habe ich mich gefragt, wo meine heißgeliebte Computermaus ist. Dennoch, die 'Games Convention 2003' war - meiner Meinung nach - ein wirklich voller Erfolg und man sollte sich ärgern, dieses Event verpasst zu haben, sich aber auf jeden Fall vornehmen, zur 'Games Convention 2004' anwesend zu sein. Wir sind nächstes Jahr auf alle Fälle wieder mit von der Partie.

Falko Tetzner _ 24.08.2003

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