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Mittwoch, 25.05.2016
Monkey Island 3a
Autor: Falko Tetzner
Nachdem sich Ron Gilbert einmal mehr dazu äußerte, von 'Disney' unter anderem die Markenrechte von 'Monkey Island' zurück zu ergattern, sehe ich mich einmal mehr mit der Frage konfrontiert, was wohl wäre, wenn er diese tatsächlich zurückerhalten sollte. Und vor allem: Was wäre, wenn er dann die Pläne umsetzen würde und einen alternativen, dritten Teil von 'Monkey Island III' entwickelt? Die Wahrscheinlichkeit, dass 'Disney' diese Rechte abtritt, sind zwar nur sehr gering, aber den Gedankengang ist das allemal wert.

Grundsätzlich empfand ich es immer schon als ein klein wenig merkwürdig, dass sich Ron Gilbert – zumindest gefühlt – immer in der Opferrolle gesehen hat. Nachdem er 'LucasArts' im Jahre 1992 verließ, um eine eigene Firma zu gründen, durfte er die Rechte an 'Monkey Island' oder 'Maniac Mansion' nicht mitnehmen. Das ist nichts Neues, denn – sofern nicht anders vereinbart – gehört eine Erfindung nun einmal in erster Linie dem Unternehmen, dem der Erfinder angehört. Natürlich ist es schade, wenn man etwas erschaffen hat und dem ebenfalls beim Austritt aus der Firma den Rücken kehren muss. Im Falle von Ron Gilbert war das aber eigentlich nicht zwangsläufig, denn die Entscheidung, 'LucasArts' zu verlassen, war ganz alleine seine. Obendrein nahm er auch noch seine Kollegin Shelley Day gleich mit. Beide waren somit ein ziemlicher Verlust für den einstigen kalifornischen Entwickler. Persönlich hatte ich den Austritt damals nicht verstanden, denn die beiden verließen das Schiff in einer Hochzeit des Genres. Die neue Firma 'Humongous Entertainment' entwickelte allerdings nichts, was mich damals interessieren sollte und so ging das Portfolio der kleinen Firma komplett an mir vorbei. Ich empfand es einfach nur sehr schade, denn ohne Ron Gilbert hielt ich ein 'Monkey Island III' tatsächlich für unmöglich. Als dass dann aber doch 1996/1997 angekündigt wurde, war ich vollkommen aus dem Häuschen und musste das unbedingt haben. Dieses Adventure war übrigens auch der erste Schritt in Richtung meines eigenen PCs. Als eingefleischter Amiga-User, der im Laufe der Jahre Unmengen an Geld in diesen zu der Zeit am Markt bereits unbedeutenden Rechner gesteckt hatte, sollte das schon etwas heißen. Nichtsdestotrotz spielte ich 'Monkey Island III' mit großer Freude durch und es zählt noch heute zu meinen absoluten Lieblings-Adventures aller Zeiten. Alles schien so perfekt, bis sich irgendwann Ron Gilbert zu Wort melden sollte und offen verkündete, nicht mit dem Inhalt von 'Monkey Island III' einverstanden zu sein. Ehrlich gesagt finde ich das noch heute auf gewisser Ebene unfair. Die Arbeit seiner ehemaligen Kollegen abzuwerten, zeugt meines Erachtens nicht unbedingt für Respekt für sie und ihre Arbeit. Immerhin hätte er sich doch denken können, dass 'LucasArts' früher oder später die Geschichte um Guybrush weitererzählen sollte. Schließlich war die Marke schon immer eines der ganz großen Zugpferde des Adventure-Genres. Ron Gilbert aber propagierte für ein eigenes 'Monkey Island III', das er 'Monkey Island 3a' (das „a“ steht sicherlich für „alternative“) nennen wollen würde. Das soll seine Vision erzählen, wie es im „Kanon“ mit Guybrush, Elaine und LeChuck weitergehen sollte. Die große Frage ist aber, inwiefern das überhaupt von den Fans gewollt ist. Ich weiß natürlich, dass sich hier schon längst zwei gefestigte Lager gebildet haben, wobei die einen den Vorschlag von Herrn Gilbert nach Leibeskräften unterstützen, wobei die anderen das lockerer sehen und nicht zwingend diese neue Fassung der Geschichte benötigen. Ich habe sehr viel hin und her überlegt, zähle mich jedoch überzeugt zum zweiten Lager. Eine alternative Geschichte von 'Monkey Island III' würde nämlich nicht nur Teil drei, sondern auch Teil vier negieren. Ganz davon abgesehen, was man nun über die beiden Teilen denken mag, würde dies der Serie nicht gut tun. Und was sollte man dann darüber hinaus mit denen machen – sie vergessen?
Außerdem frage ich mich schon, ob Ron Gilbert überhaupt noch dazu in der Lage ist, ein tolles Adventure zu gestalten. Bitte nicht falsch verstehen: Mit 'Thimbleweed Park' bekommt er gerne von mir die Chance, sich erneut zu beweisen, aber wir dürfen eben zwei Dinge nicht vergessen: (1) Ron Gilbert hat seit nunmehr 24 Jahren kein Kult-Adventure mehr entwickelt und (2) ist die Arbeit an einem Titel nur sehr selten die Arbeit eines Einzelnen. Das Team ist entscheidend und ich denke wirklich, dass damals bei 'LucasArts' schlichtweg genau richtigen Leute zusammengearbeitet haben. Dass ein gutes Team wichtig ist und oft über einem großen Namen steht, zeigt auch der damalige Versuch von Hal Barwood. Kann sich noch einer an das Adventure 'Mata Hari' erinnern? Geschrieben und erdacht von ein demselben Mann, der mit 'Indiana Jones and the Fate of Atlantis' einen Meilenstein im Genre setzte. Natürlich war alleine dadurch die Aufmerksamkeit für 'Mata Hari' extrem groß. Als es dann aber erschien, machte sich nichts anderes als Ernüchterung breit und ich möchte wetten, dass der Titel bei nicht wenigen Spielern bereits in den unzähligen Gehirnwindungen verlorengegangen ist. Eine Legende im Team zu haben, ist nämlich nicht alles. Außerdem wird das gern vom Marketing zweckentfremdet, was bei der Spielerschaft irgendwann eine Erwartungshaltung aufbaut, die selbst die größte Legende nicht mehr bedienen kann.

