Lamar: Na ich hoffe mal nicht das Adventures TOT sind !!!!

In den letzten jahren kamen ja reichlich auf den Markt :-))

Und wenn in Zukunft noch so 5 / 8 oder 10 oder paar mehr *g* gute Adventure im Jahr erscheinen, bin ich rundum zufrieden.

Bitte Bitte lieber GOTT, lass keine Adventure Flaute über Jahre kommen. :-((
(29.04.2010, 20:12 Uhr)

BruderVerdruss: .
Die hatten wir schon mehr als einmal. Die Flaute meine ich. Und jedesmal gab es danach wieder Aufwind in diesem "unserem" Genre. Nicht von ungefähr werden doch wieder viele Adventures produziert (und auch gekauft).

Allerdings haben die Entwickler nicht unrecht wenn sie sagen, dass auch Adventures sich modernisieren müssen. Ob uns (den Altfans) das nun gefällt oder nicht.
Was ich nur nicht so gerne sehen würde wären die Action-Adventures als Ablösung der klassischen Rätselkost. Hauen, Stechen, Schiessen und andere -möglichst noch gamepadgesteuerte- Greueltaten passen einfach nicht wirklich ins Bild.

Hochwertige Adventures -vor allem auch hinsichtlich der Grafik- zu machen ist teuer. Also muss auch der Kundenkreis hochgehalten - und besser noch erweitert werden.
Aber in welche Richtung erweitern?
Die Rollenspieler sind noch diejenigen, welche am ehesten zu dem leicht artverwandten Adventuregenre gezogen werden könnten (siehe Venetica; das ich zwar selbst auch habe, von dem ich aber nicht weiss, wie hoch der finanzielle Erfolg war).

... to be continued .....
(02.05.2010, 04:01 Uhr)

BruderVerdruss: ..... Fts. ......

In der Podiumsdiskussion wurde der fehlende Wiederspielwert erwähnt. Klar, der ist bei anderen Genres durch die Zufallselemente und/oder die alternativen Lösungswege im Spiel höher.

Es gibt allerdings auch bei Adventures Beispiele für hohen Wiederspielwert: den Urvater Maniac Mansion beispielsweise. Das war doch das Paradebeispiel für Mehrfachlösungen gewesen.
So ein Spielaufbau erfordert zwar ein Vielfaches an Entwicklungsaufwand im Bereich der Rätsel und deren Einbau in die Story, aber es rentiert sich im Endeffekt. Auch ohne actionreiche Kämpfe und Multiplayer-Unterstützung zwecks Anpassung an den Mainstream.
Die Hauptdomäne von Adventures ist für mich immer noch die Kombination aus Originalität, Spielwitz, fesselnder Story und logischem Rätselbau.
Ich weiss, das sind hohe Ansprüche. Aber wenn ich das bekomme, bin ich auch gerne bereit dafür gutes Geld zu bezahlen. Lieber jedenfalls als für einen zwar grafisch aufwendig produzierten aber dafür inhaltlich eher leeren Shooter.
Wobei ich mir durchaus auch Multiplayer-Adventures vorstellen könnte. Mit einer kleinen Party (zu zweit oder zu dritt) ein Spiel durchzurätseln, indem jeder eine andere Person steuert könnte durchaus seine Reize haben. Der Nachteil wäre, dass bei gleichzeitigem Agieren der Spieler die Spielzeit sich drastisch verkürzt (Parallelisierung) oder dass immer nur einer agiert und die anderen müssen tatenlos zusehen.
Leider hab ich keine Idee dazu, wie die Spielzeit auf ein gesundes Mass gestreckt werden könnte ohne dass es offensichtliche Zeitschindereien gibt. RPGs oder Tacticals sind da alleine schon durch die Möglichkeit des geschickten Plazierens von Gegnerhorden im Vorteil.
Trotzdem hab ich (noch) keine Angst, dass die Adventures plötzlich aussterben könnten.

So long
BruderVerdruss
(02.05.2010, 04:02 Uhr)

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