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Hersteller: Interactive Binary Illusions
Vertrieb: Renegade Software
Steuerung: Maus
Systemanforderungen: DOS 5.0/Win 3.1 / 386 33 MHz / 4 MB RAM / ca. 1 MB Festplatte (CD) & ca. 12 MB Festplatte (Disk)
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Kompatibilität: ScummVM / DOSBox
Deutsch: Komplett
Der kleinen australischen Schmiede ‚Interactive Binary Illusions‘ gelang anno 1995 vor allem auf den Amiga-Systemen das schier Unglaubliche: Da dort Platzhirsch ‚LucasArts‘ seine Konvertierungen einstellte, traf ihr Adventure ‚Flight of the Amazon Queen‘ genau im richtigen Moment auf die ausgehungerte Gemeinde des Commodore-Rechners. Aufgrunddessen haben vor allem diese Spieler den Trip von Joe King in allerbester Erinnerung. Auf dem PC sah es da allerdings ein wenig anders aus. Warum das so ist und wieso ‚Flight of the Amazon Queen‘ dort nur ungern in den Top-Listen der besten Adventures fällt, klären wir mit diesem Klassiker-Review.

1949 – was war das für eine Zeit. Das Nachkriegsdeutschland formierte sich allmählich erneut und brachte die Gründung der Bundesrepublik Deutschland hervor oder die NATO erblickte das Licht der Welt. Fernab dieser großen Veränderungen in Europa muss sich der Charterpilot Joe King auf der anderen Seite des "großen Teichs" mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Angeheuert vom Filmstar Faye Russel soll er nämlich das junge Hollywood-Sternchen in den brasilianischen Dschungel fliegen, damit die dort Werbefotos zu ihrem neuen Film "Leidenschaften des Urwalds" knipsen kann. Blöderweise will Nebenbuhler Anderson nicht auf sich sitzen lassen, dass ihm der lukrative Charter-Job verwehrt blieb, weshalb er Joe in Fays Hotel eine Falle stellt und im Hotelzimmer einsperrt. Glücklicherweise ist dies für den jungen Piloten kein Hindernis, weshalb er sich flott aus seiner misslichen Lage befreit und Anderson gerade noch am Flughafen zur Rede stellen kann. Zu kurz, um ein Adventure zu sein, gerät das namensgebende Flugzeug – die „Amazon Queen“ – jedoch geradewegs in ein Unwetter und wird kurz darauf vom Blitz getroffen. Mit Mühe und Not kann Joe die Kiste zwar notlanden, leider aber inmitten des südamerikanischen Regenwalds. Fernab jedweder modernen Zivlisation bleibt dem Piloten daher keine andere Möglichkeit, als sich durch das Gehölz zu wühlen und Hilfe zu suchen. Im angrenzenden Dorf wird er schnell fündig, erfährt aber auch, dass im Regenwald so einiges im Argen liegt. Eine deutsche Lederhosenfabrik hat nämlich genau dort die Zelte aufgeschlagen und entführt reihenweise die adretten Amazonen-Kämpferinnen, um die in hausgemachte Dinosaurier-Soldaten zu verwandeln. Mit denen will Hausherr Dr. Eisenstein natürlich nichts Geringeres anfangen als die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und da sich Joe dann auch noch in das weibliche Amazonen-Oberhaupt Hals über Kopf verkukt, gibt es für den kein Halten mehr, als seine Liebschaft ebenfalls plötzlich vermisst wird.
Mehr ‚LucasArts‘ geht nicht
Was besonders an ‚Flight of the Amazon Queen‘ gefällt ist der typische ‚LucasArts‘-Flair. Dabei ist das Adventure eigentlich gar nicht von der einstigen kalifornischen Schmiede. Nichtsdestotrotz haben sich die Macher spürbar von deren Atmosphäre inspirieren lassen und liefern einen Titel ab, den man problemlos dem ‚LucasArts‘-Portfolio unterjubeln könnte. Die Steuerung erinnert angenehm an das bewährte SCUMM-System, die Dialoge kommen im gewohnten Multiple-Choice daher und das Abenteuer ist eine runde und ziemlich gut durchdachte Sache. Alles wie beim großen Vorbild eben. Beim Amiga war genau dieser Umstand der Hauptgarant für den Erfolg. Nachdem nämlich ‚LucasArts‘ bereits im Jahre 1993 die Konvertierungen für die Commodore-Rechner einstellte, war die Adventure-Gemeinde dementsprechend abgezehrt und lechzte förmlich nach neuem Material. Großspurige Ankündigungen in vielerlei Fach-Zeitschriften steigerte die Erwartungshaltung letztlich ins Unermessliche. Sogar