Ebenso Ron Gilbert musste diese Erfahrung machen: Als der nämlich an der Entwicklung des Rollenspieles 'DeathSpank' beteiligt war, spielte die Gamerschaft total verrückt. In der Presse wurde der Titel gar als „Mischung aus 'Monkey Island' und 'Diablo'“ offeriert, wobei ich ehrlich gesagt keine Ahnung hatte, wo hier Allüren aus der Affeninsel zu finden sein sollten. Ok, der Humor war ganz gut, aber reicht das schon? Ansonsten war das Rollenspiel-Kleinod ein Titel mit Rittern und Magiern, die irgendwelche Viecher umhauten, um Erfahrungspunkte zu bekommen. Hier verließ Herr Gilbert das Team übrigens kurz vor Release. Ich fragte mich immer, ob das ein Kalkül war? Immerhin hätte er bei einem Hit sagen können, er war beteiligt, aber bei einem Flop die Möglichkeit zu sagen, er habe das Team verlassen, da er nicht mit dem einverstanden war, was die abliefern wollten. Das ist allerdings nur meine ganz private Meinung und Ansicht, die ich hier offenlege. Letztlich war 'DeathSpank' jedenfalls ganz nett, ohne aber ein wirkliches Highlight zu sein. Gleiches gilt für 'The Cave', an dem der Affeninsel-Papa ebenfalls beteiligt war: Ganz ok, aber mehr eben auch nicht.

