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Hersteller: Realmforge Studios
Vertrieb: Kalypso
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win XP/Vista / Pentium 1,7 GHz / 512 MB RAM / 128 MB Grafikkarte (MX-Serie und XGI Volari werden nicht unterstützt) / ca. 2 GB Festplatte
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Offizielle Webseite: www.ceville-game.com
Mit Macht ist das immer so eine Sache: Wenn man sie nicht hat, gelobt man stets nur das Beste und wenn dann ein mächtiges Amt ausgeübt wird, fragt sich so mancher, warum er sich eigentlich noch an die Regeln halten solle. So oder so ähnlich geht es dem Hauptprotagonisten, einem Tyrannen wie er im Buche steht, trotz seiner minimalen körperlichen Erscheinung.

Im Grunde hätte es doch es für den namensgebenden Herrscher des Adventures 'Ceville' ein so angenehmer Tag im schönen Faeryanis werden können: Die armen Bauern und Gefolgsleute unterjochen und sich dann lecker vom hauseigenen Koch bewirten lassen. Doch dass so etwas nicht ewig funktionieren kann, sollte wohl klar sein. Kurzum: Das Volk hat die Nase gestrichen voll und lehnt sich gegen den mickrigen Despoten auf, mit dem Ziel, den kleinen Kerl endgültig vom Thron zu stoßen. Dumm nur, dass in Wirklichkeit Cevilles Berater und Handlanger Basilius hinter dem Aufstand steckt, der anschließend selbst den Platz des gestürzten Monarchen besteigen will. Und ob es dann mit Faeryanis besser läuft, darf bezweifelt werden, entpuppt sich Basilius doch als psychopathischer Bösewicht – viel schlimmer noch als es Ceville jemals hätte sein können. Doch der Kampf gegen das neue Regime kann nicht direkt ausgefochten werden, denn Ceville landet nach geglücktem Aufstand erst einmal hinter Gittern. Das wäre auch so geblieben, wenn ihm nicht die junge Lilly beim Ausbruch helfen würde, um zusammen den Kampf gegen den neuen Herrscher anzutreten. Demokratisch hingegen natürlich nicht mit Waffengewalt, sondern durch Beeinflussung des neu geschaffenen Rates, der auch noch einstimmig abstimmen müsste, um Basilius durch eine bessere Herrscherin, nämlich die gutherzige Gwendolyn, ersetzen zu können. Da sich die einzelnen Abgeordneten, bestehend aus den verschiedensten Fabelwesen wie Elfen, Dämonen, Helden oder Druiden, absolut uneinig sind, steht jedoch eine Menge Arbeit auf dem Plan, Vetreter für Vertreter für die friedfertige Gwendolyn zu begeistern.
Na dann mal los …
In der ersten Hälfte des Titels schlüpft man dabei zeitgleich in die Rollen von Ceville und Lilly. Dabei ist vor allem die Dialogführung mal etwas Neues. Denn in Gesprächen stehen sowohl Fragen und Statements von Ceville und Lilly gleichzeitig zur Auswahl, die mit verschiedenen Farben hervorgehoben sind. Dabei ist es logischerweise Bestandteil des Abenteuers, manche Fragen doch lieber mit Lilly zu stellen, anstatt den zynischen Ceville auf die Leute loszulassen. Andersherum ist es natürlich manchmal ebenfalls von Nöten. Und es ist ständig eine Wonne dabei zuzuhören. Vor allem Cevilles Stimme passt wie angegossen zum dem kleinen Miesepeter. Die diente vor allem dem genialen Schauspieler Joe Pesci als deutsches Sprachrohr, bekannt aus Filmen wie 'Goodfellas' oder der 'Lethal Weapon'-Reihe. Dieser, zumindest im Adventuregenre, noch total unverbrauchten Stimme, konnten wir gar nicht oft genug lauschen. Bitte mehr davon! Lilly hingegen ist das genaue Gegenteil, sowohl in Tat als auch Wort: Durchweg sieht sie nur das Allerbeste in den Menschen und kann diese Nettigkeit stimmlich auch sehr gut wiedergeben. Im Duett mit Ceville ergeben sich dabei stets und ständig kleinere Zankereien und Meinungsverschiedenheiten, was alles einfach stimmig wirkt, untermalt mit allerhand Wortwitz. Auch wenn nicht jeder Gag richtig zu zünden weiß. Dafür verstehen den Spaß größtenteils aber auch die Kleinen unter uns, die man getrost mit Ceville und Lilly alleine lassen kann. Der eitle Paladin Ambrosius ist der dritte im Bunde, in dessen Rolle man ebenfalls mehrmals schlüpft. Bei ihm muss man jedoch froh sein, dass der Spieler für ihn das Denken übernimmt. Denn seine Intelligenz beginnt bei seinem Äußeren und reicht gerademal buchstäblich bis zu den Haarspitzen. Vor allem im dritten Akt muss zwischen allen drei Protagonisten hin und her geschaltet werden. Dabei können sie sich, im 'Day of the Tentacle'-Stil auch Gegenstände zuschanzen, für die sie selbst keinerlei Verwendung haben.
Logische Grübelkost