eine CD-ROM-Version mit komplett deutscher Sprachausgabe war geplant. Seinerzeit am Amiga alles andere als Standard und dementsprechend groß war auch die Freude darauf. Letztlich schaffte es dann jedoch ausschließlich die englische Diskettenversion auf Commodores Rechner, was dem Erfolg jedoch kaum zu schmälern schien. Fragt heute noch jemand Amiga-Spieler nach guten Adventures, dann ist ‚Flight of the Amazon Queen‘ oft bei den ganz Großen des Genres dabei. Für sie war der Titel also etwas Besonderes. Doch warum war das auf dem PC in deutschen Haushalten nicht so? Das hatte einen bestimmten Grund: die Lokalisierung.
Das Problem mit der deutschen Sprachausgabe
Wer das Adventure auf dem PC startet, dem entgeht in der für unseren Markt lokalisierten Fassung auf keinen Fall, dass die Wahl der Sprecher nicht einmal annährend als Glücksgriff bezeichnet werden kann. Trotz kleiner Highlights wie den österreichischen Schauspieler Christoph Waltz besitzt ‚Flight of the Amazon Queen‘ unter‘m Strich ohne Übertreibung einer der miesesten deutschen Vertonungen überhaupt. Es ist zum Teil eine Qual Joe King zuzuhören, wie er mit völlig falschen Betonungen sowie einer unfassbaren Unlust an dem Projekt zu Werke geht. Das ist nicht nur unschön, sondern auch einfach richtig schade. Immerhin sind wir davon überzeugt, dass es vor allem den schlechten deutschen Sprechern zu verdanken ist, dass adventurebegeisterte PC-Gamer aus unserem Sprachraum den Titel direkt links liegen ließen. Verständlich, doch damit haben sie ein echt tolles Abenteuerspiel verpasst. Auf dem Amiga war das – heute sollte man sagen: „Zum Glück!“ – nicht das Problem, erschien ‚Flight of the Amazon Queen‘, wie bereits angesprochen, doch ausschließlich als englische Diskversion. Fernab vom unterirdischen Deutsch-Akzent der Sprecher konnten sich Anhänger der Commodore-Maschinen auf die Stärken des Adventures konzentrieren – zumindest sofern sie des Englischen mächtig waren. Für PC-ler blieb ausschließlich der Griff zur internationalen Sprachvariante, bei welcher die Sprecher jedoch kaum einen besseren Job ablieferten. Generell gestaltete sich das alles als echter Wehrmutstropfen: Immerhin protzten Titel der Konkurrenz gerade in den 90ern mit zum Teil unverschämt guten deutschen Vertonungen.
Vielseitiger Rätselspaß
Absolut gut gelungen ist das gesamte Rätseldesign. Das ist nicht nur frisch und fügt sich sehr gut in die Handlung ein, sondern bietet reihenweise Abwechslung für die grauen Zellen. Da Joe in der guten Tradition der Adventure-Spiele alles einsteckt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, gestaltet sich das Inventar später jedoch ein wenig fummeliger als das SCUMM-Vorbild – welches ganz offensichtlich als Vorlage diente. Mehr als vier Gegenstände können nämlich nicht direkt betrachtet oder benutzt werden, bevor man die beiden Pfeile zum Weiterscrollen betätigen muss. Dies gestaltet sich bei vollem Gepäck, sobald Inventarutensilien direkt miteinander kombiniert werdem müssen, etwas weniger komfortabel. Ansonsten sind die zahlreichen Icons und Mini-Bildchen allesamt selbsterklärend. „Öffnen“ und „Schließen“ hätte man jedoch weglassen können, funktioniert in fast allen Fällen „Benutzen“ stellvertretend genau so gut. Durch den kontextsensitiven Cursor entfällt derweil lästiges Geklicke, wählt dieser doch stets die offenkundigste Aktion - wie "Betrachten" oder "Benutzen" aus, die dann blitzschnell per rechter Maustaste aktiviert werden kann. Alles in Allem darf man sich letzten Endes auf einige sehr interessante Grübelabende einstellen, bei denen für jeden etwas dabei sein dürfte.
Optik ohne Alterserscheinungen