Aber wenn Ron Gilbert gern ein weiteres Piraten-Abenteuer machen möchte, dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum er das nicht einfach tut! Nachdem 'Thimbleweed Park' bereits auf Kickstarter ohne Mühe und Not die finanzielle Grundlage erreichen konnte, würde ein weiteres Ron-Gilbert-Adventure sicherlich ähnliche Rekorde erzielen. Wo ist das Problem eine Art indirekten Nachfolger zu 'Monkey Island' zu entwickeln - ohne 'Monkey Island' im Titel und ohne den Lizenzrattenschwanz? Das würde ich jedenfalls deutlich mehr begrüßen, als ein 'Monkey Island 3a'. Denn ich mag 'Monkey Island III' genau so wie es ist. Man konnte zwar spüren, dass mit Jonathan Ackley und Larry Ahern andere Köpfe hinter Guybrushs dritten Abenteuer steckten, nichtsdestotrotz gilt für nicht wenige Spieler da draußen eben dieses Adventure gar als das beste aller Zeiten. Und so einen Meilenstein sollte man, meiner Meinung nach, jedenfalls nicht anfassen!

Mittwoch, 24.02.2016
'The Division' - Open Beta
Autor: Falko Tetzner
Letztes Wochenende haben sich mein Bruder Heiko und ein guter Freund in die Open Beta des 3rd-Person-Shooters 'The Division' gestürzt. Da die komplett ohne kaufverpflichtende Zwänge angegangen werden durfte, hatten wir immerhin nicht unbedingt etwas zu verlieren.

Zur Hintergrundgeschichte: Ein Virus ist ausgebrochen, der – wie könnte man es auch anders erwarten – einen Großteil der Menschheit krank macht und diese letztendlich versterben lässt. Ganz im Zeitgeist scheint ein terroristischer Anschlag dahinterzustecken, denn der todbringende Erreger wurde vermutlich über die Geldscheine in Umlauf gebracht. Als Kreditkartennutzer haben wir den den Ausbruch unbeschadet überstanden und beteiligen uns an der namensgebenden Division. Die hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur den Ursprung des Virus' zu finden, sondern vor allem Habseligkeiten aus den kontaminierten Bereichen New Yorks zu retten. Ohne Atemmaske ist man in der so genannten Dark Zone, die gleichzeitig auch das PvP-Gebiet darstellt (also in dem Spieler gegen andere Spieler frei antreten können), zwar aufgeschmissen, doch verrät der Titel nicht, wieso der Virus eigentlich an den provisorischen Grenzmauern halt macht.

Der PvE-Bereich: Obwohl es sich um einen MMORPG handelt, steckt dennoch ein vollwertiger Single-Player-Modus im Spiel. Der kann zwar auch zusammen mit anderen menschlichen Mitstreitern angegangen werden, doch zwingend ist das eben nicht. Für Solisten kann der Titel daher durchaus interessant sein. In der Open Beta durften wir zwei Story-Missionen anspielen und die haben uns eigentlich ganz gut gefallen. Vor allem die grafische Präsentation ist ohne Zweifel erhaben und bringt ein äußerst stimmiges Gesamtbild auf den Monitor. Besondern das Spiel aus Licht und Schatten weiß sehr zu gefallen, welches letztlich gar auch auf älteren Mittelklasse-PCs problemlos seinen Dienst in den höheren Einstellungen antritt. In unserer Gruppe war jedenfalls so ziemlich jede Leistungsklasse vertreten und einen Nachteil hat niemand für sich verbuchen können.

Der PvP-Bereich: Die so genannte Dark Zone stellt Solisten klar in den Hintergrund und fördert den Gedanken, zusammen mit einem Team die Welt zu durchstreifen. Immerhin tun es dem andere gleich und haben ansonsten einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Die Aufgabe ist dabei denkbar einfach: Die Welt nach interessanten Dingen – wie Waffen oder Ausrüstung – absuchen, dann mittels Signalpistole einen Helikopter rufen und nach einer kurzen Wartezeit die Habseligkeiten sicher hinausfliegen lassen. Und genau hier liegt die Krux: Denn andere Spieler nutzen natürlich die Gelegenheit in dieser Abholphase einen mit Blei vollzupumpen und dann schlichtweg das gesammelte Zeug für sich einzuheimsen. Sobald die aber das Feuer eröffnen, werden sie als „Renegade“ gebrandmarkt und sind ihrerseits für sämtliche Spieler in der Dark Zone markiert. Dann kann unter Umständen Jagd auf sie gemacht werden, was allerdings rein optional ist. Uns bot das jedenfalls einige Chancen auf die so genannten Menschenjagden. Wer als „Renegade“ fällt, verliert obendrein mehr Gegenstände und Erfahrungspunkte, bekommt allerdings bei geglückten Überfallaktionen genau das positive Gegenteil. Im Großen und Ganzen hat die Dark Zone kurzweiligen Ballerspaß versprochen und dies auch eingehalten. Allerdings waren wir uns alle einig, dass es – in dieser Art und Weise – nur schwer vorstellbar ist, wie das Dauermotivation bieten soll. Dafür war schlicht zu wenig in den Dark Zones zu tun und zu finden gab es auch nicht unbedingt viel. Hier muss man also warten, was die Verkaufsversion anders machen wird.

