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Kolumne 14: Die Akte 'Nibiru'
'Nibiru' ist noch nicht einmal eine Woche in den Händlerregalen, da wird schon geschimpft und gemeckert, dass sich buchstäblich die Balken biegen. Unser Review ist kaum online, da ist auch bei uns der erste Eintrag so negativ, dass wir glauben, das falsche Adventure getestet zu haben...

Ich versuche die Adventure-Community momentan wirklich zu verstehen. Vor allem die, die über 'Nibiru' so maßlos schimpfen. In rund 3 Jahren meiner Tätigkeit als Webmaster und wesentlich mehr Jahren als einfacher Adventure-Fan, habe ich so etwas noch nicht einmal ansatzweise erlebt. Was da von manchen Usern kommt ist keine einfache Meinungsäußerung mehr, das sind teils plumpe und beleidigende Argumente, die gegen das Spiel sprechen und einfach nicht stimmen. Ich frage mich ernsthaft, ob wir hier dieselbe Version vorliegen hatten wie diese übertrieben, nörgelnden Adventurier. Persönlich habe ich schon einige Helden mit der Maus über den Bildschirm gesteuert und darunter waren wirklich richtig, schlechte Spiele, die keinen Spaß machten. Doch wer nun glaubt, dass über solche Spiele geschimpft wird, der irrt. In den Foren werden Fehler und Bugs zum Teil sogar schön geredet.

'Nibiru' hingegen ist kein schlechtes Spiel und User verurteilen dieses Werk Computer-Bit-mäßig mit Top oder Flop. Das ist nicht fair und solche Menschen sollten sich einmal überlegen, was bei solch derber Kritik einem Publisher durch den Kopf geht. Es steckt richtig viel Arbeit in diesem Adventure. Man gab sich Mühe, dass es alles so perfekt wie nur möglich wird und nun wird das alles buchstäblich mit Füßen getreten und ein Undank macht sich breit, der seinesgleichen sucht. Ich persönlich, das sage ich ganz ehrlich, bin sehr enttäuscht von diesem Teil der Community, der dieses Spiel "runtersaut" und das obwohl es gar keine direkten Ansatzpunkte und Fehler für solche derben Worte gibt. 'Black Mirror' war besser, das denke ich auch, aber nur, weil es mit dem großen Bruder nicht mithalten kann, so ein Desaster zu veranstalten - da greife ich mir einfach nur noch an den Kopf.
Die Krönung: Der Begriff "Geldschneiderei", der nicht selten fiel. Zum Ersten sei gesagt, dass ein Publisher schon mal Geld verdienen sollte, um zu überleben (so nebenbei) und zum Zweiten - und das ist meine ehrlich, freie und unparteiische Meinung - gibt es keinen Publisher, der 'digital tainment pool' bislang so das Wasser reichen konnte. Die wollen nicht nur Geld verdienen, nein, die haben unserem heißgeliebten Genre überhaupt erst wieder auf die Füße geholfen, als es schon am Boden lag und keinen Menschen mehr interessierte. Und wenn man - soviel - Geld mit Adventures verdienen würde, dann wären 'LucasArts' und Konsorten schon längst wieder im Geschäft. Aber nein, die denken nicht daran, da es "marketingtechnisch momentan nicht der richtige Zeitpunkt ist, ein Adventure zu veröffentlichen".

Was hier einem guten Publisher vor den Latz geknallt wird ist einfach nur schäbig und geht schon in die Richtung der Geschäftsschädigung. Natürlich, jeder hat seine Meinung, das ist auch gut so und das sollte man sich stets bewahren, doch es wird zum Teil sogar von Leuten gemeckert, die das Spiel noch nicht einmal auf ihrer Festplatte haben - also bitte. Kritik kann etwas Gutes sein, doch sollten einige Leute mal an ihrem Ton feilen und verwendbare Kriterien benutzen, mit dem man auch etwas anfangen kann - als Publisher UND als potentieller Käufer -, anstatt das Spiel gleich mit einem Vorschlaghammer zu zertrümmern, denn das hat es nun wirklich nicht verdient!