Grafisch haben die Australier absolut ins Schwarze getroffen. Die wirklich schön gepixelten Locations sind nämlich genau in diesem zeitlosen Stil, den wir Adventure-Liebhaber doch eigentlich am liebsten mögen. Dies hat auch John Passfield verstanden - einer der ursprünglichen Köpfe hinter dem Adventure. Denn bei der „20th Anniversary Edition“, die im Jahre 2016 für Handhelds und mobile Telefone erschien, hat man die Optik nur unwesentlich verändert. In unseren Augen ist das Original bereits ein echter Augenschmaus für Nostalgiker. Zudem machte man sich sogar die Mühe, zahlreiche der Grafiken einzudeutschen. Auch die Vielzahl der Animationen, an denen zum Teil Mitglieder der einstigen ‚Bitmap Brothers‘ mitwirkten, können sich sehen lassen. Richtig nett ist zudem die Idee des eingebauten „Commander Rocket“-Comics. Das kann nämlich jederzeit im Inventar gelesen werden und wurde separat vertont. Aufgrund der DOS-Wurzeln ist ‚Flight of the Amazon Queen‘ übrigens leider seit Jahren auf modernen PCs nicht mehr spielbar. Ausschließlich mithilfe des kostenfreien Interpreters ‚ScummVM‘ lässt sich das Stückchen heutzutage noch zum Laufen überreden. Als kleinen Bonus kann damit das Adventure ebenso in einer alternativen Fassung gespielt werden, bei der das Intro zwar im Kern gleich abläuft, jedoch auf komplett andere Grafiken setzt. Amiga-Spieler schauen indes in die Röhre: Denn in ihrer Version fehlt das Einleitungsfilmchen komplett.
Hinweis: 'Flight of the Amazon Queen' ist mittlerweile Freeware
Zusammen mit 'ScummVM' kann auf den Seiten des Projekts das Adventure komplett legal und kostenfrei bezogen werden (Zum Download). Zum Spielen wird 'ScummVM' voraussgesetzt, was sich ebenfalls kostenlos dort findet.
Die Qual der Wahl
Selten ist es so schwer, die richtige Version zu empfehlen, da jede ihre expliziten Vor- und Nachteile besitzt. Die PC-CD-ROM-Version ist zwar mit ihren 256 Farben die optisch schmackhafteste Fassung, mit der deutschen Sprachausgabe allerdings kaum zu ertragen. Daher sollte man die schleunigst abschalten oder gleich zur Diskettenversion greifen. Dann sollte aber auf jeden Fall die Roland-MT-32-Emulation verwendet werden, mit der die musikalische Untermalung runder klingt. Fragt man uns: Wir empfehlen ganz klar die Amiga-Version - und das mit Nachdruck - welche übrigens auch am PC via 'ScummVM' problemlos den Dienst antritt. Natürlich besitzt die ihre prägnanten Nachteile: Keine CD-ROM-Fassung und man muss sich mit der Diskettenvariante anfreunden, die wiederum ausschließlich in englischer Sprache vorliegt. Obendrein ist der Farbtopf weit weniger üppig. Mehr als 32 Farben gibt's nicht. Dafür ist der melodische Klangteppich dem PC-Pandon um Jahre voraus und bietet mit Abstand die schönsten Melodien. Und da die praktisch die gesamte Spielzeit vor sich hin dudeln, sollte man das nicht einfach unter den Teppich kehren. Sich zu entscheiden, mag nicht leicht sein, aber das Adventure überhaupt nicht anzugehen, ist in jedem Fall ein großer Fehler!
Das verschmähte Meisterwerk
Man machte mit ‚Flight of the Amazon Queen‘ so manche Fehler. Die CD-ROM-Talkie-Version gerade im wichtigen Adventure-Markt Deutschland derart zu verpatzen, ist eigentlich unverzeihlich. Selbst als große Fans des Spieles können wir hier kaum schöne Worte finden. Was nützt ein Christoph Waltz, wenn der Rest der Sprachausgabe so miserabel ist, dass man kaum hinhören kann? So bekam der Titel eine traurige Berühmtheit und führt noch heute gern die Listen der schlechtesten deutschen Vertonungen überhaupt an. Im krassen Gegensatz dazu stand immer die Amiga-Version. Dort galt das Adventure als einer der letzten großen Titel des Genres, die für diesen Computer überhaupt erschienen sind – unbeeindruckt von der Tatsache, dass es dort nur auf Englisch zu haben war. Trotz damals magerer Kentnisse dieser Sprache kauften wir uns eben diese Amiga-Fassung zum Neupreis und bereuten die Anschaffung nicht eine Sekunde. Erschraken aber bis ins Mark, als wir die PC-Version und damit Joe zum ersten Mal hörten. Denn der macht mit seiner Performance einen Großteil des Charmes schnell zunichte, den das Adventure eigentlich innehat. ‚Flight of the Amazon Queen‘ hat das Herz am rechten Fleck und verdient die Chance durchgespielt zu werden. Für uns gehört es gar mit zum Besten, was das Genre jemals hervorbrachte. Gebt Joe King daher eine Chance: Er hat sie verdient!