Meine private Meinung zur Open Beta ist daher zwiegespalten. Optisch ist das MMORPG jedenfalls ein Hingucker und das Wochenende hatte ich knapp 5 Stunden richtig Spaß damit und circa 3 zusätzliche Stunden habe ich bereits erledigte Missionen nochmal absolviert oder auf einen höheren Schwierigkeitsgrad gewechselt. Klar, diese Open Beta darf als eine Art „Demoversion“ angesehen werden, doch ich fand es tatsächlich kontraproduktiv, gerade einmal zwei (wenn auch sehr gut gemachte) Story-Missionen zu implementieren, sowie eine Handvoll Nebenmissionen. Denn damit hat man bereits vom PvE-System nach 4 Stunden alles gesehen. Danach machte sich bereits eine dezent anbahnende Langeweile breit, da man eben nicht wusste, was man nun noch tun könne. Eben das war vielleicht nicht die beste Taktik, das Spiel zu präsentieren: Denn wenn bereits in einer Open Beta Langeweile aufkommt, ist das nicht unbedingt förderlich für einen Kauf.

Summa Summarum hat mir 'The Division' allerdings recht gut gefallen und vor allem die sehr atmosphärische Welt mit all ihren Details wusste absolut zu überzeugen. Ob ich's mir bei Release kaufen würde: Wahrscheinlich nicht, aber zum halben Preis wäre das bereits eine Überlegung wert, sofern man dann auch die Zeit aufbringen kann. Die Idee das PvE-System als eine Art Singleplayer zu etablieren, der optional mit anderen angegangen werden kann, halte ich hingegen für eine sehr gute Entscheidung. Denn so kommen auch Solisten auf ihre Kosten und können den Online-Anteil des Spieles vollkommen ignorieren. Wie sich der Plot allerdings entwickeln wird und wie lange der zum Durchspielen benötigt, ist allerdings bei dieser Taktik dann das Entscheidende.

Donnerstag, 17.12.2015
Star Wars - Episode VII (SPOILER!!)
Autor: Falko Tetzner
Endlich ist der Moment verstrichen, auf den ich mich indirekt seit 10 Jahren und direkt seit der ersten Ankündigung, dass es eine weitere Star-Wars-Episode geben wird, vorbereitet habe: Ich habe ‚Star Wars – Das Erwachen der Macht‘ heute Nacht in der Vorpremiere zusammen mit meinem Bruder Heiko und einem guten Freund angeschaut und möchte meine Eindrücke nun hier verarbeiten.

Ich weise mit Nachdruck daraufhin, dass ich hier ohne Ende elementare Dinge des Filmes verraten werde (SPOILER) und von daher ausschließlich Leute den Beitrag durchlesen sollten, die den Film bereits kennen!! Das ist die erste, letzte und absolut EINDRINGLICHE WARNUNG!