Bei den Rätseln zeigt man sich keinerlei Blöße. Selten kam uns ein Titel mit derartig logischen und einfallsreichen Grübeleien unter die Finger. Trotz dieses Logik-Pluspunktes ist das Abenteuer jedoch keinesfalls zu leicht. Im Gegenteil: Im Laufe des Titels bekommt man es mit praktisch jeder Schwierigkeitsstufe zu tun. Patzer leistete man sich aber dennoch. Wenn eben nicht mit den Rätseln, dann halt mit der Technik. Denn die Hotspots sind zum Teil so genau wie ein Presslufthammer bei einer Hirn-OP. Ohne Druck auf die Leertaste, die dann alle Punkte in einer Location anzeigt, übersieht man zu häufig Gegenstände bzw. kann sie nicht aufnehmen, weil der entsprechende anklickbare Punkt zu weit daneben liegt – besonders ärgerlich bei zeitkritischer Arbeit. Sinnvoll hingegen: Ist die Funktion „Mögliche Optionen anzeigen“ im Optionsmenü aktiviert, werden durch Druck auf die Leertaste – sofern ein Gegenstand benutzt werden soll – sämtliche logische Kombinationsmöglichkeiten orange hervorgehoben. Diese Funktion dient also als seichte Lösungshilfe, ist aber jederzeit wieder deaktivierbar.
Noch mehr technische Macken
Ups, da hat man einmal doppelt geklickt, damit sich der Protagonist schneller zum einem Gegenstand bewegt, und man hat versehentlich eine Zwischensequenz gänzlich komplett übersprungen. Solche Funktionen gehören für uns auf die rechte Maustaste. Denn als eingeschworene Adventurespieler haben wir einfach eine gewisse Spielautomation intus, die wir für 'Ceville' jedoch ablegen mussten. Aktionen auslösen und Aktionen überspringen auf dieselbe Nagertaste zu legen, ist einfach unglücklich gelöst. Ebenso unglücklich sind so manche Dialoge: Bei den stört zwar keineswegs deren Inhalt, sondern andere Figuren, die im Hintergrund in die Gespräche hinein reden und dann, teils gleichlaut mit dem eigentlichen Dialog, extrem durch ihr Zwischengebrabbel stören. Das wurde zwar bereits von einem Update, das beim Schreiben dieses Tests bereits erschienen ist, behoben, doch haben solche Sachen bereits in der originalen Version nichts verloren. Das muss doch beim Beta-Test auffallen?! Gleiches gilt für die automatische Speicherfunktion. Löblich, dass die zwar alle fünf Minuten wie von Geisterhand alleine speichert, doch wird bei jedem Vorgang ein neuer Spielstand mit Namen „Automatischer Spielstand“ angelegt. Was nun passiert, wenn man durch die Welt stundenlang rätselt oder sich gar einmal vom PC entfernt (ohne zu pausieren), kann sicherlich erahnt werden. Bei solchem Speicherengagement gehen die eigentlichen, selbst angelegten Sicherungspunkte, völlig unter und manuelles Löschen ist angesagt. Ach ja, und die Ladezeiten zwischen den Locations könnten ruhig etwas kürzer sein. Gerade beim Neustarten und dem daraus resultierenden Neuladen eines Spielstandes kann da schon einmal eine runde Minute Wartezeit anfallen.
Faeryanis in 3D
Ursprünglich bot Entwickler 'Realmforge Studios' ein vollkommen anderes Grafikgerüst. Das war zwar ebenfalls in der dritten Dimension, konnte sich aber deutlich weniger in der Öffentlichkeit sehen lassen. Aus diesem Grund krempelte man das Aussehen noch einmal gehörig um, was sicherlich eine gute Entscheidung war. Immerhin sieht das Adventure nun richtig gut, stellenweise sogar sehr gut aus. Lediglich bei älteren Rechnern mit niedriger Auflösung (1024x768) wirkt das Gesehene doch recht körnig – mindestens 1280x1024 Bildpunkte sollten es daher schon sein, für das eine Grafikkarte der Baureihe 7800GT oder ein vergleichbares ATI-Modell im Rechner verbaut sein sollte - sofern man die zuschalltbaren Vollbild-Effekte sehen möchte. Schicke Spiegelungen, Unschärfe, überstrahlende Flächen oder Wassereffekte lassen das Ganze doch deutlich besser und märchenhafter aussehen. Wer also nur die oben genannten Minimalanforderungen erfüllt, sollte deshalb - unserer bescheidenen Meinung nach - die Finger vom Titel lassen. Zuviel Atmosphäre geht Euch sonst durch die Lappen.
Fazit: Gutes Adventures mit störenden, aber nicht spielspaßhemmenden, Schnitzern
Trotz unseres Absatzes des Schimpfens auf so manche Fehler, die sich im Spiel befinden, gehen die jedoch größtenteils bei der Reise durch Faeryanis unter. Alles in Allem ist 'Ceville' nämlich ein richtig gutes Abenteuer geworden, das man sich unbedingt einmal ansehen sollte. Die Rätsel sind so angenehm logisch und nachvollziehbar, dass es beinahe wehtut. Die Figuren, besonders die drei Hauptprotagonisten Ceville, Lilly und Ambrosius, sind so wunderbar gegensätzlich, dass es immer wieder zu lustigen Zwists zwischen den Dreien kommt. Die tolle Sprachausgabe zeigt vor allem hierbei deutlich die Muskeln, immerhin sind neben dem deutschen Joe Pesci auch Angelina Jolie als Gwendolyn oder Kevin James als Paladin Ambrosius zu hören. Kurzum: 'Ceville' ist ein guter Adventure-Titel, der uns überzeugt hat, auch wenn nicht jeder Witz oder jede Anspielung richtig zu zünden weiß.

[ 30.03.2009 ]

Kommentare

Sur: Wie noch keinen Comment dazu? Tolles Spiel witzige Figuren, erinnert mich iwie sehr stark an Malcom aus Kyrandia :)
(18.05.2009, 13:13 Uhr)

Pyros: Meiner Ansicht nach mit zu vielen Vorschußlorbeeren ausgestattet.
Nicht übel,aber auch nicht so besonders,wie angekündigt,eher durchschnitt,wahrscheinlich auch Geschmackssache!

6/10
(15.09.2010, 18:55 Uhr)

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