[ Klassiker-Test (neu aufgelegt) _ 12.01.2017 ]
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Kommentare

Nomad: Läuft das mittlerweile unter ScummVM?
(03.01.2004, 13:34 Uhr)

Tetsuo: Kann man das Adventure "Flight of the Amazon Queen" auch unter Win Xp laufen lassen? Habs selbst noch nicht hinbekommen!! Danke
(24.01.2004, 18:02 Uhr)

Odysee: Leider läuft das Spiel noch nicht unter ScummVM (wird aber immerhin schon erkannt). Alternativ kann man auch "DOSBox" benutzen. Mit diesem Dos-Emulator bekommt man die meisten DOS-Spiele ohne Probleme zum laufen (für FOTAQ stellt man am besten ca. 5400 Cycles ein ;)).
(24.02.2004, 20:01 Uhr)

Jürgen Tränkler: Hallo,
das Spiel läuft jetzt unter ScummVM (neueste Version).
Wie funktioniert das eigentlich mit der DOSBox unter WIN-XP.
Gruß
Jürgen
(18.03.2004, 06:43 Uhr)

Stefan Scheiben: Zum Spiel: Es soll laut ScummVM-Website zwar vollständig laufen, aber irgendwie habe ich da ein Problem, das sich mit den gängigen Walkthroughs nicht lösen lässt (zwei Papierschnipsel lassen sich kurz vor dem Ende nicht zusammensetzen). Kenn jemand eine Lösung dafür?
@Jürgen: DosBox am Besten mit OpenExpert oder einem ähnlichen Freeware-Programm kombinieren, dann geht es über das "öffnen mit"-Menü.
(29.03.2004, 13:15 Uhr)

Peter Keller: Das Spiel habe ich Gestern durchgespielt läuft einwndfrei mit ScummVM.
(17.04.2004, 08:39 Uhr)

Thomas Menne: Wie hast du die beiden Papierstücke zusammen gesetzt... dass funktioniert bei mir nicht!
(22.05.2004, 20:08 Uhr)

Anonymous: Das ist ein würdiges Adventure, auch wenn es kleine schwächen hat! Die Sache erinnert mich an LUCAS ARTS!
(16.06.2004, 16:50 Uhr)

thisa: auch ich habe das Papierschnipsel Problem. Sind es der zerfetzte Raketenplan und die Seite aus dem Buch? und wie genau soll das gehen? use on oder move oder pick up?
(17.07.2004, 12:24 Uhr)