Nachdem ich noch immer halb übermüdet hier am PC sitze und der Film so nach und nach seine Wirkung erzielt, saß ich, als der Abspann lief, wie gelähmt auf meinem Kinositz: Einerseits war ich voller Freude auf die kommenden Episoden, anderseits war da aber auch ein Teil von erst einmal nicht definierbaren Emotionen zu verspüren. Aber ich möchte nicht zu weit vorweggreifen und so beginne ich mit den positiven Aspekten:
Positive Aspekte
Kurzum die gesamte Wahl der Schauspieler ist absolut geglückt. Die alte Garde wird nach und nach äußerst charmant eingeführt und geben beim Schauen dieses wohlige Gefühl der Nostalgie. Die neuen Gesichter wie Finn, Poe und natürlich Rey sind super besetzt. Obgleich der Star-Pilot Poe etwas wenig Screentime bekam, haben alle drei gleichermaßen auf mich einen sehr gekonnten Eindruck gemacht und übernehmen das Zepter von Han, Leia und Luke äußerst geglückt! Allen voran Rey ist als bislang noch total unbekanntes Gesicht ein absoluter Glückstreffer. Ihre schauspielerische Leistung spielt beinahe sogar die der Oldies an die Wand. Den Ex-Trooper Finn halte ich ebenfalls für toll gewählt und war erst baff, als Kylo Ren den gegen Ende niedersäbelte. Sein Tod wäre wirklich schade gewesen und ich war dann schon froh, dass deutlich gezeigt wurde, dass er wohl wieder genesen und in der/den kommender/-n Episode(n) eine Rolle spielen wird.

Überrascht und zwar auch in positiver Hinsicht war ich von der Härte, wie die Neo-Imperialen – genannt die „Erste Ordnung“ – eingeführt wurden. Man sieht sofort, dass die Macher hier keinesfalls Parallelen zu den weiß gekleideten Brüdern aus der originalen Trilogie schaffen wollten: Direkt die ersten Szenen zeigen überdeutlich, dass mit den Sturmtruppen in Episode VII keinesfalls zu spaßen ist. Obgleich George Lucas in Episode I-III den Aufstieg der Nazis dezent mit dem Erstarken des Imperiums nacherzählte, so wirken die Mannen der „Neuen Ordnung“ wahrlich noch viel deutlicher an Hitlers Spinnertruppe angelehnt: Die neuen Sturmtruppen gehen äußerst brutal und erbarmlos zur Sache und können vor allem auch endlich mal Ziele treffen. Ich kann mich nämlich noch gut an Obi-Wans Ausspruch in Episode IV erinnern, wo er meinte, dass nur imperiale Sturmtruppen zu derart präzisen Treffern fähig seien. Sah man die dann aber in Aktion, schienen die jedoch nicht einmal eine Mauer zu treffen, auch wenn die direkt vor ihrer Nase war. Episode VII macht nun jedenfalls Schluss mit diesem Quatsch und somit nimmt der Zuschauer die Armee der „Neuen Ordnung“ von Minute eins ab vollkommen ernst.
ENDLICH wird die Macht desweiteren mal so gezeigt, wie man es eigentlich schon immer sehen wollte: kraftvoll und einfach übermächtig. Bislang traute sich dazu ja leider nur die Spielreihe ‚Star Wars – The Force Unleashed‘, in der der Protagonist Starkiller als menschgewordene Macht-Explosionsschleuder etabliert wurde. Ich freue mich jedenfalls, dass so etwas nun endlich auch im Film Einzug gehalten hat. Als Kylo Ren einen Laserschuss mit seinen Fähigkeiten in der Luft hält und munter nebenbei mit Poe in aller Seelenruhe diskutiert, macht das schon einen echt starken ersten Eindruck.

Als großer Harrison-Ford-Fan war ich in den letzten Jahren von seinen schauspielerischen Leistungen nur bedingt überzeugt. Er wirkte oft einfach nur unbeeindruckt und schien seine Texte gar runter zu spulen. In Episode VII zeigt er sich endlich wieder in seiner Paraderolle (neben Indiana Jones) und schauspielert wirklich so gut, wie schon lange nicht mehr. Seine Beziehungsprobleme mit Leia werden liebevoll thematisiert und ich fand es schön, dass der alte Haudegen sich ein letztes Mal in dieser Film-Reihe so zeigen durfte!

