AmigaMaster: Herzlichen Glückwunsch zu Eurem "Baby",

und ich möchte Euch noch mindestens Volljährig werden sehen :-)

Ich bin seit ich weiß gar nicht mehr wie vielen Jahren dabei. Die lange Durststrecke 2010 bis 2014 habe ich miterlebt, habe aber immer wieder und wieder auf eine Aktualisierung gehofft und die Seite verschwand niemals aus meinen Favoriten und fast wöchentlich besuchten Seiten.

Ich schäme mich ein wenig dafür, früher nie etwas geschrieben zu haben.

Ich hatte und habe immer sehr, sehr viel Spaß am Lesen der Artikel und was mich letztendlich dazu getrieben hat mich mal aktiv zu melden, das waren die "(Zu) lang ist's her" Reihe.

Entgegen meiner sonstigen Zurückhaltung, schäme ich mich hier *nicht* zuzugeben, dass das Lesen dieser Artikel mich sehr tief bewegt hat und die Kindheitserinnerungen hervorgeholt hat. Und ja, ich habe mehr als einmal feuchte Augen und sogar mal Tränen vergossen, so sehr habe ich mich mitreißen lassen.

Das mag für mich in doppelter Hinsicht historische Gründe haben, da ich so viel sagen kann, dass ich mich bei der Medizin bedanken muss erst mal noch hier zu sein und mich an solchen Dinge erfreuen zu dürfen. Das hat mich gelehrt, dass alt werden gar nicht schlimm ist - viel schlimmer ist nicht alt werden.

Die Art und Weise, wie diese Artikel geschrieben sind, sie zeigen mir wie sehr und wie stark hier Gefühle und Hingabe mit im Spiel sind an die guten, alten Zeiten.

In diesem Sinne auf die Volljährigkeit und viele weitere Jahre und dass Ihr von unnötigen Schicksalsschlägen verschont bleibt oder zumindest davon berichten könnt, dann ist es in der Regel immerhin noch gut ausgegangen.
(05.02.2018, 22:40 Uhr)

Falko Tetzner: Hallo AmigaMaster,

zuerst einmal möchte ich Dir für Deine echt netten Worten danken, die in Summe das wohl größte Lob sein dürfte, welches wir in den Jahren unseres Bestehens bekommen haben. Es ehrt mich wirklich persönlich über alle Maßen, dass Dir vor allem die Kolumnen-Reihe "(Zu) lang ist's her" in der Art und Weise mitreisen konnte, wie Du es beschrieben hast. Ich muss offen gestehen, dass ich im ersten Moment gar nicht wusste, was ich sagen sollte. Im gleichen Atemzug tut es mir aber auch ehrlich sehr leid, dass Du einen Schicksalsschlag erleiden musstest. Vielleicht ist dieser nicht ganz unbeteiligt daran, wie Du meine Texte über meine Kindheits- und Jugenderinnerungen verinnerlicht und nachempfunden hast. Denn ich denke, dass so traurig und schlimm Schicksalsschläge letztlich sind, so tiefgreifend verändern sie. Man sieht den Wert des Lebens und seine erlebte Vergangenheit plötzlich mit ganz anderen Augen und auf eine Art und Weise, welche andere Personen, die im Leben noch keine schlimmen Erlebnisse erfahren mussten, nur bedingt verstehen. Denn alles muss irgendwo seinen Anfang haben. Euphorie erwächst aus Freude - genau wie sich Leid sich erst aus Traurigkeit oder Schmerz zu formen vermag. Was ich damit sagen will ist, dass auch die Artikel der (Zu)-lang-ist's-her-Kolumnen-Reihe nicht einfach aus Langeweile geschrieben sind, sondern einen Ursprung haben und zudem einer echten Intension unterliegen. Ich möchte hier nicht zu weit vorgreifen, aber diese Artikel-Reihe bedeutet mir viel und obgleich (hoffentlich auch weiterhin) keine gesundheitlichen Probleme in unserer kleinen Redaktion existieren, obliegt sie einer Absicht und hat ein Ziel, auf dass sie sich zubewegt...

Und es muss Dir nicht unangenehm sein, dass Du bislang kaum bei uns kommentiert hast! Kommentare oder nicht: Als Webmaster der Seite sehe ich selbstverständlich ohnehin, wie oft die Artikel gelesen werden und kann Dir sagen, Du bist bei weitem nicht der Einzige, der als "stiller Leser" unterwegs ist. Natürlich freue ich mich immer über Reaktionen jedweder Art, doch viel wichtiger ist es mir, die Texte überhaupt zu verfassen - besonders bei nostalgischen Kolumnen. Denn das liegt mir am Herzen. Das Lesen durch unsere Besucher und das Kommentieren ist dann letztlich das "I-Tüpfelchen" - notwendig für meine Lust am Schreiben ist das allerdings nicht. Ich schreibe nicht, um Reichweite zu haben - ich schreibe, weil ich etwas zu sagen habe.

Abschließend möchte ich noch loswerden, dass Dir unsere kleine Redaktion Alles nur erdenklich Gute wünscht und es wäre uns eine Ehre, Dich auch weiterhin hier begrüßen zu dürfen! Danke für Deinen Kommentar!
(06.02.2018, 17:53 Uhr)

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