HILFE: Nabend. Iche habe ein kleines Problem und hoffe das mir jemand helfen kann.
Ich habe die neuste Version von ScummVM und FotAQ. Nur ich bekomme es nicht zum laufen. Ich habe nur die Datei:
queen.1
wie öffne ich diese? Scumm entdeckt dies auch nicht als eine lauffähige Datei an.
Was soll ich machen???
(28.07.2004, 19:15 Uhr)

kati: Dasselbe Problem habe ich auch.
Vielleicht stimmt etwas mit dem Download nicht?
Ich habe auch die neueste scummvm-version und versuche FOTAQ unter XP zum Laufen zu kriegen, aber scummvm erkennt das Spiel nicht :-(
Ich habe da noch irgendwas von einer queen.tbl Datei gelesen, die manchmal benötigt werden soll. Wenn ja, wo bekommt man die her (oder gilt das nur für Linux?!)
Wär cool wenn jemand einen Tip hätte!
(29.07.2004, 04:47 Uhr)

Siggi: Hallo!Habe da ein kleines Problem mit dem Spiel.Ich kann das Super-Popanz-Serum nicht mit dem Hundefutter mischen,denn immer wenn ich das versuche,geht das spiel aus.Kann mir da jemand helfen?Bitte!
(13.08.2004, 17:53 Uhr)

Mickey: queen.tbl gibt es auf der scummvm webseite und wird für die Vollversion benötigt.
(04.09.2004, 11:24 Uhr)

aldafalda: ich find,das Spiel an sich ist ganz gut, nur die Sprachausgabe ist grässlich.Das waren glaub ich die Gleichen, die schon Metal Gear Solid für die psone verbrochen haben.
(14.12.2004, 15:23 Uhr)

Addi: hallö! ich hab irgendwie n problem mit dem spiel, ich komm nich mehr weiter. ich hab jetzt die prinzessin befreit und bin in der eingangshalle von dem floda camp. aber ich komm da nich raus, weil die prinzessin mir den code für die schalttafel nicht gibt und ich mich auch irgendwie nich als schaufensterpuppe verkleiden kann. kann mir da jemand helfen?
(16.01.2005, 19:05 Uhr)

clem: hab nen installer erstellt um das game problemlos under Windows XP laufen zu lassen - http://www.unet.univie.ac.at/
~a0200586/videogames/fotaq/
(27.02.2005, 01:02 Uhr)

daniel: hallo.gibt es FOTAQ auch in deutscher sprach ausgabe?ich finde nur die englische.Danke
(25.07.2006, 01:19 Uhr)

nobody: ja gibt es. keine ursache. :)
(27.07.2006, 16:15 Uhr)

Daniel: Wäre nett gewesen auch zu sagen wo es die gibt aber trotzdem danke!!
(30.07.2006, 11:14 Uhr)

Mickey: queen.tbl gibt es auf der scummvm webseite und wird für die Vollversion benötigt.
(04.09.2004, 11:24 Uhr)

aldafalda: ich find,das Spiel an sich ist ganz gut, nur die Sprachausgabe ist grässlich.Das waren glaub ich die Gleichen, die schon Metal Gear Solid für die psone verbrochen haben.
(14.12.2004, 15:23 Uhr)

Stefan: hallo, ich hätte da ne frage, ich bin schon relativ weit gekommen nur leider hab ich ein kleines problem mit der weissen schlange in den katakomben und wie ich diesen komischen ian aus dem käfig befreien soll ist mir auch ein rätsel, aber helft mir erstmal mit der ersten frage vielleicht komm ich ja selbst drauf...danke schon mal im voraus...
(21.09.2006, 16:16 Uhr)

Clydiez: Hi ihr,
mein Problem is bei den papierschnippseln ich bekomm die einfach nicht zusammen? hat jm n tipp? hab alle kombis ausprobiert, aber ohne erfolg :-( würde mich sehr freuen über eine antwort weil jetzt bin i schon so weit gekommen, würde schon gern sehen wie es zu ende geht ...

danke
(08.07.2007, 02:25 Uhr)