Nicht nur die menschlichen Schauspieler haben bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen, auch der neue androide Sidekick BB-8 fügt sich schlicht toll ein und spielt in nur diesem einen Film grundlegend gar den endlos liebgewonnen R2D2 in den sechs vorherigen Teilen komplett an die Wand. Dabei agiert BB-8 grundsätzlich als eine Mischung aus R2D2 und Disneys Wall-É. Er wirkt menschlicher und zeigt deutlich mehr Emotionen als sein blauweißer Bruder aus den Vorgängern – das gefällt. Dennoch fand ich es sehr schön, dass auch R2D2 noch einmal einen kurzen Aufritt bekam und hoffe, trotz des starken Auftakts von BB-8, dass die Piep-Einheit nun nicht durch seinen Nachfolger gänzlich ersetzt werden wird. C3PO bekommt übrigens von mir den Ehrenpreis, für den wohl launigsten Auftritt seiner Laufbahn. Als er Han unterstellt, er würde den Goldjungen aufgrund des neuen roten Arms nicht mehr erkennen, war sehr charmant witzig und der gutbesetzte Kinosaal lachte um die Wette. Außerdem gab es ein liebevolles „Oooooooch“, als er sich zwischen Han und Leia zwängte.

Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt, denn der Humor ist zweifelsohne richtig gut gelungen. Man hat es geschafft, die Sprüche niemals unfreiwillig komisch wirken zu lassen und man merkte auch bei den kurzen witzigen Aussprüchen der Charaktere, dass der Kinosaal es ähnlich wahrnahm. Nichts war aufgesetzt, alles wirkte gar spontan und zu jeder Situation passend. Dem Gipfel setzten dann natürlich auch die zahllosen Anspielungen an die die originale Trilogie auf. Ich fand das alles einfach passend und es bot sich schlichtweg dieses nostalgische Gefühl beim Schauen, wo man sich als Zuschauer verstanden sieht – Fanservice eben.

Unweit vom Fanservice entfernt waren natürlich ebenso die toll inszenierten Schlachten. So und nicht anders liebt man den Krieg der Sterne. Als die Rebellenflotte Han und Co. zu Hilfe eilte und knapp über die Wasseroberfläche geschossen kam, hatte ich jedenfalls eine äußerst wohlige Gänsehaut. Die Dogfights zwischen Tie- und X-Wing-Jägern war zwar typischerweise mit computergenerierten Bildern vollgestopft, doch wirkte es zu keiner Zeit übertrieben und war sehr an der originalen Trilogie angelehnt - trotz 3D. Großer Gänsehautmoment war natürlich nicht zuletzt der Millennium Falke. Der (immer noch) als Schrotthaufen gebrandmarkte Pott ist und bleibt Kult und sein Auftritt war absolut der Serie würdig.

Mag man Kylo Rens Laserschwert im Netz schon unzählige Male parodiert haben, kam der kristallgetriebene Meinungsverstärker ungemein hart rüber. Optisch und akustisch erscheint die Waffe extrem derb und schafft Respekt. Als der dunkle Lord der jungen Rey dieses Monstrum dann auch noch vor die Nase hält, bebte das Kino und die Leistung der Tieftöner waren gar im Magen spürbar. Den Kampf am Ende, den sich Finn und Rey abwechselnd mit Kylo liefern, hätte indes gefühlt etwas länger sein können. Vor allem hier zeigte Schauspieler Adam Driver gekonnt, wie verwirrt der junge Sith eigentlich ist. Es wird in der Tat sehr interessant sein, die Hintergründe zu erfahren, wie er überhaupt von der dunklen Seite der Macht verführt werden konnte.
Diskussionswerte Aspekte
Allen voran, und das muss ich ehrlich zugeben, hat mich im ersten Moment Han Solos Tod tatsächlich vollkommen kalt gelassen. Ich war selbst verwundert, dass mich der Mord einer meiner ganz großen Leinwandhelden kaum berührte … doch weit gefehlt: Erst jetzt merke ich, es war keine Gleichgültigkeit, es war ein Schockzustand. Je mehr mir die Bilder immer wieder innerlich vor Augen geführt werden, wie Kylo Ren alias Ben Solo seinen eigenen Vater mit dem flammenden Laserschwert durchstößt und Han seinem Sohn schmerzverzehrt in die Augen sieht, ihn ein letztes Mal väterlich berührt und dann leblos in die Tiefe stürzt, bin ich ellenweit weit weg von einem Gefühl der Gleichgültigkeit. Es ist einfach Trauer und im Nachhinein tut mir Han Solos Schicksal richtig weh, je mehr ich darüber nachdenke, dass sein eigener Sohn ihm das antat. Filmisch gesehen ist es allerdings das wohl beste Ende, das man dem alten Haudegen hätte bieten können. Denn nach all den Kämpfen tötet ihn nicht ein Blasterschuss eines Sturmtrupplers, sondern der Mensch, den er am meisten liebt und für den er letztlich erstmalig wirklich verwundbar wird… Das gibt mir schon ziemlich viel Stoff zum Nachdenken. Jetzt habe ich das erst richtig verstanden und sacken lassen und ich muss sagen, dass Han Solos Tod definitiv für mich in die Filmgeschichte eingehen wird. Allerdings wird diese Szene im Film dann gefühlt etwas zu kurz abgefrühstückt. Die obligatorischen „Neeeeeiiinnn“-Schreie und Chewies lautes Gebrüll sind natürlich vorhanden und passend inszeniert, aber im Nachhinein wird sich filmisch wieder zu schnell auf den Kampf konzentriert und Han bekommt außerdem am Ende noch nicht einmal eine Beerdigungs-Szene, die seiner würdigt. Selbst Qui-Gon Jinn bekam diese in Episode I und der Gute war lediglich nur für diese eine Episode Teil der Saga. Han hätte hier deutlich mehr Würdigung verdient! „Dass es ihn nicht mehr geben soll“ …. Selten traf ein Satz mehr den Nerv … Am Tod von Han werde ich noch lange zu knabbern haben, obwohl ich gestehen muss, dass es für mich klar gewesen war, dass ein Hauptprotagonist sterben musste. Irgendwie erschien das für mich absolut sinnig und mein Bruder Heiko und ich diskutierten hier schon lange darüber – eigentlich seit dem ersten Teaser. Hätte ich Geld setzen müssen, wäre meine Wahl aber tatsächlich auf Chewbacca gefallen. Han, die Ikone der Saga zu töten, hätte ich J.J. Abrams ehrlich nicht zugetraut – eine ganz schön mutige Entscheidung.