Falko Tetzner _ 19.03.2005

Kommentare

eliseuhg: Danke, das mußte wirklich mal gesagt werden und trifft in allen Punkten zu.
(21.03.2005, 12:47 Uhr)

Ralf: Ich kann Dir nur zustimmen. Ich spiele Adventures jetzt seit mehr als 20 Jahren und ich finde es klasse, das dtp uns in den letzten Jahren mit richtig guten Adventures versorgt hat und es hoffentlich auch noch lange tut. Ich selber habe das Spiel noch nicht, es aber bei einem Freind angespielt. Black Mirror hat mir auch besser gefallen, aber Nibiru ist ein Spiel, das ich meiner Festplatte auch einmal gönnen werde.
(27.03.2005, 13:21 Uhr)

okawango: Hi Falko,

Ich muss schon sagen, dass viel Wahres an dem ist, was Du geschrieben hast.
Ich glaube, ich gehöre auch zu den Menschen, die ein Spiel ziemlich niedermachen können, wenn mir etwas nicht passt.

Aber ich werde in Zukunft versuchen, objektiver zu Urteilen.

Gruss
(27.03.2005, 18:12 Uhr)

Falko Tetzner: Ich persönlich habe sehr viel Respekt vor Menschen, die selbstkritisch sind und damit einen nicht niedrigen Grad der Reife erreichen, der vielen Menschen das Leben lang vorenthalten bleibt.

Okowango, ich freue mich sehr, dass ich es geschafft habe, Dich mit meinen Worten etwas zum Nachdenken angeregt zu haben - und selbst wenn Du der Einzige bleibst, dann hat sich schon mehr als gelohnt, diesen Artikel zu schreiben und online verfügbar zu machen. Ich erinnere mich noch gut an das dtp-Firmenportrait von unserer Partnerseite ’Adventurecorner.de’. Dort sagte Christopher Kellner (Pressesprecher), dass er findet, die Adventure-Community sei sehr reif, gegenüber anderen Genres und dann passiert SO ETWAS, dass die Leute sich kaum zurückhalten konnten und über das Spiel herzogen, dass man sich wirklich ernsthaft fragen musste, was denen Menschen durch den Kopf geht. Ich war sehr enttäuscht, deshalb auch diese Kolumne. Vor allem, wenn man auch zusätzlich mal das bedenkt, was Herr Kellner in diesem Interview über unsere Community sagte.

Kritik ist etwas Gutes, denn nur so kann man besser werden und aus den Fehler lernen. Doch bei derartigen Beschimpfungen, wie in manchen bekannten Foren, kann man keine Kritik herausnehmen, um es in der Zukunft besser zu machen. Damit verschreckt man eher die Leute von ’dtp’, die sich viel Mühe mit den Spielen geben und vor allem auch nicht wenig Geld in diese invenstieren. Nach so einem Desaster können wir im Grunde froh sein, dass ’dtp’ nicht das Handtuch wirft.
(27.03.2005, 19:11 Uhr)

Anonymous: also ich ärgere mich gerade masslos über dieses gamen. zu langsam, obere teil bildschirmdarstellung fehlt, etc. so was habe ich no nie erlebt. frechheit!!
(21.04.2005, 20:37 Uhr)

Birthe: Dazu kann ich nur sagen *daumenhoch*
Ich meine das es ist echt n Klasse Spiel, ich meine klar es gibt bessere, aber trotzdem das Spiel hat einfach Spaß gemacht und hatte ne super Grafik und gute Animationen und auch die Story war nicht schlecht, für mich war es auf jeden Fall sein Geld wert.
(27.04.2005, 21:15 Uhr)