MONKEY-FREAK-NR.1: Kann ich das die DOS Version von diesem Spiel auch auf meinem 98er spielen?
Am besten ohne den DOS Modus!
(17.08.2007, 15:48 Uhr)

KCRyback: Einfach googlen "flight of the amazon queen download", das Spiel gibt's jetzt in der Talkie-Version zum freien Download (legal!!) und läuft unter WinXP!
(05.09.2007, 11:28 Uhr)

Andrea: Ich hab das Spiel heute neu installiert. Mit ScummVM läuft es auch problemlos, allerdings nur auf Englisch, obwohl ich unter "language" logischerweise auf Deutsch gestellt habe. Hat jemand von euch eine Erklärung dafür oder kann mir sagen, wie ich auf Deutsch spielen kann?
(29.07.2008, 23:05 Uhr)

Lamar: Ich besitze noch das Original deutsche Game von Flight of the Amazon Queen.
Ich habe es auch ohne Scumm oder sonstigem unter XP zum laufen gebracht.
Mit Musik und Sprachausgabe auf deutsch.
Mit rechtsklick auf das installierte Game klicken dann Eigenschaften und dann im Kompatilitäts Modus auf Win 95 , 256 Farben usw einstellen.
(21.09.2008, 11:49 Uhr)

Lamar: besser gesagt ich brauche das Spiel gar nicht zu installieren. Ich lege das Spiel in mein DVD Laufwerk, dann öffne ich im Explorer das Spiel. dann in den deutschen Ornder, dann Setup öffnen und dort lediglich die Soundkarte testen (bei mir geht (Roland)und auf speichern/übernehmen klicken. Dann im Ordner einfach QUEEN doppelt anklicken und das Spiel startet. Text, Sprache, Lautstärke kann man dann alles im Spiel einstellen wenn man auf F1 drückt. Unter F1 kann man auch die Spiele speichern und laden.
(21.09.2008, 12:13 Uhr)

Lamar: @ Andrea, wenn du nur die Freeware Version von "FotAQ" hast, kannst du sie auch nur auf englisch spielen, weil sie nur auf englisch ist.
Die deutsche Version von dem Spiel ist ja kein Freeware.
(21.09.2008, 12:16 Uhr)

Carla: Hat jemand eine Idee wie man mit dem Gorilla reden kann, und ihn verjagen kann?
(21.06.2009, 09:02 Uhr)

Pheby: Hallo hab das problem das ich nicht an dem Gorilla im dino kostüm Vorbei komme habe mir Die komplet lösung Schon durchgelesen doch dieser Afe sagt den satz den ich zum weiter kommen brauche nicht wäre net wen ihr mir helfen köntet
(03.09.2009, 11:33 Uhr)

Pheby: Hallo hab das problem das ich nicht an dem Gorilla im dino kostüm Vorbei komme habe mir Die komplet lösung Schon durchgelesen doch dieser Afe sagt den satz den ich zum weiter kommen brauche nicht wäre net wen ihr mir helfen köntet
(03.09.2009, 11:36 Uhr)

gnmpf: Komme auch nicht am gorilla vorbei... Er sagt den betreffenden satz einfach nicht
Hilfe
(18.08.2010, 01:41 Uhr)

Mume: Ich habe filgendes Problem: als man bei Krämer Bob den Alkohol für das Raketending kaufen soll, sagt dieser nur (auf die Frage, wieviel der Alk kostet) " Mehr als du dir leisten kannst.". Auch wenn man ihn normal anspricht und über das Tal redet, sagt er zwar, dass man Alkohol brauche, aber er gibt es mir einfach nicht! Habe ich zuwenig Geld? Gibt es irgendwo welches? Habe ich eunen Bug im Spiel entdeckt?
(13.01.2011, 02:36 Uhr)

Spessartwolf: Habe noch eine alte CD-Version im Schrank stehen, mit der es unter Win XP leider nicht lief. Ein Download aus dem Netz ging fehlerfrei mit Sound. Noch dazu hatte ich das Spiel in 16:9 geniessen duerfen, komplett auf Englisch. Ein wundervolles Adventure!
(11.07.2011, 14:01 Uhr)

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