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Hersteller: Westwood Studios
Vertrieb: Virgin Interactive
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: Win 95/98/ME/2000/XP / 486 DX2 66 MHz Prozessor / 4 MB RAM / Grafikkarte mit 1 MB / ca. 150 MB Festplatte
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Kompatibilität: VirtualPC / Spezieller Patch für aktuelle Systeme
Deutsch: Komplett
Ridley Scott schuf 1982 mit dem Film 'Blade Runner' wohl einen der polarisierensten Filme der Geschichte Hollywoods. Die Einen liebten den Streifen, sprechen gar bis heute von einem Meisterwerk, dass der Kult-Regisseur im Laufe der darauffolgenden Jahre nur zu ihren Ehren ganze fünf (!) Schnittfassungen veröffentlichte. Das ist selbst bis heute absolut einzigartig in Hollywood. Auf der anderen Seite stehen allerdings auch nicht wenige Kinobesucher, die rein gar nichts mit dem Film anfangen konnten und ihn als "grauenhaft" oder "langatmig" abstrafen. Doch egal auf welcher Seite man hier nun stehen mag, man muss dem Streifen aber schon zugestehen, dass der Look und die Atmosphäre dieser düsteren Zukunftsvision schier einzigartig ist. Als letztlich die 'Westwood Studios' im Jahre 1997 ein Adventure auf Basis dessen errichteten, sollten sie in mächtig große Fußstapfen treten. Doch die amerikanische Schmiede sollte sich hierbei gar selbst übertreffen. Denn obwohl Spiel und Film den gleichen Titel teilen, erzählt der Softwareableger dennoch seine eigene Geschichte, die parallel zu den Geschehnissen des Hollywood-Streifens ihren Lauf nehmen - und das derart treu zur Vorlage, dass Fans kaum aus dem Staunen herauskamen.
Los Angeles, November 2019
In einer aus heutiger Sicht nicht mehr allzu fernen Zukunft hat sich die Welt grundlegend verändert. Riesige Industrien haben sich in den Großstädten gebildet, nehmen gigantische Areale für sich ein und sind obendrein die eigentlichen Machthaber geworden. Die Luft ist verpestet, überall findet man nur Dreck und Hoffnungslosigkeit. Die Menschheit hat längst begonnen, fremde Planenten zu erforschen und von denen Bodenschätze zu schürfen. Dabei ist die Arbeit im den Weiten des Alles derart gefährlich, dass sie eigentlich keiner mehr machen will. Um die fehlenden Mitarbeiter auszugleichen, erfand die omnipräsente "Tyrell Cooperation" den Replikanten: Menschenähnliche, empfindsame Wesen, die nicht nur hohe Arbeitsleistung erbringen können, sondern obendrein entbehrlich sind. Das System scheint zu funktionieren, bis die Nexus-6 getaufte Serie gar so echt geschaffen wird, dass sie nur noch mittels eines bestimmten Tests - dem so genannten "Voight-Kampff-Test" - überhaupt noch von realen Menschen zu unterscheiden ist. Die Replikante mögen stärker und intelligenter sein, letztlich jedoch mindestens genau so empfindungsfähig und individuell wie ihre Schöpfer. Allerdings gibt es einen entscheidenten Unterschied: die Lebenszeit. Nur vier Jahre sind ihnen vergönnt. Und wer wundert sich dann noch, dass diese Wesen, die dem Menschen so ähnlich sind, irgendwann rebellieren? Aus Angst wird den Replikanten daher das Betreten des Planeten Erde unter Androhung der Todesstrafe verweigert. Davon unbeeindruckt haben sich dennoch viele unter die Menschen in den Städten gemischt und wollen nur ein normales Leben wie ihre einstigen Schöpfer. Sich dessen bewusst erschuf die Polizeibehörde die "Blade Runner". Die Aufgabe dieser Spezialeinheit: Finden und Töten der Replikanten. Entmenschlichend nennt man diese Prozedur aber nicht Exekution, sondern völlig unscheinbar "aus dem Verkehr ziehen" ...
Der andere Blade Runner
Wir übernehmen die Rolle von Ray McCoy, dem der Job des Blade Runners zwar nicht unbedingt zusagt, der Replikanten-Tod aber nun einmal Teil der Gesetze ist, die er geschworen hatte, zu befolgen. Nachdem sein Aufgabenfeld im Moment wenige Highlights bietet, wird ihm ein Auftrag zugeteilt, der auf den ersten Blick eigentlich gar nicht in seine Zuständigkeit fällt: Ein Überfall auf eine Tierhandlung, die mit einem Massaker der selbigen endete, soll von ihm untersucht werden. Da Tiere praktisch ausgestorben sind, ist der Verlust ein hohes finanzielles Desaster für den Eigentümer. Doch schnell stellt sich heraus, dass wohlmöglich Replikanten für dieses Blutbad verantwortlich sind, womit Ray sich dann doch mit seiner Arbeit als Blade Runner konfrontiert sieht. Allerdings bringen die Motive der Replikanten ihn zum Nachdenken - beziehungsweise uns als Spieler. Denn Rays Verhalten ist im Laufe der Geschichte nicht fest vorgegeben. Sämtliche Entscheidungen bleiben uns überlassen. Können wir uns in die Replikanten hineinversetzen, verstehen wir sie sogar oder befolgen wir das Gesetz und schießen jeden von ihnen blindlinks über den Haufen? Es liegt an uns. Davon unangetastet ist jedoch vor allem die ständige Frage, wer nun eigentlich Replikant ist und wer nicht. Denn obwohl der "Void-Kampff-Test" die einzige Möglichkeit ist, diese überhaupt zu erkennen, arbeitet er jedoch nicht immer zuverlässig: Menschen werden als Replikanten gebrandmarkt, während echte Replikanten gelegentlich von der Maschine gleichmal gar nicht als solche erkannt werden. Das bietet, ganz genau wie im Film, sehr viel Diskussionspotential und konfrontiert uns mit der philosophischen Frage, ab wann Menschsein eigentlich beginnt...