Aber dafür war der Rest des Filmes alles andere als mutig. Man merkt an so vielen Stellen, dass ‚Disney‘ absolut auf Nummer sicher gehen wollte und Neuerungen nur äußerst dezent einbaute. Grundlegend bediente man sich nämlich reichlich an der originalen Trilogie: (1) Dutzende (gut gemachte) Anspielungen auf deren Geschehnisse; (2) ein neuer „Todesstern“ (hier Starkiller); (3) der Angriff auf den Starkiller-Planeten mit erneutem Flug durch einen Graben; (4) der Umstand, dass die Imperialen (hier „Erste Ordnung“) erneut eine offensichtliche Schwachstelle in ihren Planetenvernichter einbauen mussten; (5) Die Zerstörung von Planeten (auch wenn der originale Todesstern nur einen Planeten pro Schuss schaffte); (6) Der gesamte Anfang des Filmes mit Rey, der Episode IV nicht unmaßgeblich ähnelt bzw. überhaupt aus dieser eine ganze Menge entnommen wurde, usw….. Selbst bei den Figuren traute man sich echt wenig. Luke Skywalkers Rolle aus der originalen Trilogie wurde beispielsweise einfach geteilt und auf Finn und den Star-Pilot Poe übertragen, wobei Letzterer auch eine Prise des Draufgängers Han Solo innehat. Außerdem ist Kylo Ren, als Bösewicht-Nachfolger, nur unweit von Darth Vader entfernt und natürlich auch wieder ein gefallener Skywalker. Die Liste könnte man jedenfalls noch eine ganze Reihe lang fortsetzen und man fühlt einfach an vielen Stellen so, dass man das alles schon einmal gesehen hätte. Dennoch schafft es J.J. Abrams das in eine sehr angenehme neue Form zu pressen, so dass man zwar mehr vom Gleichen bekommt, sich aber dennoch schon fühlt, als würde man eben eine Fortsetzung schauen.