Martin: Ich stimme den Ausführungen in dieser Kolummne nicht zu. Wenn jemand 40€ für ein Spiel ausgibt, hat er jedes Recht der Welt, sich über das Produkt auszulassen. Und von einem Käufer Objektivität oder gar Dankbarkeit gegenüber dem Publisher zu verlangen, ist, gelinde gesagt, unsinn. Man ist ja kein Tester, sondern Konsument und will, dem eigenen Geschmack entsprechend, unterhalten werden. Man zahlt ja schließlich dafür. Und wenn der Publisher hohe Erwartungen durch einen guten Vorgänger geweckt hat, hat er es eben ein ganzes Stück schwerer, den Kunden wieder zufrieden zu stellen. Dieser erwartet dann schließlich ähnliche Qualität. Das sollte der Publisher aber als Auszeichnung und Ansporn verstehen und nicht als grundlose Anfeindungen, aus denen man nicht lernt. Schließlich wird man immer und überall an früheren Leistungen und Konkurrenten gemessen. Einen Vergleich mit Black Mirror finde ich daher absolut richtig.
Ich finde NiBiRu übrigens gar nicht so schlecht. Trotzdem kann ich die Einwände vieler Käufer verstehen. Denn im Vergleich zu Black Mirror wurde ein Rückschritt vollzogen und das muss sich DTP nun völlig zu Recht anhören.
(05.05.2005, 13:50 Uhr)

Falko Tetzner: @Martin: Mit dieser Kolumne wollten wir keinesfalls erreichen, dass die User jedes Spiel dankbar hinnehmen sollen, sondern diese Zeilen spiegelten die große Enttäuschung wieder, die wir in den Tagen, kurz nach der Veröffentlichung Nibirus, empfanden. Unserer Meinung nach waren die Freunde des Abenteuers immer richtig intelligente und gewiefte Leute, die es eben damit schafften, dass das Genre sich eindeutig von anderen Spielerichtungen abhob. Selbst Publisher ’dtp’ lobte uns Wochen davor noch in den höchsten Tönen. Doch plötzlich traf es mich persönlich eben wie ein Schlag, wenn Leute mit einem obszönen und beleidigenden Ton um sich schlagen, als wäre ’Nibiru’ der größte Mist des Jahrhunderts. Es ging mir dabei gar nicht um die Kritik an sich, verstehst Du, sondern mehr um die Art, wie diese zum Ausdruck gebracht wurde: Beleidigungen empfinde ich persönlich als menschlich schwächste Variante, seine Meinung zu äußern. Wenn Kritik, dann bitte konstruktiv und in einem ordentlichen Ton. Ich fand das eben einfach nicht fair, hätte das vor allem nicht in diesen Ausmaßen erwartet. Daraus resultierte diese Kolumne.
(05.05.2005, 14:46 Uhr)

Martin: @Falko Tetzner
Dann habe ich dich wohl missverstanden. Von beleidigenden Kommentaren halte ich auch nichts. Aber das scheint generelles Problem im Internet zu sein. Die scheinbare Anonymität lässt leider bei vielen die Hemmungen sinken.
(05.05.2005, 18:26 Uhr)

Falko Tetzner: @Martin: Das hast Du sehr gut formuliert. Es ist sehr traurig, dass manche Menschen das Internet für ihre beleidigende Ader missbrauchen.
(05.05.2005, 20:29 Uhr)

Warmachine: Ach, manche Leute haben eben einfach kein Gespür dafür, daß sie nicht einfach so jedes Forum zumüllen können mit ihrer schwarzseherischen Mentalität. Das beschränkt sich aber meiner Meinung nach nur auf die wenigsten. Manche haben auch durchaus angebrachte konstruktive Kritik eingebracht.
(09.04.2006, 10:01 Uhr)

BruderVerdruss: Auch wenn ich jetzt erst (Jahre später als die Kolumne erschien) dazu komme etwas zu NiBiRu zu sagen, hat sich aber an der Grundkonstellation nichts geändert.
Ich kam zu NiBiRu über Black Mirror. Und zwischen beiden Spielen liegen qualitätsmässig Welten......
Auch wenn NiBiRu für sich alleine betrachtet ein Spiel ist das man nicht unbedingt verdammen muss (so schlecht ist es auch wieder nicht), kann es mit seinem Vorgänger keinesfalls mithalten. In keinem einzigen Punkt; weder in Story, Gameplay, Rätsellogik oder Spiellänge und schon gar ncht in der Lokalisation. Die ist nämlich schlichtweg grauenvoll.
Glücklicherweise habe ich es (wie auch Black Mirror)als Budget-Titel erstanden, was auch die lange Zeit zwischen Erscheinungsdatum und meinem Text hier erklärt.
(11.09.2007, 21:26 Uhr)

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