Unglaubliche Atmosphäre
Was man den Machern der 'Westwood Studios' optisch geglückt ist, grenzt beinahe ans Erstaunliche. Der Look und die Atmosphäre des Film-Pendants könnte kaum treffender sein, was vor allem Fans das Herz gleich vier Takte schneller schlagen lassen dürfte: Die Welt sieht beinahe identisch zum Vorbild aus und offenbart zahllose Wiedersehen mit bekannten Orten und Personen. Die Straßen sind endlos verschmutzt und man riecht beinahe den Gestank, der durch die dampfenden Abwasserkanäle nach oben dringt. Die Detailverliebtheit schien hier kaum auf Grenzen zu stoßen und bei vielen bekannten Orten, die dem Film entnommen sind, haben die Macher gar darauf geachtet, den gleichen Kamerawinkel zu wählen. Außerdem sind die Kamerafahrten sehr schick anzusehen. Schlendert Ray nämlich beispielsweise über den China-Markt, folgt ihm die Kamera direkt in der Spielgrafik, wobei auch der Blade Runner korrekt mit skaliert wird. Obendrein steht kein einziger Ort still: Überall vernimmt man Bewegungen, die die Welt extrem lebendig erscheinen lassen. Sei es nun ein Auto, das durch die Straßen fährt; Leuchtreklamen, die in der regnerischen Dunkelheit flimmern oder schlicht Rauch, der aus den Aquädukten nach oben dringt. Das sieht in Summe absolut einmalig aus und gibt der Welt eine schier unnachahmliche Plastizität. Noch näher an das Film-Original zu kommen, wäre kaum möglich. Allerdings haben diese vielen Animationen ihren Preis: Da unterm Strich sämtliche Orte eigentlich kleine Filmclips sind, sieht man denen das Kompressionsverfahren teils sehr deutlich an. Bildartefakte und ein generell äußerst verwaschenes Bild sind die Folge. Zusätzlich griff man bei den einzelnen Figuren auf die so genannte Vektor-Grafik zurück, um Ray bei Kamerafahrten entsprechend korrekt skalieren zu können. Mit Bitmaps wäre das so nämlich keinesfalls möglich gewesen. Das liest sich zwar äußerst innovativ, verbraucht jedoch sehr viel Speicher und fiel ebenfalls der großzügigen Datenkompression zum Opfer. Im Endergebnis sehen sämtliche Figuren extrem pixelig aus und Details wie Gesichtszüge sind praktisch nicht zu erkennen. Um das auszugleichen, werden Emotionen durch recht deutliche Gesten widergespiegelt. Dass allerdings sowohl für die Clips als auch die Figuren stark herunter gerechnet werden musste, spürt man bei der noch immer angefallenen Datenmange: Denn komprimiert oder nicht, 'Blade Runner' verschlingt auch so bereits vier CD-ROMs.
Verschiedene Dialogmöglichkeiten
Bislang einmalig im Adventure-Genre sind die zahlreichen Möglichkeiten der Dialogführung: Ray McCoy gibt's nämlich in nett, neutral oder rabiat, wobei die Gespräche grundsätzlich komplett automatisch ablaufen. Wer gern selbst das Zepter in die Hand nehmen möchte, dem bietet das Spiel die Option der manuellen Dialogführung, bei denen wir gewohnt im Multiple-Choice-Format wählen können, was wir den Gegenüber fragen möchten. Blöderweise muss der für jeden einzelnen Punkt erneut angesprochen werden, weshalb wir jede Person so lange anklicken, bis die nichts Neues mehr von sich gibt - kein No-Go, doch komfortabel und intuitiv sieht natürlich anders aus. Nichtsdestotrotz ist die Wahl der deutschen Sprecher sehr gelungen. Vor allem die von Stephan Schwartz untermalte Hauptfigur Ray McCoy ist ein wahrer Glücksgriff und zudem im Spiele-Genre nicht unbedingt oft zu hören. Musikalisch zeigt sich 'Blade Runner' ebenfalls sehr dem Film-Vorbild verbunden und Komponist Frank Klepacki hat genau den Sound des griechischen Gleichgesinnten Vangelis getroffen, der sich für den Film verantwortlich zeigte. Vangelis gilt im übrigen heute als Pionier der elektronischen Musik. Nichtstestotrotz könnte man glatt die einprägsamen Synthesizer-Melodien des Spieles mit denen des Kinostreifens vertauschen und kaum jemand würde der Unterschied auffallen. Bei soviel Perfektion ist es dann doch ein wenig schade, dass die melodische Untermalung im Adventure letztlich etwas untergeht.
Hinweis: Lauffähigkeit auf aktuellen Systemen
Leider ist 'Blade Runner' auf modernen 64-Bit-Windows-Systemen nicht mehr spielbar und scheitert bereits an der Installation. Ein spezieller inoffizieller Patch beseitigt diese Probleme und behebt obendrein weitere Fehler, die mit aktuellen Systemen im Spiel auftreten.