Ein weiterer diskussionswerter Punkt sind die Rollen von General Hux und Captain Phasma. Während Ersterer irgendwie zu jung für seine Rolle scheint und hier und da doch ein bisschen zu dick aufträgt, ist Phasmas Auftritt gleichmal den vorher gesehenen Trailern kaum würdig. Ich dachte, sie wäre mehr eine Art neuer Bobba Fett, stattdessen aber bekommt sich schlicht zu wenig Screen-Time, als dass sie – abgesehen von ihrer reflektierenden Stormtrooper-Rüstung – irgendwie im Gedächtnis haften bleiben wird.
Luke Skywalkers Aufritt … Ich hätte während des Filmes mehrmals fast schon darauf gewartet, dass Luke hinter irgendeiner Ecke hervorspringt und als Deus-Ex-Gestalt den Tag rettet. Dass er nun allerdings nur kurz melancholisch zu Rey schauen darf, ohne ein einziges Wort zu sagen, fand ich tatsächlich ernüchternd. Er hätte wirklich zumindest kurz mit ihr sprechen können. Derartige Cliffhanger halte ich bei ‚Star Wars‘ jedenfalls für absolut unnütz, da man so oder so erneut für die nächste Episode eine Kinokarte kaufen wird.

Als musikalisch äußerst affiner Mensch und großer Fan des Komponisten John Williams, der praktisch alle einprägsamen Melodien der vergangenen 40 Jahre im Alleingang schuf, war ich von seiner Leistung in Episode VII doch etwas verwundert: Es gab keinerlei einprägsame Melodien, die mir im Anschluss noch im Gedächtnis geblieben sind. Irgendwie hörte ich beim ersten Schauen heute Nacht nicht eine echte Melodie heraus, die ihres Namens würdig gewesen wäre. Empfand ich zwar nicht als totales No-Go, aber eben doch enttäuschend. John Williams kann einfach deutlich, deutlich mehr!

Für den letzten diskussionswerten Punkt habe ich mir Kylo Ren aufgehoben, den ich tatsächlich zwiespältig sehe. Natürlich weiß man, dass sein Auftritt hier nur der Auftakt gewesen war und wir mehr und Größeres von ihm erwarten dürfen, doch fand ich seine frühzeitige Demaskierung etwas zu vorschnell. Denn der doch recht milchgesichtige Schauspieler entzaubert so das, was seine Erscheinung mit Maske zuerst gekonnt aufzubauen weiß: Respekt und eine extrem düstere Aura. Kaum ist seine Maske vom Kopf, verfliegt das ein ganzes stückweit. Ich finde es einerseits gekonnt, dass man es nicht Darth Vader gleichtat, der eben erst nach drei Episoden demaskiert wurde, anderseits hätte ich mir Rens Demaskierung für das finale Gespräch mit Han aufgehoben, wo es vielleicht bessere Wirkung erzielt hätte.
Mein Fazit: Ich will mehr über Rey wissen!
Wer ist Rey eigentlich? Diese Frage stellte sich mir im Laufe des Filmes immer fordernder, vor allem dann, als ihre Gabe zur Macht nicht nur entblößt wurde, sondern es sich auch zeigte, dass sie anscheinend gewaltige Kräfte in sich zu bergen scheint. Hat sie vielleicht doch etwas mit Lukes zerschlagenem Jedi-Orden zu tun, den Kylo Ren einst vernichtete? Oder etwa sogar irgend eine Verwandtschaft mit einem der originalen Garde? Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergehen wird – so viel ist sicher. ‚Star Wars – Das Erwachen der Macht‘ ist ein sehr würdiger Nachfolger, der gekonnt Fragen offen lässt, um jetzt schon als Appetitmacher auf die kommenden Episoden der Saga bestens zu fungieren. Er hat praktisch keine wirklichen Längen und lediglich das Aufeinandertreffen von Han und seinen Gläubigern, sowie der anschließenden Flucht vor den Tentakelviechern, hätte ich weggelassen. Außerdem ist unklar, warum die Republik am Kampf gegen die durchaus ernstzunehmende Bedrohung der „Neuen Ordnung“ total unbeteiligt war.

Mein Fazit: Ich finde es einfach richtig genial, dass es ENDLICH mit der Saga weitergeht und ich bin glücklich, dass J.J. Abrams – um ganz direkt zu sprechen – es nicht versaut hat! Ich werde mir den Teil jedenfalls noch mindestens einmal im Kino ansehen und die BlueRay wird später echt wahrlich heiß laufen! ‚Star Wars – Episode VII‘ … die Macht ist stark in diesem da …

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