Zur Downloadseite des Patches
(ab Windows Vista-64-Bit-Version und aufwärts)

WICHTIG: Nach der Installation des Adventures unbedingt noch die Datei HDFRAMES.DAT von der Seite herunterladen und in das Spielverzeichnis kopieren. Dies ist zwingend notwendig, da sonst die Kapitel 2-5 nicht gespielt werden können. Den CPU-Patch, der ebenfalls angeboten wird, könnt Ihr indes ignorieren. Er ist bereits beim obigen Installationspatch dabei.
Dynamische Unübersichtlichkeit
Grundsätzlich sind die Rätsel nicht direkt herausfordernd, die wahre Leistung besteht derweil darin, relevante Hotspots in diesem visuellen Overkill überhaupt ausfindig zu machen. Objektbeschreibungen sucht man jedenfalls genau so vergeblich wie ein richtiges Inventar. Man kann zwar im Optionsmenü jederzeit sämtliche Hinweise einsehen, allerdings mischen sich hier Zeugen-Aussagen, Dokumente und Gegenstände so sehr, dass es sich schon arg unübersichtlich gestaltet. Überwachungskameras überlassen uns vergrößerungsfähige Bilder, die wir dann - ähnlich wie Kollege Deckard im Film - am Computer analysieren müssen, um Hinweise zu entdecken. Offensichtliche Dinge wie Gesichtserkennung ist da noch die leichteste Arbeit. Schrägerweise bieten uns die Fotos Einblicke, die eigentlich unmöglich sind. Um die Ecke zu schauen, wird jedenfalls in naher Zukunft mit Bildern wohl nicht möglich sein. Entgehen uns Hinweise muss das übrigens nicht unbedingt eine Sackgasse bedeuten. 'Blade Runner' bietet zahlreiche alternative Lösungswege. Außerdem werden einige Variablen des Spielverlaufs vor Antritt ausgewürfelt, womit sich das Adventure jedes Mal ein klein wenig anders anfühlt - von den eigenen Entscheidungen ganz zu schweigen. Generell fühlt sich das Spiel sehr dynamisch an, was man mögen oder nicht mögen kann und gipfelt in knapp einem Dutzend verschiedener Enden.
'Blade Runner' ist schier einzigartig
Ob Fan des Filmes von 1982 oder nicht: Der Adventure-Ableger mit gleichem Namen teilt sich ebenfalls mit seinem Hollywood-Bruder die Eigenschaft anders zu sein. Man kann es eigentlich kaum beschreiben, aber die Atmosphäre und die bedrückende Stimmung haben wir niemals wieder so treffend erlebt, wie in 'Blade Runner' von den 'Westwood Studios'. Die Screenshots können kaum wiedergeben, wie eindrucksvoll das trotz hoher Kompression in Bewegung aussieht. Eine derartige Liebe zum Detail offenbart zudem die Hingabe seitens der Macher für Ridley Scotts Vision einer grausigen, aber unfassbar interessanten Zukunft. Dass diese "Zukunft" beim Verfassen dieses Textes bereits in drei Jahren erreicht sein wird, stimmt uns jedenfalls froh, dass wir weit von dem entfernt sind, was Spiel und Film uns als Voraussicht predigen. Und ebenfalls froh sind wir, dieses Adventure in unserer Sammlung zu haben. Der Titel ist definitiv etwas ganz Besonderes und wir raten jedem, der als Fan des Genres was auf sich hält, zumindest mal reinzuschauen - egal, wie man zum Film stehen mag. Denn letztlich ist das der Stoff, aus dem wahre Klassiker gemacht sind!

[ Klassiker-Test _ 17.02.2016 ]

Kommentare

Jürgen: Es ist nach Indy 4 das beste Adventure aller Zeiten!!! :)

Ich würde mir so sehr ein Remake oder einen Nachfolger wünschen.
(18.02.2016, 19:06 Uhr)

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Script by Alex